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Kommentar

Wir leben im Zeitalter der grossen Lügen

Wer lügt, soll klotzen, nicht kleckern. Das wusste schon Hitlers Propagandaminister Goebbels. Heute feiert dieses Prinzip wieder Triumphe. 



«Wenn man eine grosse Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben», soll Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels einst gesagt haben. Ob er es tatsächlich getan hat, ist umstritten. Auf jeden Fall hat er erkannt: Wer mit einer Lüge Erfolg haben will, darf nicht kleckern, sondern er muss klotzen.

Joseph Goebbels

Der gefährlichste Demagoge des 20. Jahrhunderts: Joseph Goebbels. Bild: Bundesarchiv, Bild 102-17049 / Georg Pahl

Natürlich denkt jeder, der das Goebbels-Zitat liest, unweigerlich an Donald Trump. Er ist der aktuell berühmteste Lügenbold. Und er klotzt: Einen Marsch von elenden Menschen verwandelt er flugs in eine Invasion von gefährlichen Terroristen. Alles, was ihm nicht passt, bezeichnet er als «Fake News» und wenn sich etwas nicht leugnen lässt wie der Mord an Jamal Khashoggi, dann wird es zumindest in Frage gestellt.

Als Geschäftsmann war Trump eine wandelnde Lüge. Er ist mehrmals pleitegegangen und musste von seinem Vater gerettet werden. Seinen Reichtum hat er nicht geschaffen, sondern geerbt. Gemäss «New York Times» sollen es mehr als 400 Millionen Dollar gewesen sein.

In this Jan. 16, 2015 photo, Donald Trump, host of the television series

Mit der TV-Sendung «The Apprentice» hat Trump die Basis für sein Lügengebilde gelegt. Bild: AP Invision

Als Lügenbold in eigener Sache ist Trump jedoch ein Weltmeister. In der Reality-TV-Sendung «The Apprentice» spielte er den erfolgreichen Unternehmer so überzeugend, dass er es damit bis ins Weisse Haus brachte.

Auch Wladimir Putin lügt wie gedruckt. Bei der Invasion der Krim bezeichnete er die offensichtlich russischen Soldaten als «grüne Männchen». Die Einmischung seines Geheimdienstes in die amerikanischen Wahlen streitet er genauso ab wie die Giftattacke auf den abtrünnigen Spion Sergei Skripal.

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Putins grüne Männchen bei der Krim-Invasion.

Anders als Trump muss der russische Präsident sich nicht mit lästigen Journalistenfragen und aufmüpfigen Medien herumplagen. Sie werden von ihm kontrolliert.

Das Grosse-Lügen-Prinzip ist kein Privileg der Politiker. Die Tech-Giganten im Silicon Valley bedienen sich inzwischen der gleichen Methode. So hat die «New York Times» kürzlich enthüllt, wie Facebook eine dubiose PR-Firma namens Definers Public Affair angeheuert hat, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Tim Miller, der Chef von Definers, hat sein Handwerk bei den Republikanern gelernt. Dort war er Spezialist für «opposition research», ein Euphemismus für «Dreck beim Gegner finden». Miller hat nicht nur Facebook geholfen, sondern auch beispielsweise dem Chiphersteller Qualcomm in einer PR-Schlacht gegen Apple.

FILE- In this May 1, 2018, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg makes the keynote speech at F8, Facebook's developer conference in San Jose, Calif.  Facebook says it recently discovered a security breach affecting nearly 50 million user accounts. In a blog post, Friday, Sept. 28, the company says hackers exploited its

Dreck geschleudert anstatt die Wahrheit aufgedeckt: Mark Zuckerberg. Bild: AP/AP

Die seriösen PR-Vertreter beobachten sorgenvoll, wie sich die Lügenpropaganda im Silicon Valley ausbreitet. Schmutzkampagnen seien eindeutig auf dem Vormarsch, erklärt etwa PR-Mann Jonathan Hirshon in der «New York Times». «Die grossen Unternehmen benehmen sich gegenüber den Medien viel autoritärer.»

Der Hype um die Kryptowährungen entpuppt sich zunehmend als gigantischer Schwindel. Bitcoin hatte einst versprochen, eine Währung zu sein, die sich nicht vermehren und sich nicht verwässern lässt. Inzwischen werden regelmässig mit sogenannten «hard forks» neue Untervarianten kreiert, die von intransparenten Gruppen kontrolliert werden. So viel zu «digitales Gold».

