Schweiz
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Am Mailänder Bahnhof

Syrische Flüchtlingskinder zeichnen den Krieg – diese Bilder rühren uns zu Tränen

Die Flüchtlingskinder aus Syrien, die am Mailänder Bahnhof stranden, reden nicht. Doch sie legen Zeugnis ab von einem grausamen Krieg. Sie zeichnen das Erlebte – der syrische Bürgerkrieg durch Kinderaugen.



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«Journey of Death»: So sehen Kinderaugen die Mittelmeer-Überfahrt. Bild: sza/watson

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Bomben, Panzer und Menschen mit erhobenen Händen. Bild: sza/watson

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Unsägliches Leid: Diese Tränen trocknen nicht. Bild: sza/watson

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Eingepfercht in kleinste Boote: Viele Flüchtlinge sterben auf der Überfahrt nach Italien. Bild: sza/watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lumpirr01 18.07.2014 12:27
    Highlight Highlight @kowalski: Es ist eine ganz traurige Angelegenheit, wenn Leute wegen Bürgerkrieg ihre Heimat verlassen müssen. Im jetzigen Zeitpunkt Hilfe zu verweigern, wäre sowas von feige!
    @Christian Denzler: Dennoch glaube ich nicht, dass sich die Hilfsbereitschaft nach üblichem Muster in politisch links und rechts denkende Menschen einteilen lässt. Die SVP hat zwar ein paar kräftige und richtig bockige Polterer, aber sind sie in ihrem Kern wirklich herzloser als Mitglieder der SP oder der Grünen? Hier gilt doch gesunder Menschenverstand, was ich zur Zeit keinem aktiven Politiker mit Verantwortungsgefühl absprechen möchte!
  • cogito 17.07.2014 18:55
    Highlight Highlight Die Schweiz und schweizerische Hilfsorganisationen, also wir, helfen syrischen Opfer umfangreich. Jeder kann auch sofort mit Spenden helfen. Ausser dem liegt Mailand in Italien und Italien in der EU.
  • Maya Eldorado 17.07.2014 15:17
    Highlight Highlight Das ist gut, dass die Kinder das Schlimme, das sie erlebt haben, mit Zeichnungen verarbeiten können. Dann rumort es nicht nur in ihrem Innern. Es kommt heraus.
  • Lezzelentius 17.07.2014 13:29
    Highlight Highlight Ich möchte wirklich nicht zynisch erscheinen und empfinde schon alleine des gesunden Menschenverstandes wegen Mitleid mit den Kindern und Opfern dieser Kriege.

    Aber: Kinder und ihre Geschichten werden schon seit geraumer Zeit für Propaganda und Manipulation missbraucht.

    Und in diesem Sinne, ich möchte nichts vorwerfen, warum schreiben syrische/arabische Kinder englisch? Ich bin mir bewusst, dass die Sprache dort unterrichtet wird, vermutlich aber nicht in so einem jungen Alter, wie es die Bilder vermuten lassen.
    • Lezzelentius 17.07.2014 14:25
      Highlight Highlight Ich möchte nicht die Glaubwürdigkeit oder das Leid der Kinder in Frage stellen, aber bei diesen Ausmassen, die das Internet angenommen hat, bin ich mir gewohnt kritischer und vielleicht auch zynischer zu sein, als mir lieb wäre.

      Ihre Taten in Ehren. Tut mir leid wegen falscher Anschuldigungen.
  • kowalski 17.07.2014 11:52
    Highlight Highlight Sollen wir uns nun verantwortlich fühlen? Es kann doch nicht sein dass wir für das Leid dieser Kinder verantwortlich gemacht werden!

    Schuld an diesen Situation sind alleinig die Elter, welche ihrem Kind eine solche Überfahrt zumuten!

    Es sind genau die Leute die ständig eine Veränderung herbeiführen wollen, wenn danach aber etwas passiert dann haut man einfach ab! Das kann ja wohl nicht wahr sein. Und wir sollen diese Leute danach auch noch unterstützen! Was für ne Frechheit...
    • Tux 17.07.2014 15:04
      Highlight Highlight Herr Kowalski
      Was bin ich froh Sie nicht zu kennen - denn an Primitivismus fehlt es Ihnen wohl an keiner Ecke...
      Es geht nicht um Menschen die herkommen um Wohlstand - und IHR GELD - wegzunehmen. Es geht um Menschen die in einem Kriegsgebiet sind und gerne irgendwie überleben wollen...
      Vermutlich sind SIE der erste der davonrennt wenn es dann mal hier losgeht... Aber ich bin mir sicher, dass SIE dann auch keiner nehmen wird - mit dieser herzlosen Arroganz will Sie niemand.
    • mrgoku 17.07.2014 15:29
      Highlight Highlight Diss Diss Hoseriss... gut geschrieben Tux
    • Daniel Caduff 17.07.2014 16:13
      Highlight Highlight Herzlichen Dank Herr Zaugg für diese Zeichnungen, ebenso wie für die die gestrige Reportage vom Bahnhof Mailand. Beides ist ein wohltuendes Gegengewicht zum üblichen "Das Boot ist voll"-Geschwätz, welches die Debatte zur Schweizer Flüchtlingspolitik dominiert.

      @ kowalski. Sie sind grundsätzlich einfach mal ein äusserst unsympathischer Mensch. Zusätzlich liegen sie aber auch faktisch falsch. Niemand - weder der Autor noch die Kommentatoren - sehen sich selbst oder "die Schweiz" als verantwortlich für das Leid dieser Kinder. Wir könnten das Leid aber verringern, stattdessen schauen wie lieber weg.

      Kennen Sie den Straftatbestand der "unterlassenen Hilfeleistung" ? Wenn sie an einem Autounfall vorbeifahren, sind sie natürlich nicht verantwortlich für den Unfall. Aber nur schon durch das Wegschauen und Weiterfahren machen sie sich strafbar. Ihre Haltung gegenüber Flüchtlingen entspricht dem, der weiterfährt.
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