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An undated picture shows Skull 17 from the Sima de los Huesos site in Sierra de Atapuerca, Spain.  Scientists on Thursday described an astonishing collection of 17 fossil skulls unearthed in the cave dating from about 430,000 years ago of an extinct human species closely related to the Neanderthals who later prospered across Europe and Asia from roughly 250,000 to 40,000 years ago. To match story SCIENCE-NEANDERTHALS/     REUTERS/Copyright Javier Trueba/Madrid Scientific Films/Handout via Reuters (SPAIN - Tags: SCIENCE TECHNOLOGY) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Die Frakturen an diesem Schädel sollen auf gewaltsame Art entstanden sein. bild: reuters

Schädel eingeschlagen: Ältestes bekanntes Mordopfer in spanischer Höhle entdeckt



In einer Höhle in Nordspanien wollen Wissenschafter das älteste bekannte Mordopfer der Menschheitsgeschichte entdeckt haben. Eine zwischenmenschliche Auseinandersetzung sei «die plausibelste Erklärung» für die Art der Schädelverletzungen des Mannes.

Er starb vor 430'000 Jahren. «Das ist der früheste bekannte klare Fall von absichtlicher tödlicher Aggression, den man anhand von Urmenschen-Knochen rekonstruieren konnte. Und er zeigt, dass das uraltes menschlichen Verhalten ist», schreibt das Team um Nohemi Sala vom Zentrum für Evolution und Verhaltensforschung in Madrid im Fachmagazin «Plos One».

Professor Juan Luis Arsuaga examines an artefact in this undated handout picture taken at the Sima de los Huesos site in Sierra de Atapuerca, Spain. Scientists on June 19, 2014 described an astonishing collection of 17 fossil skulls unearthed in the cave dating from about 430,000 years ago of an extinct human species closely related to the Neanderthals who later prospered across Europe and Asia from roughly 250,000 to 40,000 years ago. 
REUTERS/Copyright Javier Trueba/Madrid Scientific Films/Handout via Reuters (SPAIN - Tags: SCIENCE TECHNOLOGY) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Professor Juan Luis Arsuaga mit einem Schädelfragment in Sima de los Huesos. Bild: HANDOUT/REUTERS

Der Schädel des Urmenschen wurde in Sima de los Huesos gefunden, einer archäologischen Fundstätte in einem unterirdischen Höhlensystem. «Cranium 17» weist zwei tiefe Frakturen vorn am Schädel auf, die nach Einschätzung der Wissenschafter vom selben Gegenstand verursacht wurden.

Eine andere Erklärung als Gewalteinwirkung sei «höchst unwahrscheinlich» – der Mann müsste dann zweimal von dem selben herabfallenden Objekt getroffen worden sein. (pbl/sda/dpa)

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