Auch die Versprechen von Ethereum erweisen sich als hohl. Vitalik Buterin hat einen Supercomputer in Aussicht gestellt, mit dem sich alle auf Ether basierenden Token reibungslos austauschen lassen. Damit wollte er die Grundlage einer neuen dezentralen Wirtschaftsordnung schaffen. Davon ist keine Rede mehr. Ether ist im Begriff, zum Spielzeug von dubiosen Spekulanten zu verkommen.

«20 Minuten» in Halbwahrheiten und Beleidigungen eingekleidet – für Tamedia kein Problem 
heute (21.11.) sieht sie übrigens so aus...

Das Grosse-Lügen-Prinzip in der Schweiz. Bild: comments://361098554/1556852

In der Schweizer Politik schliesslich hält das Prinzip der grossen Lügen ebenfalls Einzug. Wenn die SVP früher eine Statistik fälschte, dann entschuldigte sie dies jeweils mit einer fehlerhaften Fax-Maschine oder anderen Pannen. Heute jedoch wird schamlos geklotzt, wie die beiden gekauften «20 Minuten»-Titelblätter der Befürworter der Selbstbestimmungs-Initiative zeigen. Weder türkische Richter noch Immigration haben auch nur das Geringste mit dem Inhalt der Initiative zu tun.

Das Gefährliche an den grossen Lügen ist die Tatsache, dass sie nicht mehr aus den Köpfen der Menschen zu vertreiben sind. Wer darauf hereinfällt, wird sich in der Regel nicht mehr eines Besseren belehren lassen. Vielmehr wird er alles daran setzen, um «Beweise» zu finden, die seinen Glauben an die grosse Lüge rechtfertigen. Die Folgen für Demokratie und Rechtsstaat sind verheerend.

Wenn Politiker vergessen, dass sie Mikrofone tragen ...

Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • davej 23.11.2018 16:36
    Highlight Highlight Alle lügen. Nur nicht die Medien und Journalisten........
  • Soubdfrosch 23.11.2018 10:11
    Highlight Highlight Gut getroffen Herr Löpfe. Entlarvungen der Lügen nützen wirklich nichts mehr. Eine sehr schwierige Situation für die Linken und mitte, welche sich (hoffentlich) nicht auf dieses Niveau runterlasen. Es gilt jetzt ein Rezept dagegen zu entwickeln.
  • Charlie B. 23.11.2018 09:20
    Highlight Highlight Sind Lügen nicht auch einfach alternative Fakten?
  • Yogi Bär 23.11.2018 08:52
    Highlight Highlight Hass und Lügen Trumps Standartphrasen...
    Hass und Lügen SVPs Standartphrasen... wo liegt da der Unterschied?
  • Zeit_Genosse 23.11.2018 06:14
    Highlight Highlight Die Lüge ist Teil der Menschheit und schafft es immer einige gross zu machen. Viele fallen danach wieder, wenn der Schaden angerichtet ist. Wir sollten uns in evidenzbasiertem Wissen schulen, den die Medien multiplizieren auch Lügen für ihre Zwecke, statt in evidenzbasierten Journalismus zu investieren. Nur wenn wir den Faktecheck über unterschiedliche Quellen mit ihren Motiven machen, kommen wir der Wahrheit näher und kommen zum Schluss, dass die Erde eine Kugel und nicht eine Scheibe ist.
  • walsi 23.11.2018 06:05
    Highlight Highlight Berühmte Lügen aus der Geschichte: "Niemand will eine Mauer bauen." (Walter Ulbricht) "Der Irak hat Massenvernichtungswaffen." (George Bush) "Ich hatte keine sexuelle Beziehung mit dieser Frau" (Bill Clinton)

