Wissen
Gesundheit

Liebe Männer, wenn ihr euch an diese 6 Regeln haltet, sinkt euer Herzinfarkt-Risiko praktisch auf null

Ein Forscherteam aus Schweden hat sechs simple Verhaltensregeln aufgestellt, die Leben retten können.
Ein Forscherteam aus Schweden hat sechs simple Verhaltensregeln aufgestellt, die Leben retten können.bild: shutterstock
Es könnte so einfach sein

Liebe Männer, wenn ihr euch an diese 6 Regeln haltet, sinkt euer Herzinfarkt-Risiko praktisch auf null

01.10.2014, 21:0101.10.2014, 21:01

Eigentlich sind die sechs Regeln, die ein Forschungsteam aus Schweden aufgestellt hat, völlig simpel. Dass Zigaretten und Alkohol dem Körper schaden, während eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung ihm gut tun, weiss schliesslich jedes Kind.

Neu ist jedoch die Tatsache, dass 80 Prozent aller Herzinfarkte vermieden werden könnten, wenn alle Menschen sich an die von den Forschern aufgestellten Regeln halten würden. 

1. Nicht rauchen

Bild
Bild: shutterstock

2. Vierzig Minuten gehen pro Tag

Bild
Bild: AP

3. Eine Stunde Sport pro Woche

Bild
bild: shutterstock

4. Nicht mehr als ein Glas Alkohol pro Tag

Bild
bild: shutterstock

5. Regelmässig Obst, Gemüse, Körner, Nüsse und Fisch essen

Bild
bild: shutterstock

6. Bauchumfang von nicht mehr als 94 Zentimetern

Bild
bild: shutterstock

Gemäss den Forschern sinkt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, praktisch auf null, wenn man sich an alle sechs Regeln hält. Dieses Ergebnis brachte eine Studie ans Licht, die elf Jahre gedauert hat und bei der die Lebensweise von mehr als 20'000 Männern in Schweden im Alter zwischen 45 und 79 analysiert wurde. Die Ergebnisse wurden nun im Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht.

«Diese Studie zeigt auf, dass präventive Massnahmen, die nichts mit Medikamenten zu tun haben, eine beträchtliche Wirkung haben können», kommentiert ein französischer Herz-Spezialist die Studien-Ergebnisse gegenüber der Zeitung Le Figaro. Andererseits müsse man jedoch sehen, dass gerade mal ein Prozent der untersuchten Gruppe sich an alle sechs Regeln halten würde.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Wie die Schweiz nur knapp einer Atomka­ta­stro­phe entging
In den 1950er-Jahren träumte die Schweiz davon, ein eigenes Atomkraftwerk zu entwickeln und baute in Lucens VD eine Versuchsanlage. Das Vorhaben stand unter einem schlechten Stern: Beim Hochfahren der Anlage im Januar 1969 schmolz ein Brennstab durch und explodierte. Nur knapp entging die Schweiz einem GAU.
Die Mannschaft im Kontrollraum der Versuchsanlage in Lucens (VD) kannte ihren Reaktor gut. Die meisten waren bereits bei der Montage dabei gewesen, und seit drei Monaten lief das Mini-Atomkraftwerk nun schon ohne Unterbruch. Zwar war bekannt, dass die Technik noch unter Kinderkrankheiten litt – anfänglich hatten die Gebläse für das Kühlgas nicht richtig funktioniert, und Ende 1966 hatte sich bei einem Test im aargauischen Würenlingen ein Brennelement überhitzt und war geschmolzen.
Zur Story