International
Gesundheit

UNO schlägt Alarm wegen HIV-Infektionen bei Jugendlichen

HIV testing kits are seen in a vending machine in a university in Chengdu, Sichuan Province, China, November 27, 2016. Picture taken November 27, 2016. REUTERS/Stringer ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE  ...
HIV-Tests in einem Automaten in China.Bild: CHINA STRINGER NETWORK/REUTERS

Jugendliche gefährdet: UNO warnt vor Anstieg der HIV-Infektionen

01.12.2016, 01:4801.12.2016, 02:34

Die Zahl der jährlich neuen HIV-Infektionen bei Jugendlichen könnte nach Schätzungen der Vereinten Nationen im Jahr 2030 bis zu 400'000 betragen. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF hervor.

Angesichts demografischer Veränderungen, darunter auch eine starke Zunahme junger Menschen in der Weltbevölkerung, könne die Zahl neuer Infektionen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren sich fast verdoppeln.

«Die Welt hat enorme Fortschritte in den globalen Bemühungen gemacht, Aids zu beenden, aber der Kampf ist noch lang nicht vorbei, besonders für Kinder und Jugendliche», sagte UNICEF-Direktor Anthony Lake.

Finanzhilfen rückläufig

Die Finanzhilfen sind nach UNICEF-Angaben seit 2014 rückläufig, was verheerende Folgen für den Kampf gegen die tödliche Immunschwächekrankheit haben könne.

Der neue UNICEF-Bericht fordert unter anderem mehr Investitionen, einen besseren Datenaustausch und ein Ende der Stigmatisierung, die mit der Krankheit verbunden ist. Allein 2015 hat Aids nach Angaben von UNICEF das Leben von 41'000 Jugendlichen gefordert und ist damit bis heute eine der häufigsten Todesursachen unter Teenagern. (kad/sda/dpa)

Love Life! Die neue Anti-Aids-Kampagne des Bundes in Bildern

1 / 30
Love Life! Die neue Anti-Aids-Kampagne des Bundes in Bildern
«Partner wechselt. Safer Sex bleibt»: Mit diesem Slogan will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für das Risiko sexuell übertragbarer Infektionen sensibilisieren. Die Bilder dazu: Heiss! (Bild: Love Life)
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Bundesrat skizziert Verbot der Terrororganisation Hisbollah
In der Schweiz soll neben der palästinensischen Terrororganisation Hamas auch die libanesische Hisbollah verboten werden. Der Bundesrat hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet – auf Wunsch des Parlaments.
Ende 2024 hatte das Parlament das Hamas-Verbot verabschiedet. Damals sprachen sich beide Räte auch dafür aus, die libanesische Hisbollah zu verbieten. Die Umsetzung der entsprechenden Motion nimmt nun Form an. Bis am 5. Oktober können interessierte Kreise dazu Stellung nehmen, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte.
Zur Story