    Das sind nur ein paar, die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Jean Claude Junker hat mal gesagt: "Wenn es ernst wird muss man lügen." Lügen in der Politik gehören also zum täglichen Geschäft von allen Seiten.
  • Cocooo 22.11.2018 21:10
    Highlight Highlight Lügen, haben manchmal,
    trotz aller Offensichtlichkeit,
    verdammt lange Beine.
  • Firefly 22.11.2018 19:59
    Highlight Highlight Jeder Lügner bracht Leute die ihm oder ihr Glauben schenken. Lügen gehörten schon immer zur Politik, aber wieso lassen sich die Menschen wieder eher von Lügen leiten?
    • FrancoL 22.11.2018 20:20
      Highlight Highlight Weil es ein bequemer Weg ist und manch einer es gut findet wenn andere lügen, denn er kann dann sein Lügenwerk mit weniger Hemmungen aufbauen.
  • Regas 22.11.2018 19:32
    Highlight Highlight Schon Julius Cäsar war ein grosser Lügner, es gab noch nie ehrliche Staatspräsidenten, Könige und Fürsten seid es die Politik gibt. Um die Lügen zu vertuschen wurden in früheren Zeiten sogar Morde begangen. Und ja Trump ist ein grosser Lügner aber immerhin versucht er seine Wahlversprechen einzuhalten, und ist zum Teil sogar noch erfolgreich damit, ganz im Gegenteil zu Obama der nach der Wahl kaum ein Versprechen eingehalten hat.
    • Heidi Weston 23.11.2018 07:48
      Highlight Highlight @Regas
      Obama gab im Wahlkampf 533 Wahlversprechen, davon hat er 257 in den Bereichen, Aussenpolitik, Gesundheit, Umwelt, Energie und Bildung ganz umgesetzt. 147 Wahlversprechen konnte er Teilweise umsetzten, und bei 129 Wahlversprechen konnte er es nicht umsetzten. Wieviel davon durch durch die Republikaner im Senat und Repräsentantenhaus blockiert wurden kann ich Ihnen nicht schreiben. So zum Beispiel versuchte Obama Guantánamo mehrere male zu schliesen. Die GOP verhinderte dies jedesmal.
      Trump schaffte in einem Jahr 10 Wahlversprechen umzusetzen. Nur mal so zur Info.
  • s_rosenthaler 22.11.2018 19:21
    Highlight Highlight Wunderbar auf den Punkt gebracht. Vielen lieben Dank an den Verfasser Herrn Lüpfe und ja, er heisst Lüpfe. Alles Anderslautende ist Fake News😂
  • Gawayn 22.11.2018 17:46
    Highlight Highlight Sorry es zu sagen...

    Aber da seid ihr digitale Medienleute auch nicht unschuldig in der Entwicklung.

    Früher wurden Zeitung anhand ihrer Auflage bewertet.

    Heute werden einzelne Artikel anhand der Klicks bewertet.

    Wer irre genug ist und mit genug Macht Blödsinn verzapft, der kann dieses Klicksystem wunderbar instrumentalisieren.
    So wird die Botschaft dank der Klicks in die Welt getragen.

    Vor allem offensichtliche Lügen....
    • Heidi Weston 23.11.2018 08:07
      Highlight Highlight @Gawayn
      Ich sehe in ihrem Beispiel keinen Unterschied. Schon früher haben die Auflagenstärksten Zeitungen den grössten Mist geschrieben.

      Auflagenstärkste Zeitungen:
      Deutschland - Bild
      England - The Sun
      USA - USA Today
      Östereich - Kronen Zeitungen
      Frankreich - Ouest-France
      Schweiz - Blick / 20min

      Ich gebe ihnen Recht, dass durch die Online-Medien, die einzelnen Artikel eine höhere Gewichtung erhalten haben. Es gab jedoch schon früher Artikel die um die Welt gingen.
      Diana Affäre mit James Hewitt, der Tod Chruschtschow oder die Hitlertagebücher zum Beispiel.
  • N. Y. P. 22.11.2018 17:39
    Highlight Highlight Man kann auch lügen, obwohl man die Wahrheit erzählt !

    Beispiel :

    Aktie der Firma Andaluz fällt in zwei Jahren von 220 Euro auf 10 Euro und steigt innert zweier Jahre wieder auf 30 Euro.

    Jetzt kann ich ohne zu lügen, sagen, dass die Aktie mit 200% innert zweier Jahre am überperformen ist.

    Dabei ist die Aktie eigentlich eine mittlere Katastrophe. Der Anstieg auf 30 Euro ist lediglich eine technische Gegenbewegung.

    Also : Alles hat immer eine Kehrseite.


