International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Israelische Mondlandung gescheitert – wichtigster Motor ausgefallen

This March 3, 2019 photo made available by SpaceIL and Israel Aerospace Industries on March 5 shows the Beresheet spacecraft with the Earth in the background. The spacecraft is shooting for a moon landing April 11. It rocketed from Cape Canaveral, Fla., on Feb. 21 and has been circling Earth in ever bigger loops. (SpaceIL, Israel Aerospace Industries via AP)

Bild: AP/SpaceIL, Israel Aerospace Industries



Die geplante Landung einer israelischen Raumsonde auf dem Mond ist gescheitert. «Wir sind nicht erfolgreich gelandet», sagte ein Repräsentant der israelischen Nonprofit-Organisation SpaceIL am Donnerstagabend.

Israel sei jedoch das siebte Land der Welt, dem es gelungen sei, in die Umlaufbahn des Mondes zu gelangen. Nach Angaben von SpaceIL war der wichtigste Motor der Raumsonde «Beresheet» beim Landemanöver ausgefallen. Die Kommunikation mit der Sonde ging verloren.

Erste privat finanzierte Weltraum dieser Art

Israel hatte gehofft, als vierte Nation nach den Grossmächten Russland, USA und China auf dem Mond zu landen. Es war die erste privat finanzierte Mission dieser Art.

«Wir sind heute grenzenlos stolz», sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Kontrollzentrum in Jahud nahe Tel Aviv kurz vor der misslungenen Landung. «Es ist noch ein wichtiger Schritt für die Menschheit und ein riesiger Schritt für Israel.» Netanjahu sprach von einer «fantastischen Errungenschaft».

Von Falcon-9-Rakete in die Umlaufbahn der Erde befördert

Die Sonde war seit knapp einer Woche um den Erdtrabanten gekreist und hatte dabei mehrere wichtige Manöver gemeistert. Die Landung im Bereich des «Meers der Heiterkeit», einem Mondmeer, steuerte sie dann vom optimalen Punkt aus an.

Die Raumsonde hatte ihre sieben Wochen lange Reise zu dem Erdtrabanten am 22. Februar am Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida begonnen. Sie wurde von einer Falcon-9-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk in die Umlaufbahn der Erde befördert.

Die Sonde mit einem Gewicht von knapp 600 Kilogramm und 1.50 Meter Höhe sollte eine israelische Flagge auf dem Mond aufstellen und das Magnetfeld untersuchen. (tam/sda/dpa)

Ab 2021 kannst du im Weltall übernachten

Play Icon

Sterne, Planeten, Monde und noch mehr Weltraum-Stoff

Warum du es nie schaffen wirst, deiner Mutter zu erklären, was ein Schwarzes Loch ist

Link zum Artikel

Erstes Foto von einem Schwarzen Loch – und das Internet so 🤷‍♀️

Link zum Artikel

Dies ist das erste Bild eines Schwarzen Lochs

Link zum Artikel

Wenn die Sonne stirbt, gibt es keinen «Superwind» – eher einen leisen Furz

Link zum Artikel

Wie stirbt das Universum?

Link zum Artikel

So fantastisch schön ist unsere Erde von der ISS aus

Link zum Artikel

Mysteriöse Radiowellen aus den Tiefen des Alls sind ein Rätsel für Astronomen

Link zum Artikel

Edelstein statt Eisenkern – diese Planeten bestehen aus Saphir und Rubin

Link zum Artikel

17 spektakuläre Weltraum-Bilder, die du gesehen haben musst

Link zum Artikel

Saturn verliert seine Ringe – und zwar schneller als gedacht

Link zum Artikel

Und es ward Licht! Seit 20 Jahren sind Raumfahrer auf der ISS

Link zum Artikel

Der Mars lockt – doch kann man da überhaupt leben?

Link zum Artikel

NASA veröffentlicht erste Audioaufnahmen: So ausserirdisch klingt der Mars

Link zum Artikel

2018: A Mars Odyssey – die Geschichte der Mars-Expeditionen in Bildern

Link zum Artikel

Marssonde erfolgreich gelandet: Das erste Bild von InSight ist da

Link zum Artikel

War «Oumuamua» eine Alien-Sonde? Ein Harvard-Papier suggeriert es

Link zum Artikel

Diese 5 Projekte bringen dich vielleicht bald ins All – etwas Kleingeld vorausgesetzt

Link zum Artikel

Das Kessler-Syndrom oder wie eine Kettenreaktion im All unser Leben verändern könnte

