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Roboy und sein Erfinder, Rolf Pfeifer.  Bild: KEYSTONE

Schöne neue Arbeitswelt

Wir müssen jetzt ernsthaft über ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen

Roboter übernehmen unsere Jobs, Apps machen uns zu selbstständigen Unternehmern. Schön, doch ohne soziales Sicherheitsnetz stürzen wir ab. 

Publiziert: 11.01.15, 07:55 Aktualisiert: 11.01.15, 13:41

Roboter und künstliche Intelligenz waren das beherrschende Medienthema über Neujahr. Die Experten waren sich dabei einig.«Nichts wird so bleiben, wie es war», erklärt Dirk Helbling, Komplexitätsforscher der ETH Zürich in der «SonntagsZeitung» und fährt fort: «In den meisten europäischen Ländern werden circa 50 Prozent der Arbeitsplätze verloren gehen.»

«In den meisten europäischen Ländern werden circa 50 Prozent der Arbeitsplätze verloren gehen.» 

In der «Aargauer Zeitung» gibt uns derweil Karin Frick, Trendforscherin am Gottlieb Duttweiler Institut, folgenden Tipp: «Sie sollten sich fragen, ob Ihre Arbeit bald ein Roboter ausführen kann.»

Die Arbeitswelt wird dramatisch umgestaltet

Auch die international führenden Publikationen kommen zu den gleichen Schlüssen: «Die Investoren stürzen sich auf die künstliche Intelligenz», meldet die «Financial Times». In der «New York Times» stellt der Starkolumnist Thomas Friedman fest, die Welt ändere sich nicht nur sehr rasch, sondern sie werde gar «dramatisch umgestaltet». Dem «Economist» schliesslich war der durch Roboter und künstliche Intelligenz eingeleitete Wandel des Arbeitsplatzes eine Titelstory wert.

Die neuen Kellnerinnen in einem chinesischen Restaurant. Bild: Getty Images AsiaPac

Leistungsfähigere Computer, ein smartes Internet und intelligente Apps werden die Arbeitswelt gründlich umpflügen. Die Idee eines festen Arbeitsplatzes ist überholt, die Vorstellung, sein Arbeitsleben in der gleichen Firma zu verbringen, ist geradezu absurd geworden. Selbst das Unternehmenskonzept wird in Frage gestellt. 

«Grossunternehmen sind ein Konstrukt des letzten Jahrhunderts»,

«Grossunternehmen sind ein Konstrukt des letzten Jahrhunderts», erklärt Trendforscherin Frick. «In Zukunft wird man kaum mehr eine andere Wahl haben, als zum Unternehmer zu werden, der selber kreativ ist und sich mit anderen Unternehmern vernetzt.»

Apps für freie Werber, Berater und Forscher 

Nicht nur beim umstrittenen Taxidienst Uber und beim Wohnungsvermittler AirBnB ist die schöne neue Arbeitswelt heute schon eine Realität. «Klicken Sie auf die App von Medicast, und spätestens in zwei Stunden wird ein Doktor bei Ihnen an die Tür klopfen», schreibt der «Economist». «Brauchen Sie einen Anwalt oder einen Berater? Axiom vermittelt Ihnen das eine, Eden McCullam das andere. Andere Firmen bieten freie Mitarbeiter an, die Ihnen Forschungs- und Entwicklungsprobleme lösen oder Werbeideen einbringen.»

Diese neue Wirtschaftsordnung wird wahlweise «Sharing Economy» oder «On Demand Economy» genannt. Sie stellt unsere Vorstellungen von einer Karriere auf den Kopf. Man klettert nicht Jahr für Jahr eine Leiter herauf, um schliesslich möglichst weit oben anzukommen. Stattdessen erwartet uns eine wilde Karriere-Achterbahn, wo wir manchmal Chef und manchmal Handlanger sein werden, wo wir gelegentlich sehr viel, gelegentlich wenig und gelegentlich gar nichts verdienen werden. 

Das Rattenrennen im Grossraumbüro ist zuende

Eine Karriere in einem Grossunternehmen ist mühsam und oft demütigend, nicht von ungefähr spricht man von einem «Rattenrennen». Als selbstständige Unternehmer sind wir davon befreit, aber leider auch ungeschützt. Wer ist für unsere Pensionskasse zuständig? Wie werden AHV, Unfall- und Arbeitslosenversicherung geregelt? Auf diese Frage gibt es bisher keine überzeugenden Antworten. Deshalb stossen Uber & Co. weltweit auf Misstrauen, Ablehnung oder gar Verbote.

Callcenter der Swisscom. Bild: KEYSTONE

Dabei ist es ein Grund zur Freude, wenn Roboter und künstliche Intelligenz uns mühsame Jobs und langweilige Routinearbeiten abnehmen; und kaum jemand wird den Mief von Grossraumbüros oder die eintönige Routine am Förderband vermissen. Doch wenn sie mit einer unsicheren Zukunft und Absturzängsten erkauft werden muss, dann verliert die Freiheit des selbstständigen Unternehmers rasch an Glanz. 

Dank Maschinen endlich menschlich arbeiten

Ob Sharing- oder On-Demand-Economy, die sich anbahnende Wirtschaftsordnung wird nur dann funktionieren, wenn sie mit einem bedingungslosen Grundeinkommen abgesichert wird. Will heissen: Jeder Mensch, ob Frau oder Mann, ob Kind oder Rentner, erhält automatisch einen Betrag, der ihm ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. 

Das Grundeinkommen ist so gesehen keine Illusion weltfremder Romantiker, sondern die Voraussetzung für eine neue Arbeitswelt, eine Arbeitswelt, in der Menschen dank Robotern und künstlicher Intelligenz humaner arbeiten können, aber nur dann, wenn sie auch sozial abgesichert sind. 

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27 Kommentare anzeigen
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  • deleted_921982746 09.07.2015 11:51
    Highlight Produktiviätssteigerungen sind nicht neu (z.B. Landwirtschaftsmaschinen) und führen dazu, dass weniger Arbeits- oder Maschinenstunden für denselben Ausstoss notwendig sind. Wenn da nicht stetig der Konsum gesteigert werden kann, dann müssen Unternehmesbankrotte und Arbeitslosigkeit die Folge sein. Die Lösung ist altbekannt: Arbeitszeiten reduzieren (einst 16, heute 8 Std. täglich, künftig nur 4 ?). Das steigert den Konsum und das Wirtschaftswachstum (siehe letzte 120 Jahre). Ein bedingungsloses Einkommen ist ein indirekter Weg die Arbeitszeit zu senken und würde dasselbe bewirken.
    3 2 Melden
    600
  • Maya Eldorado 15.06.2015 20:22
    Highlight Eigentlich ganz einfach:
    Wird die menschliche Arbeitskraft durch die Arbeitskraft der Roboter ersetzt, muss eben die Arbeitsleistung der Roboter auch versteuert werden. So gibt das Geld für die Bedürfnisse der freigestellten Menschen.
    6 2 Melden
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  • Adnews 03.02.2015 11:40
    Highlight Jeder redet von diesem Thema. Wie lange noch. Warten wir auf einen Wink mit dem Zaunenpfahle? Wir sollten darauf vorbereitet sein. Arbeitslos ab 48? Ausgesteuert ab 50? Staat bezahlt, sobald Pensionskasse verbraucht ist....und dann? Man lebt bis 90. Wer finanziert 30-40 Jahre lang jede ausgesteuerte Person?
    Die Politik lebzt im hier und jetzt, statt Absehbares zur Kenntnis zu nehmen. Ist diese Problematik zu heiss für einen Politiker, eine Partei?
    18 3 Melden
    600
  • sonwat 18.01.2015 20:12
    Highlight 1. Die drei Faktoren für Wirtschaftswachstum sind: Arbeit, Kapital und Technologie, wobei letzter in der langen Frist als wichtigster und entscheidenster auftritt. Mit Mindestlohn wird der Anreiz technologischen Fortschritt zu erzielen jedoch massiv gestört und somit sinkt auch das langfristige Trendwachstum. Das ist insofern gefährlich, weil wir durch alle anderen Länder ohne Mindesteinkommen überholt würden und unseren Wohlstand auf gewisse Weise aufgeben müssten.

    2. Technologischer Fortschritt ist deshalb entscheidend, weil es auf der Erde zwar begrenzt viele Ressourcen gibt, aber quasi unendlich viel verschiedene Möglichkeiten diese zu kombinieren. Die "besseren" Kombinationen zu finden ist elementar, wenn wir mit den Ressourcen nachhaltiger umgehen wollen (Bsp Energie: wenn eines Tages alternative Energiequellen günstiger sind als fossile, wird massiv weniger Öl/Kohle aus der Erde geschaufelt, einfach weil es sich nicht mehr lohnt).

    3. Das Märchen der steigenden Arbeitslosigkeit durch Roboter ist wohl so alt wie die Roboter (oder sollte man sagen Industrialisierung?) selbst. Wenn es tatsächlich wahr sein sollte, dann müsste heute eine gravierende Arbeitslosigkeit herrschen. Was tatsächlich passiert ist aber Strukturwandel. Sich nicht lohnende Industriebereiche (zB Schreibmaschinenhersteller) schliessen nach und nach und die Angestellten wechseln im Idealfall in die Bereiche, die die alten verdrängt haben (zB Computerhersteller). Das ist einfach die Konsequenz einer effizienten Marktwirtschaft, die die Ressourcen so verteilt, dass der bessere Produzent durch seine tieferen Kosten profitiert. Was hier zentral ist, damit wir ein "humanes" Leben führen können ist nicht ein marktverzerrender Mindestlohn, sondern effektive Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten für vom Wandel Betroffene und ggf. Schutz der älteren ("lernresistenteren") Angestellten.

    4. Medien zeigen ein verzerrtes Bild der Arbeitsplatzsituation. Schliesst ein Unternehmen, weil die Konkurrenz günstiger ist, so liest man schnell von 300 verlorenen Arbeitsplätzen. Schafft jedoch ein Betrieb einen neuen Arbeitsplatz, weil er aufgrund tieferer Produktionskosten (hallo technischer Fortschritt) seine Produktion ausweiten kann, so wird das von der Öffentlichkeit niemals wahrgenommen. Die Realität ist aber, dass dies fortlaufend geschieht.

    Abschliessend noch ein Beweis weshalb uns auch mit Robotern NIE die Arbeit ausgehen wird: 1914 gab es 3.8 Mio. Einwohner in der Schweiz, heute sind es 8.2 Mio. Und trotzdem war die Arbeitslosigkeit nie höher als 5%. Und ein Blick auf die heutige und damalige Struktur zeigt eben auch weshalb: Strukturwandel!
    18 22 Melden
    • evo_enthusiast 14.03.2016 08:10
      Highlight Du hast es auf den Punkt gebracht. Bin grnau deiner Meinung!!
      0 1 Melden
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  • Angelo C. 16.01.2015 01:59
    Highlight Obwohl das "bedingungslose Grundeinkommen" meinen Geschmack nur mässig trifft (ich werde wohl auch ein NEIN dazu einlegen) finde ich die Denkansätze des Artikelautors sehr interessant, innovativ und nicht ganz von der Hand zu weisen. Die Arbeitswelt wird sich zweifellos weiter in Richtung Automatisation und Roboter entwickeln, doch dürften dann zahlreiche Dienstleistungen noch immer von persönlicher menschlicher Arbeit abhängig sein, sodass durch das Erstere nicht das Allerschlimmste befürchtet werden muss.
    8 12 Melden
    • sonwat 19.01.2015 00:11
      Highlight Die Art der Arbeit wird sich tatsächlich verändern. Insofern stimmt vielleicht auch die Aussage "in den meisten europäischen Länder werden 50% der Arbeitsplätze verloren gehen", wenn sie sich auf die heute existierenden Jobs bezieht! Man darf aber nicht vergessen, dass durch den Fortschritt der Konsum günstiger wird -> Leute mehr Einkommen haben -> Nachfrage nach (herkömmlichen und neuen) Gütern steigt -> neue Jobs entstehen.
      Bei diesem völlig normalen Prozess Panik zu machen ist deshalb völlig unangebracht. Es gibt ja auch keine Zinngiesser, Wagner oder Scharfrichter mehr und niemand weint diesen Berufen nach..
      8 1 Melden
    600
  • Schneider Alex 13.01.2015 07:36
    Highlight Es gibt immer noch genug sinnvolle Arbeit für jedermann und jede Frau. Wenn diese angemessen entschädigt wird, brauchen wir kein BGE.
    10 28 Melden
    • Chancentod 07.08.2016 17:10
      Highlight Das ist aber das Problem, die gutbezahlte Arbeit (zumindestens hier bei uns in Deutschland) fallen immer mehr weg und übrig bleiben die prekären Jobs zu Dumpinglöhnen. Es bleiben zwar genug Tätigkeiten, aber kaum noch welche von denen ein Mensch ohne Aufstockung durch soziale Netze leben kann, allerhöchstens Überleben! Das kann es ja auch nicht sein!
      0 0 Melden
    • Schneider Alex 08.08.2016 07:13
      Highlight Richtig. Es braucht Mindestlöhne, welche für eine angemessene Lebensführung reichen.
      0 0 Melden
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  • Maya Eldorado 13.01.2015 03:38
    Highlight Ja ich weiss: Wir leben im kapitalistischen Zeitalter. Da wird alles vom Geld und Kapital her bewertet. Vom Kapital hängt es ab, ob jemand steinreich oder mausearm ist oder gar verhungert.
    Kehren wir das Ganze mal um. Alle machen das für andere wofür sie begabt sind. Und da wir so viel von Robotern und Maschinen unterstützt werden, brauchen wir gar nicht mehr soviel zu arbeiten für andere und wir hätten wunderbar viel füreinander. Prestige ist nicht mehr wichtig. Wir brauchen nicht mehr soviel, da wir uns emotional gegenseitig gut versorgen.
    22 4 Melden
    • buco 03.02.2015 18:35
      Highlight Und wer einen Roboter kauft zahlt darauf eine Sondersteuer plus pro Einsatzstunde eine Gebühr pro AHV/IV/ALV analog den Abgaben für beschäftigte Menschen. Daraus werden die Sozialkosten für die Wegrationalisierten beglichen.
      10 1 Melden
    600
  • blueberry muffin 12.01.2015 20:56
    Highlight Und hier wird gewettert. Es ist unglaublich, wie Menschen so blind seien können.

    Dieses Jahr: Selbstfahrende Autos! Selbstfahrende LKWs! In 10 Jahren gibt es die Berufe Taxifahrer, LKW Fahrer, Lokführer, Busfahrer und Pilot nicht mehr. Findet euch damit ab.

    Sobald RFID Chips günstig genug sind, gibts auch keine Kassiererinen mehr. Dann muss man nicht wie jetzt mühsam jedes Produkt einscannen, man geht in den Laden, packt alles in ne Tasche, stellt am Ende die Tasche auf den Scanner. Alle Produkte eingescannt, nur noch zahlen.

    Die Digitale Intelligenz ersetzt den Mensch als Arbeitskraft.
    20 5 Melden
    600
  • deleted_991717549 12.01.2015 01:26
    Highlight Herr Löpfe, Sie sollten mal das Buch lesen, "Why Nations fail". Garantiertes Einkommen und Anreiz zum Entwickeln von Innovationen gehen sowas von nicht zusammen. Innovation im Grossen und Kleinen ist aber in einer Gesellschaft, wie Sie sie beschreiben sehr zentral. Für jeden einzelnen und das ganze Land.
    17 31 Melden
    • blueberry muffin 13.01.2015 13:38
      Highlight Weil sie mit einem einkommen von 2500 chf im monat natürlich keine Motivation haben um mehr zu arbeiten?

      Nach ihrer Theorie würden wir alle vom soz leben.
      30 6 Melden
    • iten 13.01.2015 17:34
      Highlight wer zum Teufel bezahlt denn das? Das Geld hat schlussendlich einfach weniger Wert! Punkt. Schluss.
      8 14 Melden
    • sonwat 18.01.2015 23:51
      Highlight Was Engel3 sagt ist völlig richtig und jeder der ein bisschen Weitblick und wirtschaftliches Verständnis aufbringen kann sollte das auch einsehen. Natürlich ist es nicht korrekt die Nichtproduktiven verhungern zu lassen, aber es ist eben auch falsch voll in die Richtung Grundeinkommen zu zielen, sodass nur wer sich mal motiviert fühlt auch was leistet. Die Aufgabe der Politik ist es eben ein ausgewogenes Gleichgewicht zu finden, sodass der gegenwärtige Wohlstand auf lange Frist gesichert ist. Dazu ist technologischer Fortschritt zentral und wie so vieles wird dieser am effektivsten über Anreize gefördert.
      6 9 Melden
    600
  • dnsd 11.01.2015 20:02
    Highlight Bin ich pleite sind die anderen Schuld! Ende Monat bin ich immer Pleite und das Januarloch stopft hoffentlich Radio Energy!

    Wen man in dem neuen Modell nicht immer etwas verdient muss man hald vorsorgen! Jeder für sich! Nennt sich sparen!

    Typisch Linke immer schön von den andern (Staat) fordern! Grundloses Grundeinkommen?!
    26 62 Melden
    600
  • Rondi 11.01.2015 18:23
    Highlight Damit der Sozialismus auch funktioniert und nicht nach kurzer Zeit schon zusammenbricht, weil alle, die etwas können, abhauen, müssen wir dann nur noch eine Mauer um die Schweiz bauen und sie mit Schiessbefehl bewachen.
    24 41 Melden
    • Shlomo 12.01.2015 06:04
      Highlight Keine angst. So mächtig wird die SVP hoffentlich nie damit sie eine Diktatur des Pöbels errichten kann ;-)
      25 14 Melden
    600
  • ramooon 11.01.2015 15:18
    Highlight Dabei ist es ein Grund zur Freude, wenn Roboter und künstliche Intelligenz uns mühsame Jobs und langweilige Routinearbeiten abnehmen; und kaum jemand wird den Mief von Grossraumbüros oder die eintönige Routine am Förderband vermissen.

    Schon mal überlegt ob es nicht Leute gibt, die gar nicht zu mehr fähig sind als für solche Jobs? Oder solche die nicht mehr wollen? Was machen wir mit Leuten die sich gar nicht Bilden wollen? Ah ja genau wir schieben denen Geld in den Allerwertesten. Herr Löpfe, besten Dank dass Sie mir zeigen dass sich Bildung und Fleiss nicht auszahlen soll. Links ahoi!
    32 46 Melden
    600
  • deleted_133226313 11.01.2015 12:42
    Highlight Das uebliche, linke ideologie, statt sich auf die veraenderungen fruehzeitig einzustellen werden den leuten utopien vorgesetzt. Kommunismus, sozialismus, umverteilen funktioniert wie laengst bewiesen nicht. In der schweiz und grossen teilen europas hat heute noch eine mehrheit die chance eine eigene zukunft zu gestalten sofern man sich selbst bemueht etwas dafuer zu tun. Schulen, bildungsmoeglichkeiten sind fuer jeden der den finger aus der waerme nimmt ausreichend vorhanden, das gilt es fuer die zukunft zu sichern und weiter auszubauen. Chaplins "modern times" hat sich laengst ueberholt.
    32 60 Melden
    600
  • EvilBetty 11.01.2015 11:14
    Highlight Was hier «Unternehmer» genannt wird sind in tat und Wahrheit «Subunternehmer». Man muss sich nurmal anschauen wohin das bei den Kurier-/Paketdiensten geführt hat. Die Subunternehmer sind kaum in der Lage, trotz horrenden Arbeitsstunden für ihren eigenen Unterhalt aufzukommen. Kapitalismus in Reinkultur.
    53 15 Melden
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  • stadtzuercher 11.01.2015 10:25
    Highlight Die Aussage «Grossunternehmen sind ein Konstrukt des letzten Jahrhunderts» ist wohl vorschnell gemacht worden. Was ist Uber anderes als eine milliardenschwere Grossfirma aus Texas? Und weshalb soll jetzt der Schweizer Steuerzahler und Arbeitnehmer den Angestellten dieser Firma die Pensionskasse bezahlen? So gerne ich Löpfe lese, hier wurde das Thema für einmal nicht zuende gedacht.
    Im übrigen bezahle ich heute als selbständiger Unternehmer wohl für die Arbeitslosenversicherung - wenn ich arbeitslos bin, erhalte ich allerdings keinen Rappen. Das wäre vielleicht dringender einen Artikel wert.
    59 8 Melden
    • sonwat 18.01.2015 23:58
      Highlight Gemäss Art. 114 Bundesverfassung können sich selbständig Erwerbende freiwillig versichern lassen. Und wer ebendies macht ist folglich auch gegen Arbeitslosigkeit "versichert". Da passt ihre Argumentation irgendwie nicht rein?
      6 2 Melden
    600
  • Jörg Mäder 11.01.2015 10:08
    Highlight Sehr schwacher Text: Die Ausgangslage wird gut beschieben. Aber die Schlussfolgerung - in zwei kurzen Absätzen - wirkt wie zufällig hingeschrieben. Keinerlei echte nachvollziehbare Begründungen die den Zusammenhang zur Ausgangslage herstellen 'Es ist einfach so, Punkt'. Hofft der Autor etwa, weil die oberen 80% gut geschrieben sind, glauben die Leser auch die letzten 20%?
    53 9 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 11.01.2015 08:36
    Highlight Interessantes Wirschaftsförderndes Modell. Hat durchaus kommunistische Züge. Befreit die Wirtschaft vor jeglichen Verpflichtungen/Verantwortung, wird ja wohl kaum sie für die KOSTEN aufkommen. Wird ja wohl darauf hinaus laufen, dass diejenigen die Arbeiten eine Abgabe entrichten für die die eben nicht Arbeiten. Sächsi ist schon durcht; aber trotzen gut Nacht AM.
    19 10 Melden
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Happy End in den Schweizer Alpen: Kätzchen rettet verletzten Mann und wird weltberühmt

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