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Seuchenforscher berechnet Ebola-Risiko für europäische Flughäfen: Zürich und Genf relativ gefährdet

Netzwerk-Effekt

Seuchenforscher berechnet Ebola-Risiko für europäische Flughäfen: Zürich und Genf relativ gefährdet

11.08.2014, 14:2112.08.2014, 08:05

Eine Verbreitung über den weltweiten Flugverkehr ist das Ebola-Schreckensszenario schlechthin. Dirk Brockmann, Netzwerkforscher an der Humboldt-Universität Berlin, hat für alle grossen Flughäfen in Europa und Nordamerika das Risiko berechnet, dass ein mit Ebola infizierter Passagier dort aussteigt.

Die Ergebnisse hat er in einer Netzwerkgrafik mit Knoten und Verbindungen visualisiert.

Am grössten ist das Risiko demnach am Pariser Flughafen Charle de Gaulle sowie an den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick. Dies liege an den zahlreichen Flugverbindungen aus diesen Ländern in die Krisengebeite in Guinea, Sierra Leone und Nigeria, was wiederum mit der kolonialen Vergangenheit zu tun habe, erklärt Brockmann in einem Interview mit der «Welt».

Die Schweizer Flughäfen sind aufgrund zahlreicher Verbindungen nach Paris und London in höherem Mass gefährdet als andere europäische Kleinstaaten wie Österreich, Belgien und die Niederlande. (kri)

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