Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Demonstrationszug bewegt sich durch Basel, am Dienstag, 1. Mai 2018, am Tag der Arbeit. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Demonstranten zum Tag der Arbeit in Basel fordern die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau. Bild: KEYSTONE

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

Das Bundesamt für Statistik hat erste Resultate der Lohnstrukturerhebung 2016 bekannt gegeben. Was davon wichtig ist, findest du hier.



Das Bundesamt für Statistik (BFS) erhebt alle zwei Jahre die Lohnstrukturen in der Schweiz. Nun liegen erste Resultate für das Jahr 2016 vor. Arbeitnehmende in der Schweiz verdienten im Jahr 2016 im Median 6502 Franken. Das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zu 2014. Dies ist der Medianlohn. Gleich viele Personen verdienten also mehr beziehungsweise weniger.

Das hat sich seit 2014 verändert:

Bild

Hier findest du die 5 wichtigsten Erkenntnisse aus der Lohnstrukturerhebung 2016:

Lohnschere bleibt stabil

Die 10 Prozent der Arbeitnehmenden mit den tiefsten Löhnen verdienten weniger als 4313 Franken pro Monat, während die am besten bezahlten 10 Prozent einen Lohn von über 11'406 Franken erhielten.

Die Lohnschere schloss sich zwischen 2008 und 2016 leicht: Der Gesamtabstand zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen verringerte sich vom Faktor 2,7 auf 2,6. Im Vergleich zu 2014 blieb dieser Faktor jedoch stabil.

Im gleichen Zeitraum stiegen die Löhne der am besten bezahlten 10 Prozent um 6,3 Prozent. In der Mittelschicht belief sich das Lohnwachstum auf 6,9 Prozent, während sich die Löhne bei den am schlechtesten bezahlten 10 Prozent der Arbeitnehmenden um 9,9 Prozent erhöhten.

2016 gab es rund 329'000 Tieflohnstellen, also Vollzeitstellen mit einem monatlichen Bruttolohn von weniger als 4335 Franken. 2014 gab es insgesamt 256'000 solcher Stellen. Seit der letzten Erhebung gibt es also 73'000 Tieflohnstellen mehr.

Bild

Tendenziell scheint der Anteil der Tieflohnstellen in der Gesamtwirtschaft jedoch zu sinken, schreibt das BFS. Zwischen 2008 und 2016 ging er von 11,4 Prozent auf 10,2 Prozent zurück.

Geschlechterunterschied geht leicht zurück

Lohnstrukturerhebung 2016

Ebenfalls gesunken ist laut dem BFS das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern. Im Jahr 2016 betrug es 12 Prozent gegenüber 12,5 im Jahr 2014. Frauen verdienten 2016 im privaten Sektor 14,6 Prozent weniger als Männer, im öffentlichen Sektor 12,5 Prozent. Die Lohnunterschiede lassen sich teilweise mit unterschiedlichen Tätigkeiten und strukturellen Merkmalen erklären.

Lohnstrukturerhebung 2016

Dieser Lohnunterschied fällt aber weiterhin höher aus, je höher die Hierarchiestufe der Stelle ist. Bei Stellen mit hohem Verantwortungsniveau verdienten Frauen im Schnitt 18,5 Prozent weniger als Männer.

Bei Stellen mit einem Bruttolohn von weniger als 4500 Franken betrug der Frauenanteil 60 Prozent. Stellen mit einem Bruttolohn über 16'000 Franken sind jedoch nur zu 16,7 Prozent von Frauen besetzt.

Boni wieder gestiegen

Lohnstrukturerhebung 2016

2016 stiegen erstmals die Boni wieder an. Die jährliche Sonderzahlung betrug im Schnitt 9033 Franken, ein Anstieg von fast 14 Prozent im Vergleich zu 2014. Vor zehn Jahren betrug die durchschnittliche Boniauszahlung noch 11'698 Franken. 

Laut dem BFS erhielt 2016 fast jeder dritte Arbeitnehmende in der Schweiz einen Bonus. Diese variieren jedoch stark je nach Wirtschaftszweig und Verantwortungsniveau. Bei den Banken erhielten die oberen Kader im Schnitt zum Beispiel 100'651 Franken Boni im Schnitt, Personen ohne Führungsverantwortung nur 3972 Franken.

Es gelte zu beachten, dass Boni in den meisten Wirtschaftszweigen ein fester Bestandteil des Entlöhnungssystems sind, so das BFS.

Regionaler Unterschied bleibt stabil

Lohnstrukturerhebung 2016

Der regionale Unterschied bleibt unverändert. In der Region Zürich verdient es sich weiterhin am besten. Hier waren 2016 sowohl die Medianlöhne, wie auch die Spitzenlöhne am höchsten.

Am anderen Ende der Tabelle finden sich wie schon 2014 das Tessin und die Ostschweiz

Ausländer verdienen weniger auf Tieflohnniveau

Schweizer (6808 Franken) verdienen im Schnitt besser als Ausländer (5'893 Franken). Der Medianlohn stieg bei den Schweizern seit 2016 stärker an, als jener der ausländischen Bevölkerung. Dies zeigt sich besonders bei Stellen auf Tieflohnniveau.

Bei Stellen mit hohem Verantwortungsniveau ist die Situation umgekehrt. Ausländische Arbeitnehmer verdienen hier im Schnitt besser als Schweizer.

Weiter sind Unterschiede bei unterschiedlichem Aufenthaltsstatus beobachtbar.

Lohnstrukturerhebung 2016

(leo/sda)

Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach:

Video: watson

Die bestverdienenden Sportler 2017:

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Schweizer Prämien steigen weniger als ein Prozent

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

68
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohmann94 15.05.2018 00:29
    Highlight Highlight Ihr seid einfach mal wieder nur grenzsertig unterwegs... und das wisst ihr auch!
    Ihr vergleicht in euren Statistiken Apfel mit Birne und führt den resultierenden Unterschied mit Freude auf Sexismus am Arbeitsplatz zurück. Dabei ignoriert ihr einfach so, ohne wenigstens darauf hinzuweisen 100 von Details. Aber spielt ja für euch keine Rolle, da ihr es mit Statistiken und Zahlen mittlerweile gerne so haltet wie die SVP - ihr seid happy, sobald die Statistiken das zeigen, was ihr sehen und zeigen wollt.

    Seht das als konstruktive Kritik an:
    „Hört bitte auf mit der SVP-Zahlenverdreherei!“
  • Mimimimi 14.05.2018 22:07
    Highlight Highlight Median schön und gut, aber die ganze verteilungskurve wäre interessant. Eine glockenkurve ist das sicher nicht...

    Bsp:
    1800
    1900
    4950
    5000
    5001
    5001
    9999999999

    -> Median 5000 🎉
    • Masche 15.05.2018 11:48
      Highlight Highlight @Mimimimi: Das sehe ich auch so. Der Median ist für statistische Zwecke nur bedingt geeignet, was leider viele nicht verstehen. Daher vielleicht das Beispiel Wehrpflicht: Im Median macht der Schweizer Bürger pro Jahr 0 Diensttage. Wie wertvoll ist eine solche Aussage?
    • Zap Brannigan 16.05.2018 08:41
      Highlight Highlight Der Median sagt im Gegensatz zum Durchschnitt etwas über die Verteilung. Dass der Median aller Dienstag 0 ist bedeutet, dass die geleisteten Tage extrem ungleichmässig in der Bevölkerung verteilt sind. Was ja auch stimmt. Die Tage werden in der Grossen Mehrheit von einem Teil der Männer zwischen 20 und 30 geleistet.
    • Masche 16.05.2018 09:35
      Highlight Highlight @Zap Brannigan: Genau so ist es!
  • PlüschBerserker 14.05.2018 15:09
    Highlight Highlight Und was verdient der Watson Chef?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 14.05.2018 14:55
    Highlight Highlight Wer mit seinem Lohn unzufrieden ist, sollte beim zuständigen Vorgesetzten, der auch die Qualifikationen macht, nachfragen, ob da mehr drin liegen würde. Wenn nicht, wieso. Alle sollten ihre Qualifikation kennen.
    • PlüschBerserker 14.05.2018 20:58
      Highlight Highlight Hab keinen Chef, wo kann ich mich beschweren?
  • DunkelMunkel 14.05.2018 13:58
    Highlight Highlight Ist der genannte Medianlohn Brutto oder Nett? Ist er mit 13. Lohn eingerechnet oder ohne?
    • Hans der Dampfer 14.05.2018 19:06
      Highlight Highlight IMO ist es eh eine Mischrechnung wo ein Gesamtbetrag x der erwerbstätigen Angestellten gegenübergestellt ist.
    • Fabio74 14.05.2018 22:05
      Highlight Highlight der Medianlohn ist brutto und müsste wenn korrekt auf 12 Monate gerechnet sein
    • fischolg 15.05.2018 00:09
      Highlight Highlight Vermutlich auf 12 Monate, wobei ein 13. Monatslohn auf diese 12 Monate verteilt werden dürfte (wenn man keinen 13. hat heisst es ja meistens, dass dieser auf 12 Monate verteilt würde).
  • N. Y. P. D. 14.05.2018 13:04
    Highlight Highlight Sind diese Löhne x 12 oder x 13 ?
    Die meisten Arbeitnehmer haben 13 Monatslöhne. Ich gehe also mal davon aus, dass es x 13 ist.

    Sind da alle Löhne drin ? Viele CEO's haben viel Schotter, den sie nach Hause tragen müssen.
    • mrgoku 14.05.2018 13:25
      Highlight Highlight ob 12 oder 13 spielt ja keine rolle wenn ein Median vorhanden ist.
    • Posersalami 14.05.2018 13:26
      Highlight Highlight Die (sehr gut bezahlten) CEOs sind für so eine Statistik nicht relevant. Die paar Hanseln sind einfach bei den obersten 10% inkludiert und fertig. Es gibt ja nicht viele CEOs die hohe 6 oder gar 7-stellige Beträge vergütet bekommen.
    • Loeffel 14.05.2018 13:28
      Highlight Highlight Deine zweite Frage lässt drauf schliessen, dass du nicht weisst was ein Median ist, korrekt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 14.05.2018 12:31
    Highlight Highlight Beziehen sich die Angaben der Monatslöhne auf 12 oder 13 Monate?
    • Leo Helfenberger 14.05.2018 13:02
      Highlight Highlight 13. , 14. Monatslohn und weitere sind laut Statistik-Steckbrief ebenfalls eingerechnet.
    • Aussensicht 14.05.2018 13:12
      Highlight Highlight Ich weiss nach dieser Antwort gleich viel.
    • nakasara 14.05.2018 13:17
      Highlight Highlight schön wenn man einen 13. hat!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 14.05.2018 12:19
    Highlight Highlight Teilweise ein Blenderartikel.

    Es ist zwar toll das die Schere zwischen hohen und tiefen Löhnen nicht weiter aufgeht. Dafür wurde der Niedriglohnsektor MASSIV ausgebaut, um ganze fast 30% Prozent (von 256000 auf 329000 Stellen)!!!

    Relevant wäre jetzt zu erfahren, wie sich die anderen Lohnkategorien in der gleichen Zeit entwickelt haben. Ich befürchte aber, wir haben es hier mit einer Umschichtung von gut- zu schlecht bezahlter Arbeit zu tun, was ein Skandal sondergleichen wäre.

    Kann Watson das bitte aufklären?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 13:28
      Highlight Highlight Mir fehlen gerade die Quelle, aber ich denke watson hat schon mal ein Interview zu diesem Topic geführt. Gut bis sehr gut bezahlte Stellen mit einem hohen Anforderungsprofil (Staat, inovative Unternehmen, Controling und Managment) und Tieflohnstellen (Einfache Dienstleister) nehmen zu, mittlere Anforderungen nehmen ab. Sprich es findet bei gleichbleibenden "Extremen" eine Spreiztung des Arbeitsmarktes statt.
      Das Interview bezog sich aber auf die internationale Situation, die Situation in der Schweiz sei noch nicht so ausgeprägt (duales Bildungssystem).
  • nakasara 14.05.2018 11:50
    Highlight Highlight wow immer toll zu wissen dass man trotz 4 jähriger Ausbildung bei den unterdtwn 10% ist. sollte wohl doch dealer werden oder korrupter politiker oder polizist...
    • Ruffy 14.05.2018 13:09
      Highlight Highlight Lol 4 Jahre Ausbildung ist ja auch mehr das Minimum was man machen kann. Da kannst du auch nicht erwarten grosse Sprünge zu machen...
    • Graviton 14.05.2018 13:12
      Highlight Highlight Meth kochen scheint gerade im Trend zu sein hier.
    • nakasara 14.05.2018 13:20
      Highlight Highlight seit wann? ich kenne persönlich mind. 20 leute die 3 jahre ausbildug gemacht haben (andere berufe mit ähnlichen Voraussetzungen) alle verdienen min. 1000.- mehr im selben kanton und in anderen Kantonen noch mehr.

