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Iran-Ticker: London entsendet Schiff für Einsatz in Strasse von Hormus

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London entsendet Schiff für Einsatz in Strasse von Hormus + Israel: 85 Angriffe im Libanon

Der aktuelle Nachrichten-Ticker zu dem von der Trump-Regierung und Israel gestarteten Krieg gegen den Iran und zur US-Aussenpolitik.
08.05.2026, 12:1309.05.2026, 15:34
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15:49
Iranisches Parlament tagt aus Sicherheitsgründen online
Die Plenarsitzung des iranischen Parlaments wird aus Sicherheitsgründen erstmals als Videokonferenz abgehalten. Ein Parlamentssprecher erklärte laut Nachrichtenportal Tabnak, die für Sonntag angesetzte öffentliche Sitzung finde «aufgrund der aktuellen Lage» online statt. Im Mittelpunkt stünden die jüngsten Preissteigerungen nach dem Krieg, die zu einer zentralen Sorge der Bevölkerung geworden seien, so der Sprecher.

Die letzte öffentliche Sitzung des Parlaments hatte Mitte Februar stattgefunden. Nachdem mit Beginn des Kriegs mit den USA und Israel am 28. Februar mehrere iranische Offizielle ermordet worden waren, setzte auch das Parlament aus Sicherheitsgründen seine öffentlichen Sitzungen aus. In dieser Zeit kamen lediglich vereinzelt parlamentarischen Kommissionen zu Beratungen zusammen. (sda/dpa)
15:33
London entsendet Schiff für Einsatz in Strasse von Hormus
Grossbritannien hat einen Zerstörer für einen möglichen Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Strasse von Hormus entsandt.

Die «HMS Dragon» werde in Position gebracht, um an einer von Grossbritannien und Frankreich geführten Mission teilzunehmen, sobald die Feindseligkeiten zwischen dem Iran und israelisch-amerikanischen Streitkräften enden, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums in London.



Das Schiff war zuletzt im östlichen Mittelmeer im Einsatz, nachdem ein britischer Luftwaffenstützpunkt in Zypern von einer Drohne iranischer Bauart getroffen worden war.

Auch Deutschland will sich beteiligen

Unter Führung Frankreichs und Grossbritanniens bereitet ein internationales Bündnis einen möglichen Marineeinsatz nach einem Ende der Kampfhandlungen vor. Derzeit laufen diplomatische Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts – für den Fall eines Scheiterns haben die USA und Israel weitere Angriffe auf den Iran angedroht.

Deutschland erwägt, sich mit Minenjagdbooten, einer Führungs- und Versorgungsplattform sowie seegestützter Aufklärung zu beteiligen.

Der wichtige Schifffahrtsweg durch die Meerenge von Hormus wird seit Wochen vom Iran blockiert. Die Folgen für die Weltwirtschaft sind erheblich. Die USA haben ihrerseits eine Blockade iranischer Häfen verhängt. (sda/dpa)
9:26
Israel meldet 85 Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden 85 Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Dazu gehörten Waffenlager, Abschussrampen sowie weitere militärische Infrastruktur. Die Armee begründete den Einsatz mit der Abwehr von Bedrohungen für israelische Zivilisten und Soldaten im Südlibanon.

In der Bekaa-Ebene sei eine unterirdische Anlage zerstört worden, die von der Hisbollah zur Herstellung von Waffen genutzt worden sein soll, hiess es weiter. Zudem griffen israelische Kräfte Kämpfer der Hisbollah-Miliz im Südlibanon an.

Die Armee wirft der Hisbollah vor, in den vergangenen Tagen mehrere Raketen auf Soldaten im Südlibanon abgefeuert zu haben. Ausserdem sei eine von der Hisbollah abgefeuerte Sprengstoffdrohne in der Nähe der israelisch-libanesischen Grenze entdeckt worden. Es habe keine Verletzten oder Sachschäden gegeben.

Die Armee wirft der Hisbollah vor, in den vergangenen Tagen mehrere Raketen auf Soldaten im Südlibanon abgefeuert zu haben. Es habe keine Verletzten gegeben.

Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Dem Beschuss der Hisbollah vorausgegangen war ein israelischer Angriff in den südlichen Vororten Beiruts, bei dem der Kommandeur der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan getötet wurde.

