Gesellschaft & Politik
epa04337350 South Korean and US Marines undergo a joint combat drill in Pohang, southeastern South Korea, 01 August 2014. About 400 marines from both countries took part in the drill that began on 21 July.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

Südkoreanische und US-Truppen bei einer Übung am 1. August. Bild: EPA/YONHAP

Nordkorea

USA und Südkorea üben Reaktion auf Atomangriff

18.08.14, 03:29 18.08.14, 09:39

Ungeachtet der martialischen Drohungen aus Pjöngjang haben Südkorea und die USA am Montag eine gemeinsame Militärübung begonnen. Das jährlich abgehaltene Manöver simuliert nach südkoreanischen Angaben erstmals die Reaktion auf einen möglichen Angriff mit Atomwaffen.

Die südkoreanische Militärführung versetzte ihre Truppen für die Dauer der bis zum 29. August laufenden Übung in erhöhte Alarmbereitschaft, um auf «provokative Akte» Nordkoreas entschlossen reagieren zu können. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit.

«Erbarmungslose Angriffe» angedroht

Die Führung des Nachbarlandes hatte Südkorea und den USA wegen des Manövers mit Militärschlägen gedroht. Die nordkoreanische Armee sei bereit, auf unmittelbar bevorstehende Gefahren mit «erbarmungslosen» Angriffen zu reagieren, hiess es in einer am Sonntag von der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Mitteilung.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un beim Start einer Test-Rakete am 15. August. Bild: KCNA/REUTERS

Das Militär stehe bereit, «die Hochburgen der Aggression in ein Meer aus Feuer und Asche zu verwandeln». Pjöngjang wertete das Manöver als «gefährliche» Übung für einen Atomkrieg.

Auch wenn die zehntägige Übung hauptsächlich an Computern stattfindet, nehmen an ihr zehntausende südkoreanische und US-Soldaten teil.

Nordkorea wiederum hatte Südkorea zuletzt mit einer Reihe von Raketentests provoziert und damit auch gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats verstossen. Die internationale Gemeinschaft hatte Nordkorea wegen dessen Atomwaffenprogramms mit Sanktionen belegt. Zuletzt wurden die Strafen im vergangenen Jahr verschärft, nachdem das Land seinen dritten Atomtest unternommen hatte. (sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • zombie1969 19.08.2014 10:09
    Highlight Während Südkorea sich anschickt die Weltmärkte zu erobern und wirtschaftlich Westniveau erreicht, verpulvert der nordkoreanische Feldherr die Milliarden. In einem Länderbericht im Juni 2012 hatten die Vereinten Nationen noch festgestellt, dass rund zwei Drittel der 24,1 Millionen Nordkoreaner nicht genug zu essen hätten. Für viele hat sich seitdem die Lage durch verheerende Sommerfluten noch zusätzlich verschärft. Kim Jong Un und sein Clan lassen es sich derweil weiterhin gut gehen.
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