Wirtschaft
Justiz

Hedgefonds-Manager zu neun Jahren Haft verurteilt

Wegen Insiderhandels

Hedgefonds-Manager zu neun Jahren Haft verurteilt

09.09.2014, 01:1709.09.2014, 11:45

Die US-Justiz hat ein weiteres hartes Urteil wegen Insiderhandels gefällt. Der ehemalige Hedgefonds-Manager Mathew Martoma wurde wegen illegaler Absprachen bei Finanzgeschäften zu neun Jahren Haft verurteilt, wie der zuständige Bundesstaatsanwalt Preet Bharara am Montag in New York erklärte.

Martoma arbeitete für Steven A. Cohens Wall-Street-Firma SAC Capital Advisors, der im November 2013 bereits eine Strafe von 1,8 Milliarden Dollar aufgebrummt worden war. Laut Bharara brachten Martomas verbotene Deals SAC eine Viertelmilliarde Dollar ein und ihm selbst einen Bonus von neun Millionen Dollar. (trs/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Am Scheideweg»: Warum Roche und Novartis trotz Deal mit Trump nicht aufatmen können
Donald Trump hat die Schweiz als Referenzland für Medikamentenpreise auserkoren. Die Auswirkungen könnten weitreichend sein.
Donald Trump hat der Pharmaindustrie eine bittere Pille verordnet. Mit seiner Zoll-Drohung zwingt der US-Präsident die Firmen dazu, ihre Medikamente direkt in den USA zu produzieren. Diese Verlagerung wird auch die Schweiz zu spüren bekommen. Roche-Präsident Severin Schwan sprach bereits davon, «dass der Kuchen für Investitionen im Rest der Welt immer kleiner wird.»
Zur Story