Link zum Artikel

So gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Aliens gibt

Link zum Artikel

So beeindruckend ist ein Sandsturm auf dem Mars

Link zum Artikel

31 Dinge, die noch heisser sind als dieser Sommer (und nein, hier gibts keine nackte Haut)

Link zum Artikel

Darum ist das die längste Mondfinsternis, die du in deinem Leben sehen wirst

Link zum Artikel

Überraschung auf dem Mars: Forscher finden unterirdischen See

Link zum Artikel

Wo ist die Erde Nummer 2? Das sind die Top Ten der Kandidaten

Link zum Artikel

Forscher machen Zufallsfund und entdecken zwölf neue Jupiter-Monde

Link zum Artikel

Funktioniert der «unmögliche» Quantenantrieb EmDrive? Das sagt die Forschung

Link zum Artikel

Wenn wir zu den Sternen reisen, brauchen wir ein Raumschiff, das es jetzt noch nicht gibt

Link zum Artikel

Aliens kontaktieren? Das sollten wir besser nicht tun

Link zum Artikel

Wenn es Aliens gibt, wie sehen sie dann aus?

Link zum Artikel

Den Mars besiedeln? Nein, es gibt ein besseres Ziel: Titan!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

40
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beckham 12.04.2019 08:54
    Highlight Highlight Und wer räumt den Müll dort oben weg?
  • Klaus07 12.04.2019 05:33
    Highlight Highlight Warum wollen eigentlich immer alle populistischen, machtversessen, konservativen Regierungen auf den Mond?
    • Bangarang 12.04.2019 09:03
      Highlight Highlight Schwanzlänge und so ...
  • Klaus07 12.04.2019 05:24
    Highlight Highlight Jetzt muss Bibi seine Siedlungspläne auf dem Mond verschieben.
  • skofmel79 12.04.2019 04:38
    Highlight Highlight Flagge brauchen wir nicht und Magnetfeld längst erforscht. Alles also gut herausgekommen✌
  • Jo Cienfuegos 12.04.2019 04:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • HundBasil 12.04.2019 03:51
    Highlight Highlight Der Grossteil dieser Kommentare zeigt: Antisemiten melden sich einfach immer, wenn es nur irgendwie geht. Sie sind alle hinter dem Mond.
  • DomKi 12.04.2019 01:06
    Highlight Highlight Ich frage mich warum so viel Israel-Bashing? Warum reden sie nicht so aggressiv gegen China? Vielleicht sollte man zuerst mal anschauen, wie viele UNO-Resolutionen gegen Israel gerichtet und wie viele gegen das andere Land...
    • P. Silie 12.04.2019 08:58
      Highlight Highlight ...250+ Resolutionen gegen Israel, welches Rechte für LGBTQi+ lebt, Gleichberechtigung, Presse- Meinungs- und Religionsfreiheit kennt, Demonstrationsrecht, Rechte für Kinder.. der einzige demokratische Rechtsstaat in der Ecke wo man selbst gegen den amtierenden Präsidenten Untersuchungen gegen Korruption durchführen kann... Im selben Atemzug der Iran, 5 Resolutionen trotz Steinigungen von Frauen und Schwulen, Handabhacken und vielen anderen Mittelalterlichen Gepflogenheiten. Muslime in Israel haben mehr Rechte in Israel als in ihren jeweiligen Heimatstaaten oder allen Nachbarstaaten.
    • swisskiss 12.04.2019 09:19
      Highlight Highlight P. Silie: Sowas nennt sich schönfärberische Popaganda, die schlicht die wesentlichen Problemfelder der israelischen Gesellschaft ausblendet.

