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Syrische Flüchtlingskinder zeichnen den Krieg – diese Bilder rühren uns zu Tränen

Am Mailänder Bahnhof

Syrische Flüchtlingskinder zeichnen den Krieg – diese Bilder rühren uns zu Tränen

Die Flüchtlingskinder aus Syrien, die am Mailänder Bahnhof stranden, reden nicht. Doch sie legen Zeugnis ab von einem grausamen Krieg. Sie zeichnen das Erlebte – der syrische Bürgerkrieg durch Kinderaugen.
17.07.2014, 10:3818.07.2014, 15:38
Gelöschter Benutzer
«Journey of Death»: So sehen Kinderaugen die Mittelmeer-Überfahrt.
«Journey of Death»: So sehen Kinderaugen die Mittelmeer-Überfahrt.Bild: sza/watson
Bomben, Panzer und Menschen mit erhobenen Händen.
Bomben, Panzer und Menschen mit erhobenen Händen.Bild: sza/watson
Unsägliches Leid: Diese Tränen trocknen nicht.
Unsägliches Leid: Diese Tränen trocknen nicht.Bild: sza/watson
Eingepfercht in kleinste Boote: Viele Flüchtlinge sterben auf der Überfahrt nach Italien.
Eingepfercht in kleinste Boote: Viele Flüchtlinge sterben auf der Überfahrt nach Italien.Bild: sza/watson

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Als die Linke die Zuwanderung stoppen wollte
In den 1960er-Jahren wachsen Bevölkerung und Wirtschaft in der Schweiz so stark wie nie zuvor – auch durch die vielen ausländischen Arbeitskräfte, ohne die der beispiellose Wirtschaftsboom nicht möglich wäre. Gleichzeitig breitet sich die Angst vor «Überfremdung» aus. Mit der Forderung nach einer Begrenzung der Zuwanderung greift der Schweizerische Gewerkschaftsbund diese Stimmung auf und prägt die politische Debatte nachhaltig.
«Man hat sogar ein neues Wort geprägt – Überfremdung [inforestieramento]!», schreibt die Gazzetta Ticinese am 22. Februar 1965 irritiert. Im Gegensatz zur italienischen ist der Begriff in der deutschen Schweiz keineswegs neu, doch erlebt er wie die Schweizer Wirtschaft in der Nachkriegszeit eine Hochkonjunktur. Die vom Wirtschaftswachstum angetriebene Zuwanderung hat zusammen mit dem Babyboom zum grössten bisherigen Bevölkerungswachstum in der Schweiz geführt. Mitte der 1960er-Jahre leben ungefähr 5,8 Millionen Menschen im Land.
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