Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZU DEN OKTOBER-ZAHLEN IM DETAILHANDEL STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 1. DEZEMBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  - Customers ride up the man conveyors with their caddies at a store of supermarket chain

Die Migros will im Glattzentrum nur noch Mieterin sein. Bild: KEYSTONE

Ausverkauf bei der Migros: Der orange Riese will das Glattzentrum verkaufen



Die Migros will auch das bekannte Glattzentrum in Wallisellen zu Geld machen. Sie sucht ab sofort neue Eigentümer für das umsatzstärkste Einkaufszentrum der Schweiz und will künftig nur noch Mieterin sein.

Wie der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) am Freitag mitteilte, erfolgt der Verkauf des Glattzentrums im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Migros. Diese will sich künftig vermehrt um ihr Kerngeschäft und digitale Geschäftsmodelle kümmern. Immobilien seien hingegen kein strategisches Geschäftsfeld der Migros mehr, hiess es im Communiqué.

Gleichzeitig teilte die Migros mit, dass von diesem Entscheid derzeit keine weiteren Einkaufszentren der Migros-Gruppe betroffen seien.

Ausverkauf der Konzerngruppen geht weiter

Im Zusammenhang mit der Neuausrichtung verkauft die Migros auch die Warenhausgruppe Globus, das Möbelhaus Interio, den deutschen Einrichtungs- und Dekorationsspezialisten Gries Deco mit der Marke Depot sowie die E-Bike-Tochter M-way.

Die Migros gehörte seit den Anfängen zu den Mitbesitzern des Glattzentrums, bevor sie es später vollständig übernahm. Der Shoppingtempel vor den Toren Zürchs wurde 1975 eröffnet. Seither wurde es mehrmals umgebaut und modernisiert. Mit einer Verkaufsfläche von 53'000 Quadratmetern erzielte es 2019 laut der «Handelszeitung» einen Umsatz von etwas mehr als 600 Millionen Franken.

Obwohl die Migros das Gebäude verkauft, will sie weiterhin mit ihren Läden im Glattzentrum präsent bleiben. Die Migros bekenne sich klar zum attraktiven Standort im Einkaufszentrum Glatt und habe für ihre eigenen Verkaufsflächen langfristige Mietverträge abgeschlossen. Auch auf die Mitarbeitenden habe der Verkauf keine Auswirkungen, schrieb die Migros. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das Leben von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler

Wenn Verkäufer mit uns ehrlich wären...

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

57
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.02.2020 07:16
    Highlight Highlight Shoppingcenter verlieren Umsatz

    Die vielen Gross-Einkaufszentren mit ihrer tiefen Flächenproduktivität und das riesige Sortiment mit den hohen Bewirtschaftungskosten sind heute ein Klotz am Bein der beiden Grossverteiler Migros und Coop. Nur ihre starke Duopol-Marktstellung erlaubt ihnen weiterhin die hohen Margen.
  • Don Alejandro 31.01.2020 18:42
    Highlight Highlight Die Frage bleibt, wo Migros dann den Batzen wieder investiert.
  • nafets 31.01.2020 16:25
    Highlight Highlight hoffentlich kauft jemand diesen Tempel und offeriert der Migros einen neuen Mietvertrag welcher handelsüblich ein mehrfaches höher ist....
    Immobilien seien kein strategisches Geschäftsfeld und lieber in den digitalen Bereich investieren - aha - spannend, wie die neue Migros-Führung die Zukunft sieht und nochmals spannend, wie spät die neue Migros-Führung nun auch weiter auf diesen digitalen Schiene fahren will...
    das bleibt spannend - Ironie off....
  • emptynetter 31.01.2020 15:49
    Highlight Highlight Was wirklich intressant ist an dieser meldung: gibt es für den Käufer dem preis entsprechende cumuls-punkte?
  • Ökonometriker 31.01.2020 15:13
    Highlight Highlight Ja, es ist grundsätzlich gut, wenn man sich auf das Kerngeschäft konzentriert. Aber kann die Migros das Geld, das sie aus dem Immobilienverkauf löst, auch gewinnbringend im Kerngeschäft investieren, sodass sie nachher langfristig mehr als mit diesen Immobilien verdient? Hier setze ich mal ein Fragezeichen.
    • Whitchface 31.01.2020 16:37
      Highlight Highlight Die Antwort ist aus heutiger Sicht klar nein. Es gibt praktisch keine Investitionen die gewinnbringender (bei gleichem Risiko) als Immobilien sind.
    • My Senf 31.01.2020 17:01
      Highlight Highlight Ähm
      Immobilien sind nicht gleich Immobilien...

      Nein wenn die jahrzehntelangen Investitionen aufgerechnet werden dann ist es eher ein Verlustgeschäft!
      Und es wird nicht besser. Das Teil ist nun mal auf „schlechtem“ Boden gebaut. Es heisst ja nicht um sonst Glatt!
  • Teufeli aka. Pfeifhase 31.01.2020 13:47
    Highlight Highlight Was ist letzte Preis? 😂😂😂😂😂 Komme Abend sofort holen. 🤪🤪
  • Töfflifahrer 31.01.2020 12:35
    Highlight Highlight Letztendlich hat es eben Konsequenzen wenn Horden von Schweizern im Ausland einkaufen gehen. Dazu sind die Einkaufspreise für unsere Firmen tlw. noch höher als die Endverkaufspreise im Ausland. Das kombiniert mit der Geiz ist Geil Mentalität, endet dies eben letztendlich nicht gut.
    Die Politik versucht ja nicht mal etwas gegen den "Schweizerzuschlag" für Firmen im Ausland zu unternehmen. Die Bürgerlichen blocken das jedesmal ab. Die denken eben wie die Konzerne, Hauptsache kurzfristige Gewinne.
    • Obey 31.01.2020 17:21
      Highlight Highlight Die Migros kauft sich auch ziemlich viele Dienstleistungen im Ausland an, keine Sorge😉
      Inländervorrang gilt nur, wenn es darum geht die eigene Kundschaft zu behalten, ansonsten wird frisch fröhlich der günstigste Anbieter genommen und als freier Markt propagiert. Migros ist Scheinheiligkeit in Reinkultur.
  • Aff 31.01.2020 12:26
    Highlight Highlight An wen verkaufen sie? Das ist doch der springende Punkt.
    • jottbee 01.02.2020 05:56
      Highlight Highlight China.
  • Shelley 31.01.2020 12:25
    Highlight Highlight Typischer Managerentscheid. Kurzfristig wohl zu begründen, aber langfristig sicher nicht sinnoll und kaum nachhaltig.
  • THEOne 31.01.2020 12:22
    Highlight Highlight umsatz steigern geht nur so, wenn man sonst keine ideen mehr hat. verkauf was du hast, damit topmanager abkassieren können und aktionäre das maul halten. das dieses denken nur kurzfristig funkt ist klar.

    das glatt ist eine goldgrube, da sollten bei jedem die alarmglocken schrillen wenn migros das verkauft...
    • Super8 31.01.2020 12:50
      Highlight Highlight Ähm, die Migros ist eine Genossenschaft, da gibt es keine Aktionäre.
    • Super8 31.01.2020 12:52
      Highlight Highlight Ausserdem sind Shoppingcenter in Zeiten des Onlinehandels immer weniger gefragt. Ich denke die Migros springt hier lediglich vom sinkenden Schiff.
    • Pisti 31.01.2020 13:21
      Highlight Highlight Hast du da Zahlen dazu?
      Sind Umsätze und Mietzinseinnahmen nicht eher Rückläufig in Zeiten von Onlinehandel?
      Die Mall in Ebikon zum Beispiel ist ja ein Desaster sondergleichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 31.01.2020 12:19
    Highlight Highlight Rückzug auf Raten? in ein paar Jahren will Migros dann die hohen Mieten nicht mehr zahlen und ist dann komplett weg?!
  • Chrigi-B 31.01.2020 12:14
    Highlight Highlight Die Migros und Coop hätten besser nie mit ihren Expansionsplänen angefangen und sich einfach auf ihr Kerngeschäft konzentriert.

    Wieviele Milliarden haben diese 2 Läden schon verbrannt mit ihren Prestigeprojekten?
    • mrgoku 31.01.2020 13:36
      Highlight Highlight wayne.. wieviele milliarden schon eingenommen?
    • Chrigi-B 31.01.2020 20:15
      Highlight Highlight Sage da nur Depot, Globus und der nachfolgende Kauf von Schild (😂). Sowie all die unnötig grossen und unrentablen "Schnäbivergleich" Projekte mit Coop.

      Das sind nur die Projekte in der Schweiz.

      Schau dir mal die Migros Abenteuer im Ausland an!

      Mit all dem verlorenen und verschwendetem Geld hätte man den Einkaufstourismus schon vor Jahren praktisch beenden können. Anstelle von Milliarden in grössenwahnsinnige Projekte zustecken, hätte man die Preise runterschrauben können.
  • Thorium 31.01.2020 11:56
    Highlight Highlight Und in zwanzig Jahren fliegen sie dann raus weil der neue Eigentümer mehr Geld haben will. Hmm an was erinnert mich das?
    • Samurai Gra 31.01.2020 12:16
      Highlight Highlight Manor sollte eine Warnung sein
    • Hackphresse 31.01.2020 13:26
      Highlight Highlight Glaube kaum dass die neuen Eigentümer 20 Jahre warten werden.
      Ich geb der Migros 5 Jahre ab Verkaufsdatum.
    • My Senf 31.01.2020 17:02
      Highlight Highlight In 20j interessiert sich keiner mehr ums Glatt!
  • Pinhead 31.01.2020 11:42
    Highlight Highlight Wie viel kostet wohl so ein Glattzentrum?
    • Tartaruga 31.01.2020 12:13
      Highlight Highlight Vielleicht können wir dann zusammenlegen?
    • THEOne 31.01.2020 12:26
      Highlight Highlight wenn es nach der migroswerbung geht, gehört es schon uns....
      " die migros gehört dem volk"... oder wie ging dieser mist nochgleich...??
  • Beat_ 31.01.2020 11:18
    Highlight Highlight Und in ein paar Jahren, wenn die heutigen Manager mit viel Geld im Sack wieder weg sind, die Meldung "Migros muss aus Glattzentrum ausziehen, kann/will die exorbitant gestiegene Miete nicht mehr bezahlen".
    (Zusammenhänge mit aktuellen Medienmeldung sind rein zufällig, aber offensichtlich...)
    • Coffeetime ☕ 31.01.2020 11:40
      Highlight Highlight Nun, wenn es so weitergeht, mit dem Onlinebestellen, dan braucht es irgendwann keine Immobilien für den Verkauf mehr... es werden dann nur noch Lagerhäuser benötigt, und die auch eher ausserhalb der CH.
    • ursus3000 31.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Vielleicht machen sie das ja freiwillig weil das ganze Asi-Center nicht mehr dem Standart entspricht
    • Amboss 31.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Das hingegen glaube ich kaum. Ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, weshalb die Mieten steigen sollten.
      Shopping-Centers sind in Zeiten des Online-Handels eher ein Auslaufmodell und je länger je mehr steht zu viel Verkaufsfläche zur Verfügung.