Die aktuelle Waffenruhe-Vereinbarung erlaubt Israel Verteidigungsmassnahmen gegen geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe, untersagt jedoch offensive Operationen auf libanesischem Territorium. Die Konfliktparteien werfen sich gegenseitig vor, gegen diese Vereinbarung zu verstossen. (sda/dpa)
9:10
Chinas Exporte trotz Iran-Konflikts stark gestiegen
Chinas Aussenhandel hat im April trotz des Iran-Konflikts und der Belastungen für die Weltwirtschaft mit deutlich gestiegenen Exporten und Importen überrascht. Der Wert der Ausfuhren stieg in US-Dollar berechnet um 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Importe legten um 25,3 Prozent zu, wie die Zollbehörde in Peking mitteilte. Unterm Strich blieb demnach ein Handelsüberschuss von 84,82 Milliarden Dollar.

Analysten hatten vorab mit einem Exportwachstum von 6,5 Prozent gerechnet, nachdem im Vormonat nur ein Zuwachs von 2,5 Prozent zu Buche gestanden hatte. Für die Importe hatten die Experten ein Plus von 20,4 Prozent erwartet.

Der Veröffentlichungstermin der jüngsten Handelsdaten Chinas fällt just in den Vorlauf des geplanten Peking-Besuchs von US-Präsident Donald Trump in der kommenden Woche.

Ein Jahr nach der Eskalation im Handelskonflikt mit den USA stiegen Chinas Exporte in die Vereinigten Staaten im April um 11,3 Prozent. Die Importe von dort erreichten ein Plus von 9 Prozent. Nach Deutschland exportierte China im Jahresvergleich 7,6 Prozent mehr, die Einfuhren aus der Bundesrepublik legten um 1 Prozent zu. (sda/dpa)
7:15
Neue Iran-Sanktionen treffen chinesische Firmen
Wenige Tage vor dem geplanten Treffen von Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping treffen neue Iran-Sanktionen der USA auch mehrere chinesische Unternehmen. Sie hätten eine Rolle bei der Beschaffung von Waffen sowie Bauteilen für das iranische Drohnen- und Raketenprogramm gespielt, teilte das US-Finanzministerium mit. Weitere betroffene Unternehmen kommen unter anderem aus Belarus und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Unterstützung aus China für den Iran ist ein Spannungspunkt im Verhältnis zwischen Washington und Peking. So sind etwa chinesische Raffinerien ein führender Käufer von Erdöl aus dem Iran. Das Iran-Thema dürfte neben dem Handelskonflikt eine wichtige Rolle bei dem für kommende Woche angesetzten Treffen von Trump und Xi in Peking spielen. (sda/dpa)
7:07
Katar ermahnt Kriegsparteien: Verhandlungen als Chance für Frieden
Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran ruft Katar alle Kriegsparteien auf, sich auf Vermittlungsbemühungen einzulassen. Das habe Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani bei einem Treffen mit US-Vizepräsident JD Vance in Washington betont, wie das katarische Aussenministerium auf der Plattform X mitteilte. Die Verhandlungen könnten zu einem umfassenden Abkommen für dauerhaften Frieden in der Region führen, hiess es weiter.

Am Donnerstag hatten sich der Iran und die USA trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Pakistan gilt im Iran-Krieg als offizieller Vermittler, Katar agiert eher im Hintergrund. Vertreter Katars seien ein wichtiger inoffizieller Kanal zwischen den USA und dem Iran in den diplomatischen Bemühungen für eine Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs, berichtete das US-Nachrichtenportal Axios. Die Kataris nutzen demnach auch ihre Kontakte zu ranghohen Generälen der Islamischen Revolutionsgarden.

In der katarischen Mitteilung hiess es weiter, beide Seiten hätten die pakistanischen Vermittlungsbemühungen erörtert, die auf eine Deeskalation der Spannungen abzielten. Aktuell wartet das Weisse Haus auf eine Reaktion des Irans auf eine vorgeschlagene Absichtserklärung. Deren Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden Medienberichten zufolge auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Strasse von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden. Irans Regierung hatte am Donnerstag mitgeteilt, man prüfe einen Vorschlag aus den USA. (sda/dpa)
03:44
Irans Militär: Gefechte in Strasse von Hormus beendet
Das iranische Militär hat die Gefechte mit US-Kriegsschiffen in der Strasse von Hormus für beendet erklärt. «Nach einer gewissen Zeit gegenseitigen Beschusses sind die Kämpfe derzeit eingestellt und die Lage ruhig», zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim eine namentlich nicht genannte militärische Quelle.

