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Österreich beschliesst das Burka-Verbot 

17.05.17, 04:01 17.05.17, 06:19

Die Vollverschleierung von Frauen im öffentlichen Raum wird in Österreich künftig unter Strafe gestellt. Das Parlament in Wien segnete am Dienstagabend das im Vorfeld heftig kritisierte so genannte Burka-Verbot ab, das die Regierung bereits beschlossen hatte.

Es ist Teil eines Integrationspakets, das auch das Verteilen von Koranen verbietet. Die Koalition aus Sozialdemokraten und Konservativen stimmte trotz schwerer Turbulenzen und vorgezogener Wahlen im Oktober gemeinsam für das seit März ausgehandelte Paket.

Neben dem Ganzkörpergewand sind noch weitere Kleidungsstücke, die das Gesicht von Frauen verhüllen, im öffentlichen Raum verboten. Ab Oktober werden für diese Form der Verhüllung bis zu 150 Euro Strafe fällig. Wie viele Frauen davon tatsächlich betroffen sind, ist unklar. Sowohl von den Grünen als auch von der rechten FPÖ, der das Gesetz nicht weit genug ging, gab es Kritik.

Umfrage

Befürwortest du ein Burka-Verbot?

3,032 Votes zu: Befürwortest du ein Burka-Verbot?

  • 26%Ja.
  • 68%Nein.
  • 5%Weiss nicht.

Ausserdem sieht das Paket ein verpflichtendes Integrationsjahr vor, in dem spezielle Deutsch- und Wertekurse besucht werden sollen. Die Massnahmen gelten für anerkannte Flüchtlinge und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive.

Asylberechtigte sollen zudem unbezahlte gemeinnützige Arbeit leisten. Wer sich weigert, muss Einschnitte bei der Mindestsicherung hinnehmen. Die Massnahmen sollen die Migranten fit für den Arbeitsmarkt machen. (sda/dpa)

Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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User-Review:
Catloveeer, 19.12.2016
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37 Kommentare anzeigen
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  • Waedliman 18.05.2017 19:13
    Highlight Auch wenn ich meine Aida-Inszenierung für die Staatsoper jetzt noch einmal überarbeiten muss, gefällt mir der Massnahmenkatalog.
    1 1 Melden
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  • SuicidalSheep 17.05.2017 12:05
    Highlight Was viele nicht verstehen: Man kann gegen Burkas UND gegen ein Verbot sein...
    6 8 Melden
    • pachnota 17.05.2017 20:04
      Highlight Und was tun?
      3 3 Melden
    • Fabio74 17.05.2017 22:22
      Highlight @Pachnota: Die Verfassung nicht verschandeln mit Kleiderordnungen.
      3 5 Melden
    • SuicidalSheep 19.05.2017 07:28
      Highlight Genau. Kleiderordnung ist unnötig in der Verfassung. Es muss in jedem selber Klick machen.
      1 3 Melden
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  • roterriese 17.05.2017 11:08
    Highlight Am Besten gleich noch die Kopftücher verbieten, religiöse Symbole einer kulturfremden Religion haben hier nichts verloren. Der Islam gehört NICHT zu Europa.
    7 5 Melden
    • Fabio74 17.05.2017 20:22
      Highlight Definiere Europa und definiere Kultufremd
      NAch deiner Interpretation gehört das Christentum auch in den Nahen Osten aber nicht hierher
      Im Übrigen gibt es seit über 1000 Jahren Moslems in Europa
      3 7 Melden
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  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 17.05.2017 10:14
    Highlight Jo mei des is guad, gratuliere!🇦🇹 Jetzt soll Sebastian Kurz noch Kanzler werden und ich hätte wieder ein wenig mehr Hoffnung für Europa.
    11 7 Melden
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  • kleiner_Schurke 17.05.2017 09:24
    Highlight Wetten Frau Illi ist die erste die in Wien auftaucht....
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  • Bijouxly 17.05.2017 07:55
    Highlight Wow, hätte ich nicht gedacht. Ich bin oft in Wien und immer wieder überrascht, wie viele vollverschleierte Frauen ich sehe (in der CH ist die Diskussion ja hinfällig, weil es vllt. 1 am Tag ist...). Bin gespannt, was die nun tun!
    26 12 Melden
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  • rodolofo 17.05.2017 07:45
    Highlight Ich habe an Eurer Umfrage nicht teilgenommen, weil ich keine Antwort "Unwichtige Frage" anklicken konnte.
    Wir HABEN HIER (in der Alpenregion) KEIN BURKA-PROBLEM!
    Dafür gibt das absolut Mode-verweigernde Islamistische Kleidungsstück sehr viel Stoff für neue Österreicherwitze:
    "Sieht ein Österreicher eine Burkaträgerin auf der Strasse.
    Er sagt zu dem seltsamen Wesen: Na Servus Tag-Gespenst! Aus welchem Keller bist Du denn geflohen?"
    8 33 Melden
    • roterriese 17.05.2017 10:56
      Highlight Willst du erst reagieren, wenn es zu spät ist? Jetzt ist es vielleicht noch kein Problem, aber bald. Man nennt es übrigens vorausschauendes Denken -
      Massnahmen sind frühzeitig zu ergreiffen und nicht erst, wenn es bereits zu Spät ist.
      20 17 Melden
    • Fabio74 17.05.2017 20:23
      Highlight @roterriese: Wofür zu spät? Die paar Burkas können keine Demokratie und keinen Rechtsstaat gefährden. Und auch 1000 Burkas können das nicht
      Hört doch mit eurer Weltuntergangsphantasie auf.
      6 8 Melden
    • rodolofo 17.05.2017 22:38
      Highlight @ Fabio74
      Was meinst Du, sollten wir nicht auch Krokodile in Schweizer Seen verbieten?
      Das wäre doch noch ein sinnvoller Paragraph fürs immer dicker werdende Gesetzbuch!
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  • User03 17.05.2017 07:07
    Highlight Dies wird gefolgt sein von einer Scheidungswelle, da die Ehemänner plötzlich ihre Frauen sehen. 😊
    72 20 Melden
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  • Peace.Nik 17.05.2017 06:24
    Highlight Juhu! Jetzt kann die Integration so richtig durchstarten! 🎊
    19 56 Melden
    • tzhkuda7 17.05.2017 10:14
      Highlight Wie willst du jemanden der eine Burka trägt in der Schweiz integrieren?