    P.S.
    Was ich mich seit 2 Jahren frage :
    Glaubt Trump seinen eigenen Mist eigentlich ?
    • Firefly 22.11.2018 20:16
      Highlight Highlight Ja, der Kontext ist immer entscheidend
  • Sophia 22.11.2018 17:32
    Highlight Highlight Lügen sind halt einfach, dazu braucht es keinen Verstand, man denkt nichts, man behauptet, was man für richtig hält. Ich denke da an Italien, die Lega wollte den Euro abschaffen, jetzt nicht mehr, sie will einen Etat durchbringen, der bei allen Fachleuten nur Kopfschütteln hervorruft. Die Unternehmen und die Mieter sehen nichts als finanzpolitisches Chaos. Nationalisten sehen eben nicht, dass auf der Welt inzwischen alles miteinander zusammenhängt. In USA, in England, in Italien, in Ungarn, in Polen, und der Türkei, überall nationalistische Amateure, die ausser grossen Sprüchen nichts können!
  • k~m 22.11.2018 17:11
    Highlight Highlight Alles Lüge...
    Play Icon
  • Sigmund der Allwissende 22.11.2018 17:06
    Highlight Highlight Leben wir wirklich im Zeitalter der grossen Lüge oder doch eher im Zeitalter des grossen Misstrauens!? Wie die Medien nonstop auf dem aktuellen Präsidenten der USA Herr Trump herumhacken, ist ja schon allerhand. Da versucht er doch alles um die USA zu neuer Blüte zu verhelfen und wie wird ihm das verdankt? Beschuldigungen, Fake News und Vorlage für etliche Late Night Shows. Hat Herr Trump das wirklich verdient??
    • Kastigator 22.11.2018 17:29
      Highlight Highlight Über 6500 Lügen und irreführende Aussagen hat Trump seit Amtsantritt geäussert. Jede einzelne lückenlos belegt und jeder Prüfung standhaltend. Wie könntest du deinen Kommentar wohl meinen?
    • Sophia 22.11.2018 17:48
      Highlight Highlight Oha, da solltest du mal mit dem Fordmanager reden und mit anderen Firmenbossen in den USA, oder mit den Brandgeschädigten in Kalifornien, da würde dein grossartigen Bild vom Salvatore Trump ganz schön ins Wanken geraten. Wie kann man einen Menschen, der den Klimawandel aus egoistischen Gründen leugnet, als einen neuen Blütenzauberer hinstellen? Trump ist dabei, die Weltwirtschaft zu ruinieren, das ist Fakt! Und Kritik ist ist nicht "herumhacken", sondern lebenswichtig für uns alle und für das Funktionieren der Demokratie! Bitte denke mal ein wenig tiefer nach, Sigmund!
    • batschki 22.11.2018 19:04
      Highlight Highlight Zeitalter des grossen Misstrauens?
      ohne Vertrauen könnten wir morgens nicht einmal unser Bett verlassen, meinte der Soziologe N. Luhmann 1968. Dass wir 50 Jahre später immer noch aufstehen, lässt hoffen.
      Aber dass wir uns nicht mehr darauf VERLASSEN können, dass die Leute ihre eigentliche Arbeit gut machen (der Sanitär meine Wasserleitungen dicht macht, der Pöstler meine Post nicht veröffentlicht, der Arzt mir das Beste für meine Gesundheit rät und der US Präsident nur lafert statt für das Volk zu liefern, ...), DAS stimmt mich bedenklich, lieber Sigmund
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brettspiel 22.11.2018 16:50
    Highlight Highlight Der letzte Absatz zeigt das tragische der Sache. Auch wenn die Lüge entlarvt wird ändert das nichts.
    Deshalb habe ich für Artikel wie "Jetzt ist Trump definitiv zu weit gegangen.." etc. nur noch ein müdes Schulterzucken übrig. Evtl. macht mich das zum Teil des Problems, aber wäre man konsequent würde man wohl in einer Endlosschlaufe der Empörung landen.
    • Wolkensprung 22.11.2018 17:24
      Highlight Highlight Genau.
      Denn die Frage, worauf mir noch niemand antworten konnte, lautet: Was hilft effizient und effektiv dagegen?
    • Majoras Maske 22.11.2018 18:13
      Highlight Highlight Aufklärung? Abwählen?
  • Sir Konterbier 22.11.2018 16:03
    Highlight Highlight Und die Stadion-Gegner aus der Stadt Zürich werden hier nicht mal erwähnt? Die haben nun ja wirklich alles getan, um hier auch noch erwähnt zu werden🙈
  • Walter Sobchak 22.11.2018 15:49
    Highlight Highlight Wir können auch weiter zurückgehen und die Lügner Schröder, Obama, Bush Jr. und Sr, Bill und Hillary Clinton...

    Ich könnte noch beliebig weitere aufzählen. Dieses Zeitalter, von dem Sie sprechen Herr Löpfe dauert nun schon sehr lange an!
    • mbr72 22.11.2018 16:25
      Highlight Highlight was für ein gequirlten whataboutism bullshit Sie da von sich geben... wohl geschlafen die letzten 2 Jahre??
    • Chili5000 22.11.2018 16:31
      Highlight Highlight Der vergleich hinkt doch etwas! Trump kann man nicht vergleichen... es geht einfach nicht...
    • Brienne von Tarth 22.11.2018 16:33
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Wir sind eher im Zeitalter der künstlichen Empörung über Dinge die schon immer so waren. Es ist etwa wie man sagen würde: die Jugen von heute ist scheisse. Nein, sie war drum schon immer scheisse ;)
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