Nach iranischer Darstellung war der Beschuss eines unbeladenen Öltankers unter iranischer Flagge durch US-Streitkräfte am Mittwoch Auslöser für die jüngste Eskalation. Darauf hatte die iranische Marine demnach auf die «Verletzung der Feuerpause» reagiert. In der vergangenen Nacht hatten sich die beiden Konfliktparteien gegenseitig angegriffen. Der Iran attackierte US-Militärschiffe, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an.

In einem weiteren Bericht der Tasnim hiess es, die Marine habe in der vergangenen Nacht bei einem kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz US-Schiffe mit acht Marschflugkörpern und 24 Kamikazedrohnen attackiert. Ein Marschflugkörper und drei Drohnen hätten amerikanische Zerstörer getroffen und Brände verursacht. Eine Bestätigung von US-Seite lag zunächst nicht vor. (sda/dpa)
17:31
Waffenruhe wankt: USA und Iran greifen sich gegenseitig an
Trotz der geltenden Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig angegriffen. Laut US-Zentralkommando (Centcom) feuerten iranische Streitkräfte Raketen ab und setzten Drohnen sowie Schnellboote ein, als drei US-Zerstörer am Donnerstag die Strasse von Hormus in Richtung Golf von Oman durchquerten. Das US-Militär habe die Angriffe abgewehrt und iranische Militäreinrichtungen als Vergeltung attackiert.

Der Iran wiederum warf den USA vor, die Waffenruhe bereits zuvor gebrochen zu haben: Am Mittwoch habe das US-Militär einen iranischen Öltanker in iranischen Küstengewässern angegriffen sowie ein weiteres Schiff. Teheran behauptete zudem, die USA hätten mit Unterstützung «regionaler Länder» Luftangriffe auf zivile Gebiete entlang der Küste und auf der Insel Gheschm durchgeführt. Iranische Streitkräfte hätten daraufhin US-Schiffe östlich der Strasse von Hormus beschossen. Aussenminister Abbas Araghtschi warf Washington vor, eine diplomatische Lösung zu torpedieren.

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue Angriffe: Die Luftabwehr fing zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, drei Menschen wurden verletzt. Es gibt Spekulationen, die Emirate könnten an den US-Angriffen auf den Iran beteiligt gewesen sein. Die iranischen Revolutionsgarden-nahe Nachrichtenagentur Tasnim warnte, sollte sich das bestätigen, «werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen».

Iran-Experte Hamidreza Azizi schrieb, die jüngsten Vorfälle deuteten darauf hin, dass die USA ihre Seeblockade verschärfen und den Fokus auf die Strasse von Hormus selbst verlagern. Auch nach der Aussetzung von «Project Freedom» bleibe das Eskalationsrisiko hoch.

Trotz der Lage zeigte sich Trump zuletzt optimistisch, bald eine Einigung mit Teheran erzielen zu können. Aussenminister Marco Rubio erwartete noch am Freitag eine Antwort des Iran auf diplomatische Vorstösse. Trump forderte den Iran erneut auf, rasch eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen – andernfalls werde das US-Militär «noch viel härter und viel gewaltsamer» zuschlagen. (mke/sda/dpa)
17:24
US-Militär greift zwei iranische Öltanker an
Das US-Zentralkommando (Centcom) hat nach eigenen Angaben am Freitag zwei unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und ausser Gefecht gesetzt. Die Schiffe hätten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen und damit die US-Seeblockade zu durchbrechen. Ein US-Kampfflugzeug habe das Feuer eröffnet. Centcom veröffentlichte ein Video, das rauchende Schiffe zeigen soll.

Bereits am Mittwoch hatte das US-Militär einen weiteren iranischen Öltanker auf ähnliche Weise gestoppt. «Alle drei Schiffe sind nicht mehr auf dem Weg in den Iran», teilte Centcom mit. Aktuell hinderten US-Streitkräfte mehr als 70 Tanker daran, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen. Diese Schiffe hätten die Kapazität, iranisches Öl im Wert von schätzungsweise über 13 Milliarden US-Dollar zu transportieren, so Centcom-Kommandeur Admiral Brad Cooper.

