Wirtschaft
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Massenentlassung 

Deutsche Bahn will 100 Mitarbeiter in Zürich auf die Strasse stellen



Die Deutsche Bahn (DB) beabsichtigt, auf Ende Jahr ihre Zweigniederlassung in Zürich mit 115 Mitarbeitenden zu schliessen. Eine DB-Sprecherin bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA entsprechende Pläne, welche die Newsplattform 20minuten.ch am Mittwoch publik machte.

Hintergrund der Massnahmen ist laut DB-Sprecherin die wirtschaftlich angespannte Situation bei den Autozügen und beim CityNightLine (CNL). Bisher sei allerdings noch nichts beschlossen, sagte die Sprecherin, aber "es gibt Überlegungen". Auch in Deutschland sei es schon zu verschiedenen Veränderungen gekommen.

Betroffen wären gegen 100 Personen - somit muss die DB das Prozedere für Massenentlassungen einhalten, in das auch die Gewerkschaft einbezogen ist. Ein erster Schritt ist die Information der Mitarbeitenden, die jetzt angehört werden. Entschieden werden dürfte laut DB-Sprecherin im Laufe des Sommers.

«Nach sorgfältiger Prüfung gedenkt die Unternehmensleitung die derzeitigen Aufgaben und Tätigkeiten der Zweigniederlassung in Zürich einzustellen»

Im Schreiben an die Mitarbeiter, datiert vom Dienstag, klingt die Sache deutlich definitiver. Man bestätige - ergänzend zu einer offenbar erfolgten mündlichen Information -, "dass die Unternehmung erwägt, tiefgreifende organisatorische Veränderungen am Standort Zürich durchzuführen", heisst es da etwa.

Konkret gehe es um Folgendes: "Nach sorgfältiger Prüfung gedenkt die Unternehmensleitung die derzeitigen Aufgaben und Tätigkeiten der Zweigniederlassung in Zürich einzustellen." Betroffen wären "maximal 92 Mitarbeitende". Geplant sind laut Brief Konzentrationen, Auslagerungen und Verschiebungen von Leistungen.

Die Angestellten werden im Informationsschreiben aufgefordert, Vorschläge einzubringen, "wie die geplanten Kündigungen oder die geplante Anzahl betroffener Arbeitnehmender beschränkt" werden könnten.

Gegenwärtig sind laut Schreiben 115 Personen in Zürich beschäftigt. Sie sind in den verschiedensten Bereichen tätig, wie die DB-Sprecherin sagte: Das seien Angestellte im Management oder im Personalwesen, Zugbegleiter oder Reinigungskräfte. "In der Regel" handle es sich um Schweizer. (aeg/sda)

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Offen gesagt

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Während Bevölkerung und Wirtschaft leiden und die Restaurants geschlossen sind, bechern Parlamentarierinnen und Parlamentarier an der ausserordentlichen Session, als ginge sie das alles nichts an.

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