Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Under Armour droht Strafe wegen Bilanztäuschung



FILE - In this May 3, 2019, file photo a Texas Southern University's softball player's Under Armour cleats touch the third base bag during a NCAA softball game in Houston. Under Armour last week said it would up to $425 million in restructuring charges as it tries to reverse a decline in sales in ’s latest warning about sales and costs put another dent in its stock price and added to a years-long decline. (AP Photo/Aaron M. Sprecher, File)

Bild: AP

Der Adidas-Rivale Under Armour und sein Top-Management müssen sich nach Bilanztäuschungsvorwürfen auf juristische Konsequenzen gefasst machen. Die US-Börsenaufsicht SEC hat Konzernchef Kevin Plank und Finanzvorstand David Bergman vergangene Woche bereits auf rechtliche Konsequenzen eingestellt, wie das Unternehmen am Montag in einer Pflichtmitteilung offenlegte.

Die Behörde verschickte demnach eine sogenannte Wells Notice, dabei handelt es sich um einen Warnhinweis bezüglich drohender Strafen. Konzerne erhalten dadurch die Gelegenheit, noch einmal Stellung zu Vorwürfen zu beziehen, bevor die SEC abschliessend über rechtliche Massnahmen entscheidet. Under Armour steht unter Verdacht, sein Umsatzvolumen durch Bilanztricks künstlich aufgebläht zu haben.

Der Sportartikelhersteller hatte bereits im November Ermittlungen eingeräumt und den Behörden volle Kooperation zugesichert. «Das Unternehmen hat im Juli 2017 begonnen, auf Anfragen nach Dokumenten und Informationen zu reagieren, die sich hauptsächlich auf seine Rechnungslegung und die damit verbundenen Offenlegungen beziehen», hiess es damals. Under Armour sei sich aber keiner Schuld bewusst. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Corona-Krise hat laut Studie jeden Schweizer 1700 Franken gekostet

Die Corona-Pandemie wird sich in den meisten Portemonnaies bemerkbar machen. Das Einkommen der Bevölkerung schmälert sich dadurch 2020 und 2021 um rund 1700 Franken pro Kopf der Bevölkerung, wie die Konjunkturforscher der BAK Economics errechnet haben.

BAK Economics bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA entsprechende Angaben gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung». Aufgrund der Corona-Pandemie sei mit erheblichen Ausfällen bei Arbeitnehmerentgelt, beim Einkommen …

Artikel lesen
Link zum Artikel