Iranische Medien berichteten unterdessen von Feuergefechten in Küstenregionen unweit der Strasse von Hormus. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim meldete, «feindliche Ziele» seien beschossen worden. (mke)
17:19
Rubio kritisiert Europa wegen mangelnder Unterstützung im Iran-Krieg
US-Aussenminister Marco Rubio hat in Rom erneut Kritik an europäischen Regierungen geübt, die den USA im Iran-Krieg aus seiner Sicht unzureichend unterstützen. Die Verweigerung von Militärbasen durch Länder wie Spanien habe Kosten verursacht und unnötige Gefahren geschaffen. Ein Vorteil der Nato-Mitgliedschaft bestehe gerade darin, Streitkräfte in Europa stationieren und Logistikstützpunkte nutzen zu können – das sei nun nicht mehr selbstverständlich. «Das ist ein Problem, und das muss geprüft werden», sagte Rubio. Die Entscheidung über Konsequenzen liege bei Präsident Trump.

Trump hat bereits den Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland angekündigt. Laut Rubio entspreche das weniger als 14 Prozent der dortigen US-Truppen und dem Stand von 2022. Zuvor hatte Rubio Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Aussenminister Antonio Tajani getroffen. Tajani bezeichnete das Treffen als positiv und betonte die Bedeutung der transatlantischen Einheit. Italien unterstütze alle Bemühungen um einen dauerhaften Waffenstillstand mit dem Iran und sei bereit, mit seiner Marine bei der Entminung und Sicherung der Strasse von Hormus zu helfen. (mke)
15:41
Iranische Medien melden neue Explosionen am Persischen Golf
Nach nächtlichen Feuergefechten am Persischen Golf haben iranische Medien erneut Explosionen an der Südküste gemeldet. Nahe der Stadt Sirik in der Provinz Hormusgan seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Mehr. Der Grund dafür war zunächst unklar, wie es in dem Bericht hiess.

Zwischen den Kriegsparteien war es in der Nacht zu militärischen Spannungen gekommen. Die USA hatten Ziele auf dem iranischen Festland angegriffen. Der Iran hatte US-Militärschiffe mit Raketen und Schnellbooten attackiert. Unklar war, welche Kriegspartei zuerst das Feuer eröffnet hatte. Bereits am Mittwoch hatten die USA auf einen iranischen Tanker geschossen und nach eigenen Angaben dessen Ruder ausser Betrieb genommen. (sda/dpa)
15:37
Rubio: Erwarten heute eine Antwort aus dem Iran
In den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs erwarten die USA nach Angaben von Aussenminister Marco Rubio noch heute eine Antwort aus Teheran. Bislang habe man noch keine Rückmeldung erhalten, aber «wir sollten heute etwas erfahren», sagte Rubio bei seinem Besuch in Italien vor Journalisten. «Wir erwarten heute irgendwann eine Antwort von ihnen», betonte er. Er hoffe, dass es sich um ein ernsthaftes Angebot handeln werde. «Die Hoffnung ist, dass es etwas ist, das uns in einen ernsthaften Verhandlungsprozess bringen kann.»

Derzeit wartet das Weisse Haus laut Medienberichten auf eine Reaktion des Irans auf eine Absichtserklärung, die eine Seite lang ist und 14 Punkte enthält. Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Strasse von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden.

Der US-Aussenminister verwies in Italien zudem auf Berichte zu iranischen Versuchen, sich die Kontrolle über die von ihm weitgehend unpassierbar gemachte Strasse von Hormus zu sichern. «Das wäre tatsächlich inakzeptabel», sagte der US-Aussenminister. Die Welt müsse sich fragen, was sie zu tun bereit sei, wenn der Iran versuche, die Kontrolle über eine internationale Wasserstrasse zu «normalisieren».

Die Strasse von Hormus ist unter anderem als Transportweg für den Export von Öl und Flüssiggas von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft. Der Iran hat die Schifffahrt in der Passage seit Kriegsbeginn mit Angriffen und Drohungen praktisch zum Erliegen gebracht.

Jüngst wurde zudem bekannt, dass der Iran mit Hilfe eines neuen Genehmigungsverfahrens versuchen will, sich die Kontrolle über die Meerenge zu sichern. Laut iranischen Staatsmedien sollen Reedereien, deren Schiffe durch die Meerenge fahren sollen, eine E-Mail mit Regeln und Vorschriften für die Durchfahrt erhalten.

