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Musks Rakete hat gerade ihren ersten kommerziellen Flug absolviert – erfolgreich



Die Schwerlastrakete Falcon Heavy des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX hat ihren ersten kommerziellen Flug absolviert. Die Rakete startete am Donnerstag (Ortszeit) vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

A SpaceX Falcon Heavy rocket carrying a communication satellite lifts off from pad 39A at the Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Fla., Thursday, April 11, 2019. (Craig Bailey/Florida Today via AP)

Der Start der Rakete am Donnerstag. Bild: AP/Florida Today

Sie brachte somit einen saudiarabischen Telekommunikationssatelliten ins All. Der sechs Tonnen schwere Satellit wurde 34 Minuten nach dem Start auf einer Umlaufbahn in rund 36'000 Kilometern Entfernung zur Erde ausgesetzt.

Die drei Raketenantriebe lösten sich nach weniger als zehn Minuten planmässig von der Falcon Heavy und kehrten zur Erde zurück. Zwei von ihnen landeten wie vorgesehen auf dem Festland, eine weitere auf einer Plattform im Atlantik. SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk will mit mehrfach einsetzbaren Raketenantrieben die Kosten für Weltraummissionen senken.

Start mit Schwierigkeiten

Der erste kommerzielle Start der Falcon Heavy war ursprünglich für Mittwoch geplant gewesen. Wegen starker Winde musste der Start aber auf Donnerstag verschoben werden.

SpaceX hat zwei Raketentypen: Die Falcon 9 und die Falcon Heavy. Die Falcon 9 absolvierte im vergangenen Jahr 21 Starts und beherrscht damit den US-Markt. Die Falcon Heavy, die aus drei Falcon-9-Raketenantrieben zusammengesetzt ist, kann deutlich schwerere Lasten über eine längere Strecke transportieren.

Die Falcon Heavy absolvierte im vergangenen Jahr einen erfolgreichen Jungfernflug, den Musk als grosses PR-Ereignis inszenierte: Mit an Bord war ein knallroter Tesla-Elektrowagen, am Steuer eine Puppe im Astronautenanzug. Seitdem haben unter anderem die US-Armee und Privatunternehmen Verträge zur Nutzung der Falcon Heavy geschlossen. Die Nasa könnte sie zudem für ihre nächste Mondmission einsetzen. (sda/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • qolume 12.04.2019 13:05
    Highlight Highlight Der Satellit wurde nicht auf 36000km auf die Umlaufbahn gesetzt. Er wurde in einen GTO gebracht, welche ein Apogäum von fast 70000km hat. An der richtigen Position wird der Satellit dann eigeständig das Apogäum wieder auf 36000km runterziehen und dafür das Perigäum ebenfalls auf 36000km "hochziehen" damit eine (fast-) Runde Bahn erreicht wird.
  • Alnothur 12.04.2019 08:35
    Highlight Highlight Ich finde ja "Raketenantriebe" eine ziemlich krude Wortwahl, um eine Raketenstufe zu beschreiben.
    • Blitzmagnet 12.04.2019 17:58
      Highlight Highlight Journis und Fachbegriffe sind wie Martullo-Blocher und akzentfreies Englisch.
  • Toessemer 12.04.2019 08:04
    Highlight Highlight Schade redet man dauernd von Musks Rakete, denn es ist das Werk von hunderten Topingenieure. Die FH krempelt die Geschichte um, erstmals sind die Landungen interessanter als die Starts. Die NASA wird jedoch wohl ihre SLS brauchen für ihre Mondmissionen (welches übrigens nicht wiederverwendbar ist)
  • sigma2 12.04.2019 07:15
    Highlight Highlight Übrigens wurden auch die beiden Hälften der Nutzlastverkaleidung (engl. Fairings) wurden unbeschädigt geborgen und werden wiederverwendet.
    • sigma2 12.04.2019 07:48
      Highlight Highlight Sorry für die Schreibfehler. Hatte den Kaffee noch nicht getrunken.
  • sigma2 12.04.2019 07:11
    Highlight Highlight Also nicht einmal ein Link zum Webcast der Mission. Deshalb hole ich das hiermit nach. Besonders beeindruckend ist natürlich die Landung der beiden Booster, so ab ca. T + 00:04:00.
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    • Dodiyak 12.04.2019 09:54
      Highlight Highlight Sehr beeindruckend! Danke für den Link :)

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

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