      Wie willst du jemand, der rechtsradikal ist, in der Schweiz integrieren?

      Wie willst du jemand, der linksextrem ist, in der Schweiz integrieren?

      Wie willst du Christextreme wie die Piusbruderschaft in der Schweiz integrieren?

      Keine Extreme lassen sich in unsere Gesellschaft integrieren, niemals, sie wechseln höchstens den Deckmantel, doch unter jedem Mantel steht das gleiche.

      Meine Antwort: Keine Toleranz für Intoleranz.
      Wir, die moderaten Christen, Muslime, Juden, Atheisten etc. vs. All radical groups like IS or Pius
      15 5 Melden
    • pachnota 17.05.2017 10:35
      Highlight Integrieren muss sich letztendlich jeder u jede selbst.

      In einer Burka, ist Integration in unsere Gesellschaft nicht möglich.
      Ist ja klar.
      Aber natürlich währe es besser, wenn freiwillig auf Burka und Co. verzichtet würde.
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    • Saraina 17.05.2017 16:40
      Highlight Ich möchte eigentlich nicht wirklich all die Touristen vom Golf und aus Saudi-Arabien hier integrieren. Ebensowenig wie die Inder und Chinesen. Mir reicht es, wenn sie das Hotel und die Luxusuhren bezahlen, ihr Geld in unseren Banken anlegen und nach drei Wochen wieder heimfahren.

      Die zwölf Frauen, welche hier niedergelassen sind und einen Gesichtsschleier tragen, stören mich auch nicht. Es gibt alle möglichen Exzentriker, und eine Massenbewegung wird das nicht.
      6 3 Melden
    • pachnota 17.05.2017 21:33
      Highlight Sarina
      Du kommst immer wieder mit den Touristen.
      Wir haben heute ein Problem mit nicht Integrationswilligen Moslems in Europa.

      Klar müssen wir etwas tun.