      hingegen kenne ich ebenfalls leute ohne ausbildung! ohne Lehre! die ebenfalls besser verdienen.

      kurzum, egal was man macht, man ist immer das bumsfüdi
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yippie 14.05.2018 11:36
    Highlight Highlight Fazit:
    1. Lohn der Frauen nähert sich langsam demjenigen von Männern an. Zumindest in der Tendenz erfreulich auch wenn die Entwicklung zu langsam ist. @watson: Schön wäre hier noch die Ergänzung zum Anteil der erklärbar ist aufgrund von unterschiedlichen Gegebenheiten

    2. Die Lohnschere geht zumindest nicht weiter ausseinander und der Tieflohnsektor verringert sich. Hier stellt sich aber die Frage, ob die Grenze von 4335 CHF jeweils auch angepasst wird an die Teuerung? Wenn nicht, ist es wohl keine effektive Verschiebung mehr...
    • Alnothur 14.05.2018 13:40
      Highlight Highlight "Schön wäre hier noch die Ergänzung zum Anteil der erklärbar ist aufgrund von unterschiedlichen Gegebenheiten"

      Watson wird einen Teufel tun, das zu machen. Da bricht ja das ganze Narrativ weg.
    • DunkelMunkel 14.05.2018 14:07
      Highlight Highlight Die Entwicklung ist nicht zu langsam. Dass Männer und Frauen im Schnitt nicht gleich viel verdienen ist absolut logisch. Im Schnitt sind Männer fordernder (Testosteron) in Lohnverhandlungen, Männer sind im Schnitt Karrieregetriebener (wieder mitunter aufgrund vom Testosteron) als Frauen und leisten im Schnitt mehr Stunden und investieren im Schnitt ihr ganzes Leben in die Karriere (während viele Frauen in den 30ern Babypause machen und danach oft reduziert arbeiten). Da ist es klar, dass es, im Schnitt gesehen, da einen Unterschied gibt.
    • Masche 14.05.2018 14:10
      Highlight Highlight E7#9: Die Negativteuerung wurde aber wettgemacht durch die Positivteuerung bei den Krankenkassenprämien, die unerklärlicherweise bei der Berechnung der Teuerung nicht berücksichtigt wird!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 14.05.2018 11:30
    Highlight Highlight „2016 gab es rund 329'000 Tieflohnstellen, also Vollzeitstellen mit einem monatlichen Bruttolohn von weniger als 4335 Franken. 2014 gab es insgesamt 256'000 solcher Stellen, das sind 73'000 Tieflohnstellen weniger.“ Ist das nicht umgekehrt? 2014 hatte es doch weniger als 2016 Tieflohnstellen.
    • huck 14.05.2018 12:03
      Highlight Highlight Das steht ja auch da!
      "Das (also die 256'000 Stellen von 2014) sind 73'000 Tieflohnstellen weniger"
    • Phrosch 14.05.2018 12:30
      Highlight Highlight Ich bin über den gleichen Abschnitt gestolpert. Nach dreieinhalbmal lesen ging es dann: 2014 war die Zahl der Tieflohnstelken geringer als 2016, trotzdem geht die Zahl über längere Zeit allmählich zurück.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.05.2018 12:34
      Highlight Highlight Über diese Stellle bin ich auch gestolpert, ich denke es heisst, dass es 2014 73000 weniger solcher Stellen gab, es ist aber sehr unintuitive geschrieben.
    Weitere Antworten anzeigen

Offen gesagt

«Liebe Frau Amherd, wir müssen reden ...»

Sollte die Schweizer Stimmbevölkerung die Beschaffung neuer Kampfjets Ende September auch im zweiten Anlauf ablehnen, wäre das gut für die Schweiz. Sie könnte dann die längst überfällige sicherheitspolitische General-Debatte führen.

Liebe Frau Amherd

Herzliche Gratulation zu den jüngsten «Polls», wie man in Amerika sagen würde. 58 Prozent der Stimmberechtigten gedenken laut einer Tamedia-Umfrage, den Kredit für die Kampfflugzeuge mit «Ja» oder «Eher Ja» anzunehmen.

Aber wie sagt man so schön? «It's not over, until it's over», und solche Abstimmungsbarometer wirken ja eher mobilisierend auf das Lager, das gerade im Rückstand ist.

Für Sie hoffe ich natürlich, dass Sie Ihr erstes grosses Geschäft als Verteidigungsministerin …

Artikel lesen
Link zum Artikel