Ebola

Ebola-Epidemie

Zustand von New Yorker Ebola-Patient inzwischen stabil

02.11.14, 07:51 03.11.14, 11:43

Dem derzeit noch einzig verbliebenen Ebola-Patienten in den USA geht es etwas besser. Nach neuntägiger Behandlung sei der Gesundheitszustand des 33-Jährigen inzwischen «stabil», teilte das New Yorker Bellevue-Spital am Samstag mit.

Zuvor hatte es den Zustand als «ernst bis stabil» eingestuft. Der Mann bleibe aber auf der Isolierstation. Der Fall des Mediziners, der für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in Guinea Ebola-Kranke behandelte, hatte für grosses Aufsehen gesorgt.

U-Bahn, Taxi und Bowlingbahn

Nach seiner Rückkehr war er unter anderem mit U-Bahn und Taxi unterwegs gewesen und hatte eine Bowlingbahn besucht. Dies löste eine hitzige Debatte über den Schutz vor einer Ausbreitung der häufig tödlichen Virus-Krankheit aus.

Mehrere Bundesstaaten ordneten daraufhin an, dass aus den westafrikanischen Ebola-Krisenländern Sierra Leone, Liberia und Guinea heimkehrende Helfer für die 21-tägige Inkubationszeit in Quarantäne müssen.

Dies stiess etwa bei den Vereinten Nationen auf scharfe Kritik. Die Organisation fürchtet, dass es mit solchen Massnahmen schwieriger wird, ausländische Freiwillige für den Kampf gegen Ebola zu gewinnen. (sda/reu)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Ebola-Epidemie

Liberia: Pflegekräfte wollen Gefahrenzulage wegen Ebola erstreiken

Inmitten der Ebola-Krise in Westafrika haben Mitarbeiter des liberianischen Gesundheitswesens einen Streik angekündigt, um Gefahrenzulagen wegen der Epidemie zu erzwingen. Wie ihre Gewerkschaft mitteilte, soll am Montag ein landesweiter Ausstand «in allen Spitälern» beginnen.

Betroffen sollen demnach auch Ebola-Behandlungszentren sein. Im grössten staatlichen Spital zur Behandlung von Ebola-Fällen in Monrovia sei bereits in den vergangenen Tagen weniger gearbeitet worden, um die Forderung …

Artikel lesen