Digital

Sogar NASA-Experten arbeiten mit

Mit Drohnen, Satelliten und Lasern will Zuckerberg das Internet in die hintersten Ecken der Welt bringen

28.03.14, 02:59 28.03.14, 08:28
FILE - This Feb. 24, 2014 file photo shows Facebook Chairman and CEO Mark Zuckerberg during a conference in Barcelona, Spain. An advocacy group affiliated with Zuckerberg launched a nationwide ad on Monday that implores House Republicans to act this election year on legislation overhauling the nation’s immigration system. (AP Photo/Manu Fernandez, File)

Bild: AP/AP

Gebiete ohne Internetzugang? Das könnte in nicht alllzu ferner Zukunft der Vergangenheit angehören: Facebook plant ein System aus Drohnen, Satelliten und Lasern, um Internetzugänge in entlegene Regionen zu bringen. Die Drohnen sollen in einer Höhe von rund 20 Kilometern kreisen und Daten zwischen den Satelliten sowie Geräten am Boden weiterleiten. 

Die Laser seien unter anderem zur Kommunikation zwischen den Satelliten gedacht, erläuterte das Online-Netzwerk am Donnerstag. In einem Forschungslabor arbeiteten unter anderem Experten der US-Weltraumagentur NASA an der Technik, schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (natürlich) auf Facebook.

Er hatte die Organisation Internet.org ins Leben gerufen, die Internetzugänge vor allem in entlegene Regionen von Entwicklungsländern bringen will. Im Februar hatte Zuckerberg bei führenden Vertretern der Mobilfunkindustrie, beim Branchentreffen Mobile World Congress in Barcelona, für das Projekt geworben. 

Mit der Ankündigung vom Donnerstag zeigt Facebook, dass für das Online-Netzwerk auch ein Alleingang möglich wäre. Schon Anfang des Monats war spekuliert worden, Facebook wolle den Drohnenhersteller Titan Aerospace kaufen. Die unbemannten Flugzeuge von Titan können dank Solarenergie bis zu fünf Jahre lang in der Luft bleiben. (rey/sda/dpa) 

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
5Alle Kommentare anzeigen
5
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • droelfmalbumst 28.03.2014 12:32
    Highlight Zuckerberg hat sicher zuviel Person of Interest geschaut.
    1 0 Melden
    600
  • Adonis 28.03.2014 09:14
    Highlight Gute Aussichten, wenn jeder einen freien Internetzugang, bis ins letzte Rülpsloch der Welt erhalten könnte. Sollte aber alles gratis sein, Herr Zuckergeld:-) Es gibt Leute auf der Welt, die haben zwar einen Fernseher/Lap, aber kein Geld. Wie das geht weiss ich auch nicht, habe das aber auf dem Land in Afrika/Ungarn mehrmals in Familien bestaunt. Zudem müsste man definieren: "Was das Recht auf freie Meinungsäusserung" bedeutet. Hat der Westen oder der Osten (Schwarzweissdenken) recht. Ich glaube, dass in Zukunft ohne Ver-trauen zwischen den Völkern, garantiert noch mehr Kriege ausbrechen werden.
    1 0 Melden
    600
  • Horny 28.03.2014 07:43
    Highlight Vielleicht hat sich "Mark Zuckerhut" auch nur verschrieben und meinte nicht NASA
    sondern NASI
    1 0 Melden
    600
  • papparazzi 28.03.2014 06:40
    Highlight Jetzt ist mir auch klar wofür das Ablenkungsmanöver mit dem Protest gegen die N..S.A und das weisse Haus war. Das liegt jetzt auf der Hand... der Messias der totalen Überwachung (Mark Zuckerberg) wollte sich vor dem eigentlichen Endspurt durch ständige Drohnenüberwachung noch schnell rein waschen. Aber vielleicht wurde facebook hinter verschlossenen Türen auch einfach von der N.S..A aufgekauft? In Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten scheint ja wirklich vieles machbar zu sein... nur leider nicht mehr die wirkliche Freiheit. Um die zu erleben, kann man sich bestenfalls noch eine Marlboro Packung kaufen, nur um dann festzustellen, dass auch das ein Betrug und reine Profitgier war mit dem Resultat der Gesundheitsschädigung. ut (ut)
    2 2 Melden
    • Adonis 28.03.2014 09:31
      Highlight Ja sogar viele Amerikaner vertrauen einander nicht mehr. Dabei geht es nicht um den Glauben an große Institutionen, wie die Regierung, die Kirche oder die Wall Street, der mit den aktuellen Ereignissen schwankt. Seit vier Jahrzehnten schwindet langsam das Vertrauen in den Mitbürger – ein wichtiger Bestandteil der Demokratie und der Freiheit bricht weg. Diese Entwicklung ist auch in der Schweiz und Westeuropa, geschweige in Osteuropa festzustellen. Ich denke, dass extreme Kräfte inkl. Terrorismus, ob links ob rechts, bereits in den Startlöchern warten um Chaos zu veranstalten. Bin nicht gläubig, sage aber "Gott behüte uns", da kommen gewaltige Sachen auf uns zu. Mir macht das Ganze Angst...
      1 0 Melden
    600

ETH-Forscher zeigt: Facebook kann deine Daten sammeln, selbst wenn du kein Konto hast

Wer soziale Netzwerke nutzt, gibt nicht nur eigene private Daten preis. Ein Forscher der ETH Zürich hat nachgewiesen, dass sich aus dem Archiv einer sozialen Plattform auch Informationen über Nichtnutzer ziehen und «Schattenprofile» erstellen lassen.

Es scheint eine praktische Funktion: Soziale Plattformen wie Facebook und Co. bieten den Import von Kontaktlisten an, um Bekannte und Freunde unter den Nutzern schneller zu finden. Das ist jedoch eine der Hintertüren, über die Datenriesen auch Zugang zu Informationen über Nichtnutzer ausserhalb ihres Netzwerks gelangen. Und von diesen sogenannte «Schattenprofile» erstellen könnten – inklusive sehr privater Informationen, wie David Garcia von der ETH Zürich nachgewiesen hat.

Wie er im Fachblatt …

Artikel lesen