Zahlreiche Kühe bei Stallbränden in der Westschweiz verbrannt

29.07.17, 11:00

Bei Stallbränden in Domdidier FR und Payerne VD sind in der Nacht auf Samstag zahlreiche Kühe ums Leben gekommen. In Domdidier wurde das Feuer in einem abgelegenen Gebäude um zwei Uhr morgens von einer Polizeipatrouille bemerkt.

Diese hätten bei ihrer Ankunft zwar sofort die Stalltüren geöffnet, um die Tiere ins Freie zu lassen, teilte die Kantonspolizei Freiburg am Samstag mit. Trotzdem hätten einige Tiere so starke Verbrennungen erlitten, dass sie notgeschlachtet werden mussten.

Einige der geretteten Kühe konnten bis am Samstagmorgen noch nicht gefunden werden, hiess es weiter. Der Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt.

Das Feuer in Payerne VD wurde von einem Zeugen kurz nach ein Uhr gemeldet. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Besitzer bereits dabei, die Tiere zu evakuieren, wie die Kantonspolizei Waadt mitteilte. Elf Kühe konnten gerettet werden, rund ein Dutzend Kühe und einige Kälber seien verbrannt. Personen wurden bei beiden Bränden keine verletzt. Untersuchungen sind in Gang. (sda)

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