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Wir haben jahrelang zu viel für Badewannen und WCs bezahlt: Sanitärbranche muss 80 Mio.-Busse zahlen

Wir haben jahrelang zu viel für Badewannen und WCs bezahlt: Sanitärbranche muss 80 Mio.-Busse zahlen

03.07.2015, 08:3903.07.2015, 08:50

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat gegen Mitglieder eines Kartells von Sanitärgrosshändlern Bussen von insgesamt 80 Millionen Franken verhängt. Seit den 1990er Jahren haben sich diese führenden Anbieter bei Preisen und Mengen abgesprochen.

Die Mehrzahl der am Kartell beteiligten Sanitärgrosshändler verständigten sich von 1997 bis 2011 über Preisbestandteile und preisbestimmende Faktoren wie Margen, Bruttopreise, Euro-Umrechnungskurse, Transportkosten und Rabatte, wie die Weko am Freitag mitteilte.

Hersteller vom Markt ausgeschlossen

Ausserdem hätten die Unternehmen entschieden, Hersteller, die ihre Produkte nicht exklusiv über ihren Vertriebskanal verkauften, nicht in ihre Kataloge aufzunehmen. Dies habe Unternehmen am Markteintritt gehindert, stellt die Weko fest.

Die Mehrzahl der Sanitärgrosshändler sind Mitglieder des Schweizerischen Grosshandelsverbandes der Sanitären Branche. Als einziges Unternehmen, das nicht Mitglied des Verbandes ist, beteiligte sich der Branchenführer Sanitas Troesch an Teilen des Kartells. (egg/sda)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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picu
03.07.2015 10:12registriert Februar 2014
Juppi, jetzt werden die 80 Millionen unter den Abgezockten aufgeteilt.
Wem muss ich meine Bankdaten angeben? Hmm....
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Vom Maggiatal nach Europa – wie ein Maurersohn Geschichte schrieb
Pietro Morettini war als «Schutzpatron» in ganz Europa aktiv. Der Festungsbauer aus dem Süden der Eidgenossenschaft arbeitete für verschiedene Herrscher und genoss hohes Ansehen. Nur in der Heimat war er ein eher unbekannter Zeitgenosse.
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