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bild: screenshot/youtube

Guck, da, ein weisser Hai! Würdest auch du so cool reagieren wie diese zwei Jungs?

Courtney Hemerick und Joseph Truckles begegnen beim Stand-Up-Paddeln einer Gruppe junger weisser Haie – und das direkt vor einem beliebten Badestrand in Kalifornien.
03.07.2015, 11:3003.07.2015, 11:49

Völlig unbeeindruckt paddeln die zwei Jungs mit den Haien mit und filmen sich dabei. Ist das nicht gefährlich? «Ich denke, wo diese Jungs waren und was sie machten, war wahrscheinlich in Ordnung», vermutet Gregory Skomal, erfahrener Hochseefischerei Wissenschaftler und Hai-Experte gegenüber National Geographic

Junge Haie versammeln sich häufig in geschützten Buchten direkt bei Surf-Spots, insbesondere in Kalifornien. Glücklicherweise fressen die ungefähr zwei Meter langen Jungtiere aber vorwiegend kleinere Fische. Erst wenn sie ausgewachsen sind und eine Länge von bis zu sechs Metern – bei einem Gewicht von über zwei Tonnen – erreichen, werden sie zu den gefürchteten Raubtieren und fressen eigentlich alles, was sich bewegt.

Das Video in voller Länge:

«Die Haie im Video bemustern die Surfer mit einem gewissen Grad Neugier, aber auch mit Vorsicht, weil sie noch nicht kennen, was sie sehen», erklärt Skomal. Vielleicht haben sie die Surfbretter zuerst mit schwimmenden, essbaren Kadavern verwechselt, aber dass sie zubeissen, sei «sehr unwahrscheinlich», so Skomal. Sie würden noch nicht die gefürchteten Jagdfähigkeiten wie ihre älteren Artgenossen besitzen.

Good News zum Schluss

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gif: imgur

Obwohl die Hai-Populationen auf der ganzen Welt schrumpfen, scheint es, als würden die weissen Haie in den nordamerikanischen Gewässern ein langsames Comeback feiern.

(lae via National Geographic)

«Lasst die Haie leben!» – Bilder von Protesten in Australien

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Lasst die Haie leben
quelle: getty images asiapac / paul kane
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«Wir müssen Apples Zwangsjacke ablegen, um innovativ zu sein»
Evgeny Morozov ist der Michel Foucault der Digital-Moderne: Er analysiert die Machtstrukturen des Internets. Dass die Tech-Industrie jedes Problem mit einer App lösen will, sieht er als eigentliches Problem. Eine gefährliche Ideologie breite sich aus.

Messerscharf analysiert Evgeny Morozov in seinem Buch «The Net Delusion», warum das Internet nicht zu mehr Demokratie und Freiheit, sondern zu mehr Unterdrückung und Überwachung führt. Das war 2011, der Arabische Frühling und der Börsengang von Facebook standen noch bevor. Morozov war ­damals erst 26 Jahre alt und hatte ein, wie die FAZ schreibt, «epochenmachendes» Buch verfasst.

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