Für den Transit benötigten die Schiffe dann die Erlaubnis einer iranischen Behörde (Persian Gulf Strait Authority) und müssten den Vorgaben folgen, berichtete der staatliche Sender Press TV jüngst. Demnach ist der Mechanismus in der Strasse von Hormus bereits in Betrieb. (sda/dpa)

14:11
Emirate melden drei Verletzte nach Angriff am Morgen
Nach einem iranischen Angriff am Morgen haben die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten drei Verletzte gemeldet. Das Verteidigungsministerium fing dabei nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, die aus dem Iran gestartet worden seien.

Die Gesamtzahl der Verletzten sei seit Ausbruch des Iran-Kriegs Anfang Februar damit auf 230 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den Angriffen liege nach offiziellen Angaben bei insgesamt 13.

Das Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte seien weiterhin vollständig einsatzbereit, um auf Bedrohungen zu reagieren. Man werde entschlossen gegen alle Gefahren vorgehen, die die Sicherheit und Stabilität des Landes beeinträchtigen könnten, hiess es.

Der Iran hatte den Golfstaat erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor rund vier Wochen am Montag und Dienstag wieder angegriffen. Die iranischen Streitkräfte hatten ihre Angriffe als Reaktion auf eine US-Initiative zur Öffnung der blockierten Strasse von Hormus bezeichnet. US-Präsident Donald Trump setzte die Initiative dann am Dienstag wieder aus. (sda/dpa)
14:11
Iran: USA torpedieren Verhandlungen durch Militäraktionen
Nach gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran wirft der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi den Vereinigten Staaten vor, eine Verhandlungslösung zu torpedieren. «Immer wenn eine diplomatische Lösung auf dem Tisch liegt, entscheiden sich die USA für leichtsinnige militärische Abenteuer. Ist das eine plumpe Einschüchterungstaktik?», schrieb Araghtschi auf X.

Zwischen den Kriegsparteien war es in der Nacht zu militärischen Spannungen gekommen. Die USA hatten Ziele auf dem iranischen Festland angegriffen. Der Iran hatte US-Militärschiffe mit Raketen und Schnellbooten attackiert. Beide Seiten widersprechen sich bei der Reihenfolge der jeweiligen Angriffe. Bereits am Mittwoch hatten die USA auf einen iranischen Tanker geschossen und nach eigenen Angaben dessen Ruder ausser Betrieb genommen.

Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte, um den Krieg zu beenden. (sda/dpa)

5:29
Emirate melden Abwehr neuer iranischer Luftangriffe
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind eigenen Angaben zufolge erneut vom Iran angegriffen worden. Die Luftverteidigung wehre derzeit Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf der Plattform X dazu auf, an einem sicheren Ort zu bleiben und auf offiziellen Warnungen zu achten. Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen.

Der Iran hatte den Golfstaat erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor rund vier Wochen am Montag und Dienstag wieder angegriffen. Die iranischen Streitkräfte hatten ihre Angriffe als Reaktion auf eine US-Initiative zur Öffnung der blockierten Strasse von Hormus bezeichnet. US-Präsident Donald Trump setzte die Initiative dann am Dienstag wieder aus.

Am Donnerstag griffen die USA nach einem iranischen Angriff auf US-Zerstörer in der Strasse von Hormus auch Ziele im Iran an. Teheran sah daraufhin die von Trump einseitig auf unbestimmte Zeit verlängerte Waffenruhe als verletzt an und drohte seinerseits mit Vergeltung. (sda/dpa)
0:15
USA und Iran beschiessen sich in Strasse von Hormus
Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Strasse von Hormus beschossen. Zudem griff das US-Militär einzelne Ziele im Iran an. «US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung», teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) der US-Streitkräfte auf der Plattform X mit. Das iranische Militär bestätigte Angriffe auf US-Kriegsschiffe und machte dafür wiederum US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.

Centcom teilte weiter mit, die iranischen Angriffe seien abgewehrt worden, als Lenkwaffenzerstörer der US-Marine am Donnerstag die Strasse von Hormus in Richtung Golf von Oman durchquert hätten. Iranische Streitkräfte hätten mehrere Raketen abgefeuert und Drohnen sowie kleine Boote eingesetzt, als drei US-Schiffe die Meerenge passiert hätten.

Das US-Militär habe die Bedrohungen «neutralisiert» und iranische Militäreinrichtungen angegriffen, die für die Angriffe auf die US-Streitkräfte verantwortlich gewesen seien - darunter Raketen- und Drohnenabschussrampen, Kommando- und Kontrollzentren sowie Zentralen für Aufklärung und Überwachung, hiess es weiter. Es werde keine Eskalation angestrebt, man werde jedoch die US-Streitkräfte schützen.

Die Meerenge ist für die Weltwirtschaft unter anderem wegen der Exporte von Öl und Flüssiggas aus den Staaten am Persischen Golf von entscheidender Bedeutung. Der Iran hat die Schifffahrt in der Passage seit Kriegsbeginn mit Angriffen und Drohungen praktisch zum Erliegen gebracht. Die USA wiederum haben inzwischen eine Blockade für Schiffe verhängt, die aus iranischen Häfen auslaufen oder diese ansteuern.

Das iranische Militär warf den USA vor, die Waffenruhe verletzt zu haben. Das US-Militär habe einen iranischen Öltanker angegriffen, der von den Küstengewässern Irans in Richtung Strasse von Hormus unterwegs gewesen sei, zitierte der regierungstreue Sender Press TV das iranische Hauptquartier Khatam al-Anbiya.

Das iranische Militär warf den USA laut Press TV weiter vor, zugleich mit Unterstützung «regionaler Länder» Luftangriffe auf zivile Gebiete entlang der Küste und der in der Strasse von Hormus gelegenen Insel Gheschm durchgeführt zu haben. Die iranischen Streitkräfte hätten umgehend reagiert und US-Militärschiffe östlich der Strasse von Hormus angegriffen.

Zuvor hatten iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte. (sda/dpa)
21:10
Iranische Medien melden Explosionen am Persischen Golf
Inmitten militärischer Spannungen mit den USA haben iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die genaue Ursache dafür sei jedoch unklar.

Auch in den sozialen Medien meldeten Bewohner aus den Küstengebieten Explosionen. Auf der Insel Gheschm etwa seien Explosionsgeräusche und Lichter über dem Meer beobachtet worden, berichtete der bekannte Netzaktivist Vahid unter Berufung auf lokale Einwohner. (sda/dpa)
20:30
Iran: US-Verhandlungsvorschlag wird weiter geprüft
Irans Regierung prüft nach eigenen Angaben weiter einen Verhandlungsvorschlag aus den USA. Teheran habe Washington noch nicht geantwortet, sagte Irans Aussenamtssprecher Ismail Baghai der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Sobald die Beratungen abgeschlossen seien, werde das Ergebnis über Pakistan als Vermittler an die USA kommuniziert.

Derzeit wartet das Weisse Haus auf eine Reaktion Irans auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten. Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Strasse von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Atomverhandlungen geschaffen werden.

US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung erreicht werden könnte. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran «in Grund und Boden zu bombardieren», sagte er in einem Interview. (sda/dpa)
21:34
Trump: Iran hat Verzicht auf Atomwaffen zugesagt
Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump zugesichert, keine Atomwaffen zu besitzen. «Iran darf keine Atomwaffe haben (...) und sie haben dem zugestimmt», sagte Trump am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, liess der Republikaner offen.

Irans Aussenamtssprecher Ismail Baghai hatte zuvor Berichte als überzogen zurückgewiesen, wonach beide Kriegsparteien kurz vor einem Abschluss eines Abkommens stünden. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft und die Antwort an den Vermittler Pakistan übermittelt, sagte er der iranischen Nachrichtenagentur Isna. (sda/dpa)
21:14
Trump sieht Iran-Deal kurz bevorstehen
US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach eigenen Worten kurz vor einer Einigung mit dem Iran zur Beendigung des Konflikts. Man sei «sehr nah dran», sagte Trump dem US-Sender PBS laut Transkript eines Telefoninterviews. Eine Einigung könne möglicherweise noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran «in Grund und Boden zu bombardieren», sagte Trump.

Trump bestätigte in dem Interview auch mehrere Punkte einer möglichen Vereinbarung, über die zuvor bereits übereinstimmend das «Wall Street Journal», der Sender CNN und das Nachrichtenportal «Axios» berichtet hatten. Dieses sieht demnach vor, dass der Iran sein hochangereichertes Uran an die USA übergeben soll. Auf die Frage, ob das Material möglicherweise in die USA gebracht werden solle, antwortete Trump: «Nein, nicht vielleicht. Es geht in die Vereinigten Staaten.»

Zudem bestätigte Trump, dass Iran im Rahmen der Vereinbarung zusichern solle, keine unterirdischen Nuklearanlagen zu betreiben. Das «Wall Street Journal» berichtete unter Berufung auf einen iranischen Vertreter, dass ein langjähriges Moratorium für iranische Urananreicherung vorgesehen sei. Danach dürfte der Iran laut einem Vorschlag möglicherweise Uran wieder bis auf 3,67 Prozent Reinheit anreichern. Laut Trump hingegen ist Letzteres nicht Teil der Vereinbarung. (sda/dpa)
19:46
US-Militär: Haben Tanker unter iranischer Flagge angegriffen
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen unter iranischer Flagge fahrenden, unbeladenen Öltanker angegriffen und ausser Gefecht gesetzt. Von einem US-Kampfflugzeug seien am Morgen (Ortszeit Washington) mehrere Schüsse auf das Schiff abgefeuert worden, nachdem es Warnungen der USA, dass es die US-Seeblockade verletze, ignoriert habe, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit.



Der Tanker habe internationale Gewässer passiert und sich in Richtung eines iranischen Hafens am Golf von Oman bewegt, hiess es. «Die US-Blockade gegen Schiffe, die versuchen, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen, bleibt in vollem Umfang in Kraft», betonte das US-Militär. (sda/dpa)
19:43
Israel greift erstmals seit Waffenruhe in Beiruter Vorort an
Erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor drei Wochen hat die israelische Luftwaffe wieder in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Ziel sei ein Kommandeur der Radwan-Einheit der libansischen Hisbollah-Miliz gewesen, hiess es in einer Mitteilung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. Man habe ihn dabei «eliminieren» wollen.

Anwohner in Beirut berichteten von lauten Explosionen. Auf den Strassen in den Vororten und darüber hinaus brach Augenzeugen zufolge Panik aus. Viele Autos warteten am Strassenrand, anstatt ihren Weg fortzusetzen. Bewohner aus den südlichen Vororten flohen. «Als wir die Explosionen gehört haben, sind wir die Treppen hinuntergerannt und geflohen», sagte ein Anwohner der Deutschen Presse-Agentur.



«Die Radwan-Kämpfer unter seiner Führung waren verantwortlich für Beschuss israelischer Ortschaften und Angriffe auf israelische Soldaten», hiess es weiter in der Mitteilung. «Kein Terrorist geniesst Immunität – die lange Hand Israels wird jeden Feind und Mörder erreichen.» Ziel sei es, die Sicherheit der Einwohner Nordisraels zu gewährleisten.

Obwohl offiziell eine Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel gilt, kommt es weiterhin täglich zu gegenseitigen Angriffen. Seit Anfang März hatte sich der Konflikt im Zuge der regionalen Eskalation erneut deutlich verschärft, nachdem Raketen aus dem Libanon abgefeuert worden waren. Israel reagierte darauf mit Luftangriffen und Bodeneinsätzen im Südlibanon, begleitet von schweren Gefechten im Grenzgebiet. (sda/dpa)
19:42
Netanjahu: Ziel bleibt Entfernung von Irans Uranvorräten
Vor dem Hintergrund von Berichten über eine mögliche Einigung zwischen den USA und dem Iran hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont, oberstes Ziel bleibe die vollständige Entfernung des hoch angereicherten Urans aus dem Iran sowie der Abbau seiner Anreicherungskapazitäten. Dabei handele es sich um ein gemeinsames Ziel Israels und der USA, sagte Netanjahu zum Auftakt einer Sitzung des sogenannten Sicherheitskabinetts.

«Präsident (Donald) Trump ist der Ansicht, dass er dies auf die eine oder andere Weise erreichen kann», sagte Netanjahu ferner. Israel sei jedoch gleichzeitig «auf jedes Szenario vorbereitet», und dies sei auch seine Anweisung an die israelische Armee. «Israel ist stärker denn je, Iran und seine Stellvertreter sind schwächer denn je», bekräftigte der Regierungschef.

Gleichzeitig dementierte er Medienberichte, denen zufolge Israel von der möglicherweise bevorstehenden Einigung der USA mit dem Iran überrascht worden sei. «Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Freunden in den Vereinigten Staaten». Er selbst spreche «fast täglich» mit Trump. (sda/dpa)

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Die Vorgeschichte

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA gaben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump verlängerte diese danach einseitig. Die Aufnahme von neuen Verhandlungen stockt weiterhin. Die für die Weltwirtschaft wichtige Strasse von Hormus ist weiterhin blockiert.
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Iran-Proteste 2026
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Iran-Proteste 2026

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