      Da Du Dich und Deine homepage durch Werbung finanzierst, wäre es angebracht solche Kommentare als bezahlte Beiträge zu markieren.
    • P. Silie 12.04.2019 09:24
      Highlight Highlight Ach Swisskiss, ich bin weder Jude noch Israeli.. Niemand ist perfekt..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat-Galli 12.04.2019 00:16
    Highlight Highlight Werden jetzt zur Vergeltung Racketen auf den Mond geschossen?
  • P. Silie 12.04.2019 00:11
    Highlight Highlight 1 einziger Staat mit 15 Mio. Juden hat es auf dem Weg zum Mond schon xfach weitergeschafft, als 50+ islamische Staaten mit über 1.5 Mia Muslimen... Juden machen mit ihrer geringen Bevölkerungsanzahl knapp 23% der Nobelpreis Gewinner aus (auch viele Frauen) während Muslime es Dank Friedensnobelpreis auf ganze 1.84% bringen. Nein, kleines grosses Israel du kannst selbst auf den Misserfolg stolz sein. Das nächste Mal landet ihr das Ding richtig.
    • Ritiker K. 12.04.2019 09:45
      Highlight Highlight Das Ding wurde mit einer Rakete von Musk ins All geschossen. Das Geld ist israelisch, die Errungenschaft nicht. Für jemand, der offensichtlich Israel-fan ist und demnach die jüdische Geschichte kennen sollte, finde ich ein Muslimen-Bashing und ein hervoheben der 'Überlegenheit' der Israelis gegenüber der Muslimen höchst unangebracht.
    • P. Silie 12.04.2019 10:20
      Highlight Highlight Ja, zu diesem Rundumschlag habe ich mich nach Mitternacht tatsächlich verleiten lassen, nachdem ich die ganzen Hass- und Neidkommentare über Israel lesen musste. Ich stehe klar zu meinem Kommentar denn dieser ist korrekt und einfach zu belegen -> die Kritik den Kommentar im Artikel zur Mondlandung zu schreiben und somit das Thema verfehtl zu haben nehme ich an! Fazit: Richtiger Kommentar am falschen Ort
    • Ueli der Knecht 12.04.2019 16:03
      Highlight Highlight P.Silie: Möchtest du tatsächlich den eklatanten Rassismus hinter dem Nobelkomitee hochjubeln?

      Ohne Muslime hätten die Juden weder Medizin noch Algebra. Sie könnten auch keine Rakten ins All schiessen. Also komm mal bitte wieder von deinem hohen Ross runter. Dein hier zelebrierter Rassismus ist doch einfach nur ekelhaft.
  • N. Y. P. 12.04.2019 00:11
    Highlight Highlight Falls gestern der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Raketenkapsel gesessen hätte, würde folgendes Sprichwort gelten :

    Man hat gestern Benjamin Netanjahu auf den Mond geschossen !

    Also, ich finde diesen Schenkelklopfer dermassen lustig..

    ..das schleckt keine Geiss weg.
  • Fumia Canenero 11.04.2019 23:51
    Highlight Highlight "There's a moon in the sky - it's called the moon - and everybody is there.... (not!)"
    Play Icon


    Naja - versucht's weiter - shalömchen und so...
  • KnechtRuprecht 11.04.2019 23:42
    Highlight Highlight In Gaza und der Westbank sind sie ja schon gelandet. Den Mond kann man halt nicht mit aufgerüsteten Militärs und Sidlern erreichen.

    Und ja ich war beruflich in Hebron und hab mir die Besetzung live anschauen können.
    Kann ich jedem nur empfehlen. Ändert einiges in der Perspektive... 😔
  • Bangarang 11.04.2019 23:31
    Highlight Highlight Die Landung war nicht ganz kosher, aber um einiges präziser als jede Katjusha.
  • TanookiStormtrooper 11.04.2019 23:20
    Highlight Highlight Wird schon noch. 😂
    Play Icon
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 12.04.2019 14:24
      Highlight Highlight Made my day. 🤣🤣🤣
      Also diese Diskussion hast du mit deinem Video definitiv gewonnen. 😂😂👍
  • Sebultikon 11.04.2019 23:09
    Highlight Highlight Der Zentralrat der Juden ist empört...
  • Darkside 11.04.2019 22:36
    Highlight Highlight Eine Flagge aufstellen? Will der Kriegstreiber nun auch den Mond annektieren?
  • Dark Circle 11.04.2019 22:33
    Highlight Highlight Das waren bestimmt die Palästinenser!
    • Ueli der Knecht 11.04.2019 23:03
      Highlight Highlight Die Iraner! ;)
  • Alter-Sack 11.04.2019 22:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Nonkonformist 11.04.2019 22:21
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • swisskiss 11.04.2019 22:24
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Nicholas Fliess 11.04.2019 22:42
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen

Acht Jahre nach Fukushima kehren Bewohner in die Sperrzone zurück

10'000 Menschen lebten in Okuma, vor gut acht Jahren. Dann, am 11. März 2011, bebte die Erde und ein gewaltiger Tsunami überflutete die Küste der japanischen Provinz Tohoku. Die Flutwelle legte die Stromversorgung und die Notstromaggregate im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi lahm, das zum Teil auf dem Gemeindegebiet von Okuma liegt. Die Havarie führte zum weltweit zweitgrössten Störfall in einem AKW nach Tschernobyl. In drei Reaktorblöcken kam es zur Kernschmelze.

Okuma wurde evakuiert. Und nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel