Schweiz

Jackpot wieder nicht geknackt! Auf den Lotto-Glückspilz warten jetzt 55 Millionen

Eine Frau fuellt an einem Kiosk einen Lottoschein aus im Emmen Center am Samstag, 3. Dezember 2016, in Emmenbruecke. Im Schweizer Zahlenlotto winkt dem Gluecklichen mit den sechs richtigen Zahlen plus ...
Bild: KEYSTONE

Jackpot wieder nicht geknackt! Auf den Lotto-Glückspilz warten jetzt 55 Millionen

Das Lotto-Fieber geht weiter: Der Rekord-Jackpot von 50 Millionen Franken ist am Samstag nicht geknackt worden. Niemand tippte alle sechs Zahlen plus die Glückszahl richtig, wie SwissLotto mitteilte. Im Spieltopf warten nun 55 Millionen Franken auf einen Glückspilz.
03.12.2016, 19:2604.12.2016, 09:20

Um an den heissbegehrten Jackpot zu kommen, spielen derzeit auch unzählige Gelegenheitsspieler mit. Am vergangenen Samstag war das Interesse am Glücksspiel so gross, dass die Webseite von Swisslos kurz vor Einzahlungsschluss um 17 Uhr zusammenbrach und länger als eine Stunde nicht mehr richtig funktionierte.

Mit 55 Millionen Franken erreicht die mögliche Gewinnsumme einen neuen Rekord. Der bisherige Rekordgewinn datiert vom 23. August 2014 mit knapp 48,6 Millionen Franken. Fast 35,8 Millionen Franken konnte ein Mitspielender am 10. März 2010 einkassieren. Der dritthöchste Gewinn betrug gut 34,5 Millionen Franken und wurde im Anschluss an die Ausspielung vom 30. November 2013 ausbezahlt.

Das Schweizer Zahlenlotto wird seit 1970 gespielt. Damals ging es darum, 6 von 40 Zahlen richtig zu tippen. Einen Jackpot gab es noch nicht. Dieser wurde erst 1979 eingeführt. Im April jenes Jahres gab es denn auch schon den ersten Lottomillionär. Seither sind in der Schweiz 697 Lottomillionäre gekürt worden. (sda)

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«Bewusst Ängste geschürt»: Grüne teilt nach AKW-Entscheid aus
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wankt das AKW-Neubauverbot in der Schweiz. Bei Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter ist der Frust gross. Im Interview mit watson spart sie nicht mit Kritik, sagt wie sie die Schweiz mit Strom versorgen will und wann sie ein neues Gaskraftwerk befürworten könnte.
Frau Schlatter, heute jährt sich der Reaktorunfall in Tschernobyl zum 40. Mal. Ausgerechnet jetzt wackelt im Parlament das Neubauverbot für AKW (siehe Box). Die Grünen sind bei einem Kernthema in der Defensive. Wie ist die Stimmung in Ihrer Partei?
Der Frust ist gross. Die jetzige Diskussion wirft uns gefühlt Jahrzehnte zurück. Die Diskussion um AKW hatten wir schon geführt. Nun ist sie wieder da, obwohl das Stimmvolk das Neubauverbot mit der Energiestrategie bestätigt hat. Trotzdem bleibe ich optimistisch. Ich glaube, die Bevölkerung will auch weiterhin keine neuen Kernkraftwerke.
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