Wirtschaft
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Arbeitsbereich der Gefriertrocknung bei der Einweihung des neuen galenischen Produktionsbetriebes der Roche in Kaiseraugst am Freitag, 26. Juni 2009. Hier werden kuenftig vor allem biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe zu Arzneimitteln verarbeitet, die injiziert oder per Infusion verabreicht werden. Dieser Ausbau der Produktionskapazitaeten von Roche wurde noetig, um der wachsenden Nachfrage nach Medikamenten wie Avastin, Herceptin und MabThera gegen Krebs und Pegasys gegen Hepatitis auch in Zukunft gerecht zu werden, wie Roche erklarte. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

In Kaiseraugust (AG) investiert Roche 300 Millionen Franken in den Ausbau einer Produktionsstätte.
Bild: KEYSTONE

Pharmagigant Roche stösst vier Fabriken im Ausland ab und investiert massiv in der Schweiz



Roche trennt sich von vier Produktionsstandorten in Irland, Spanien, Italien und den USA: 1200 Stellen sind betroffen. Um Arbeitsplatzverluste zu minimieren, sucht der Pharmakonzern nun nach Käufern für diese Fabriken.

Bis 2021 werde der Ausstieg 1.6 Milliarden Franken kosten, teilte Roche am Donnerstagabend mit. Im laufenden Jahr würden die direkten Kosten schätzungsweise bei bis zu 800 Millionen Franken liegen.

300-Millionen-Investment im Aargau

Die vier Firmen im irischen Clarecastle, im spanischen Leganés, im italienischen Segrate und im US-amerikanischen Florence produzieren kleine Moleküle für Medikamente. Der Grund für die Trennung ist deren tiefe Auslastung.

Dies wiederum hängt mit einem Wandel bei den Produkten von Roche zusammen: Eine neue Generation von spezialisierten Medikamenten werde in kleineren Mengen produziert, schreibt Roche. Zudem brauche es neue Produktionstechnologien.

Um diese neuen technologischen Anforderungen zu erfüllen, investiert Roche gleichzeitig: 300 Millionen Franken werden für den Ausbau einer Produktionsstätte im aargauischen Kaiseraugst ausgegeben. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Scaros_2 13.11.2015 08:09
    Highlight Highlight Klar, Pharmabranchen haben massive Margen was ihre Produkte angeht und können sich das am ehesten "einfach" leisten. Denoch - in Zeiten der absoluten Gewinnmaximierung hinzugehen und fast schon wie alte Patrone in den Firmen in der Schweiz zu investieren zeigt doch eindeutig das dies auch möglich ist. Finde es gut das Roche das tut und hoffe des weitern das möglichst viele CH-Mitarbeiter dort eine Stelle finden werden.

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