  • Zanzibar 31.01.2020 11:16
    Highlight Highlight Grundsätzlich baden Zumbrunnen und Co. derzeit die Fehler aus der Ära Bolliger aus, was sicher gut ist. Der Verkauf von Immobilien ist aus meiner Sicht eine Entscheidung ohne Weitsicht.
    • Super8 31.01.2020 12:53
      Highlight Highlight Verkauf von Einkaufszentren ist schon eine Entscheidung mit Weitsicht.
  • Corahund 31.01.2020 11:00
    Highlight Highlight Es ist der Anfang vom Ende, wenn eine Firma anfängt, Immobilien zu verkaufen, um zu Geld zu kommen. Die Investoren, die diese Filetstücke kaufen, wollen Kohle verdienen. Also erhöhen sie die Mietpreise. Die Folge ist: die Läden (auch die Migros) verkleinern den Personalbestand, ziehen um oder schliessen. Der Steuerzahler kommt dann für die Arbeitslosen auf. Vor allem Ältere sind davon betroffen. Aber es kommen ja über die unkontrollierte Einwanderung genügend unqualifizierte junge Leute nach. Das ist der Lauf der Dinge. Die Politik ist nach diesen Wahlen machtlos.
    • Kapitän Haddock 31.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Immer gut wenn sich hier die Wirtschaftsexperten zu Wort melden, die in einem kurzen Kommentar sämtliche wohldurchdachten Überlegungen der Migros-Strategen nicht nur durchschauen, sondern auch entkräften können. Momol, schapoo.
    • ursus3000 31.01.2020 11:47
      Highlight Highlight Wer geht schon ins Glatt und dann auch noch in die Migros ? Die haben andere bessere Standorte
    • dä dingsbums 31.01.2020 11:49
      Highlight Highlight In so wenigen Sätzen so viel Halbwissen zu solch einem Unsinn zu formen ist bemerkenswert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 31.01.2020 10:42
    Highlight Highlight Was ist aus unserer einmal so geliebten Migros geworden?
    Die Migros wir heute von geldgirigen unfähigen Leuten geführt und gut und günstig ist schon lange vorbei.
    Hoffe nicht dass es soweit kommt wie bei der Swissair.
    • Bits_and_More 31.01.2020 10:50
      Highlight Highlight verstehe deinen Kommentar nicht. Die Migros versucht doch derzeit genau wieder sich auf ihr Ursprungsgebiet zurückzukommen. Dem Verkaufen von Lebensmitteln und weg vom Möbelgeschäft, Immobilienverwalter und Luxussegment.
    • Manuel Rietmann 31.01.2020 10:55
      Highlight Highlight Motz doch bitte auf Blick / 20min mit deinen unbegründeten Aussagen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen was der riesen Konzern "Migros" so falsch macht, dass sie so abwertend kommentieren. #stolzesmigroskind
    • sealeane 31.01.2020 11:06
      Highlight Highlight @bits scheint mir dennoch kurzsichtig... denn dann müssen sie einfach neu miete zahlen bzw. müssen diese Verhandeln und können unter druck gesetzt werden bis sie mehr zahlen... Beispiel Manor und so. Der Käufer wird kein Philantrop sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DomKi 31.01.2020 10:40
    Highlight Highlight Muss man sich mal reinziehen: 53'000 m2 Fläche...
    • Ueli der Knecht 31.01.2020 12:21
      Highlight Highlight "Muss man sich mal reinziehen: 53'000 m2 Fläche..."

      Das entspricht einer quatratischen Fläche von 230 mal 230 Metern, oder rund 7 Fussballfeldern.
    • Makatitom 31.01.2020 15:59
      Highlight Highlight Mit Schuttplätz kann ich nichts anfangen, wie viel ist das in A-Briefmarken? 😂
    • Ueli der Knecht 01.02.2020 13:22
      Highlight Highlight Makatitom:
      A-Post-Bahnhof-Serie-Briefmarke ist (inkl. "A-Priority")
      33mm * 38mm = 1'254mm² = 0.001254m².
      ergo
      53'000m² entspricht ca.
      53'000m² / 0.001254²
      ≈ 42'300'000 A-Postbriefmarken.

Der Lockdown geht – Homeoffice bleibt (vorerst)

Bei der Novartis erhalten Mitarbeitende, die an den Arbeitsplatz zurückkehren, ein Willkommenspaket, die Swiss erhöht ihr Flugangebot und auch die SBB fahren wieder beinahe so oft wie sonst. Vorsichtig tasten sich die grössten Schweizer Konzerne wieder an den Alltag heran.

Die Firmengiganten Google, Facebook und Twitter wollen ihre Mitarbeitenden noch bis ins Jahr 2021 im Homeoffice arbeiten lassen. Für viele ist diese Vorstellung ein Graus. Denn der Drang nach Normalität ist zu gross. In Schweizer Unternehmen kehren Angestellte deshalb schrittweise wieder an den Arbeitsplatz zurück – stets mit den nach wie vor strengen Abstands- und Hygieneregeln des Bundes im Hinterkopf.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Um die Rückkehr ins Büro mindestens einem Teil …

Artikel lesen
Link zum Artikel