      Sollte es auf kosten der Arabischen Touristen geht müssen wir wohl damit leben.
      2 1 Melden
    • Saraina 18.05.2017 03:02
      Highlight Pachnota: wie viele nicht-integrationswillige Muslime, die einen Gesichtsschleier tragen, gibt es in der Schweiz? Zehn? Zwanzig? Was nützt es, dieser verschwindenden Minderheit den Schleier zu verbieten? Kein Anschlag wurde bis jetzt von einer Frau mit Burka verübt, keine Ehefrau oder Schwester eines Attentäters trägt Burka. Was also nützt das Verbot? Es ist schierer Aktivismus, das keinen einzigen Muslim Richtung Integration bewegt. Man würde besser die ganz normalem, integrierten Muslime stärken.
      2 1 Melden
    • pachnota 18.05.2017 08:21
      Highlight Ja ich bin auch der Meinung man müsste mehr mit Anreizen arbeiten, statt mit verboten.
      Wenn wir über die Grenze schauen, zB. Nach D. Sehen wir das dort grosse Parallelgesellschaften entstand sind.

      Auch wenn dies in der CH noch nicht der Fall ist, müssen wir aus den Fehlern der Deutschen lernen, und vorausschauend handeln.

      "Nicht s tun", geht nicht.
      4 1 Melden
    • Fabio74 18.05.2017 21:48
      Highlight @Pachnota: Wir haben keine grossen Zahlen an Türken hierzulande. Wir haben eine ganz andere Zusammensetzung der Bevölkerung,
      Wir haben diese Segmentierung in den Städten nicht.
      Was wir nicht machen müssen: Ist mit Panik reagieren, mit nichts nützenden Verboten.
      Sondern klug handeln
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  • roterriese 17.05.2017 05:52
    Highlight Sehr gut Österreich. Davon könnte sich unsere Regierung eine Scheibe abschneiden.
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    • Fabio74 17.05.2017 08:37
      Highlight Pseudoprobleme lösen, während Kurz die ÖVP zur One-Man-Show umbaut und den Rest entmachtet.
      9 19 Melden
    • Saraina 17.05.2017 08:49
      Highlight Vorerst heisst das, dass Interlaken nächstes Jahr ausgebucht ist, weil die arabischen Touristen nicht mehr nach Österreich fahren.
      17 5 Melden
    • äti 17.05.2017 09:07
      Highlight ein Verbot eine einzige Person betreffend? Wahnsinn der Aufwand. Vermutlich muss man 10'000 Polizisten anstellen, ausbilden .... Naja, je mehr Bürokratie und Verbote, der Bürger zahlt den Unsinn.
      9 15 Melden
    • roterriese 17.05.2017 10:16
      Highlight Pseudoprobleme? Ist die offensichtliche Islamisierung also ein Pseudoproblem? Zieh mal deine Rosa Brille ab
      11 14 Melden
    • roterriese 17.05.2017 10:53
      Highlight Jetzt mag es vielleicht nur eine Person betreffen, aber hier geht es um vorsorgliche Prophylaxe. Aber ich weiss, ihr linken Internationalsozialisten seht die Probleme erst, wenn es viel zu Spät ist und dann hat es keinen Sinn mehr, Massnahmen zu ergreiffen.
      9 10 Melden
    • äti 17.05.2017 11:39
      Highlight Vielleicht hast du es verdrängt: es gibt/gab mehr Roger-Staub-Mützen Träger, Helm-Träger mit Staubschutz im Gesicht usw und-so-fort.
      Ein Kleber mit der Aufschrift: "Wir bedienen Sie gerne, möchten aber Ihr Gesicht sehen" oder so. Das würde auch an Fastnachten helfen. Ich halte nichts von dummem Rumgewürge. Hat mit Links absolut nichts zu tun. Auch das ist eine dumme Herumschieberei. Wie wärs mit einer 'Aufwand - Ertrag' Analyse?
      5 4 Melden
    • Fabio74 17.05.2017 20:26
      Highlight Die Islamisierung ist ein Hirngespinst von rechtsnationalen und den Faschisten.
      Die Moslems sind eine kleine Minderheit und die Extremisten sind noch mal ein Bruchteil dieser Minderheit
      Bleiben wir sachlich und hören auf Panik zu machen.
      Wir haben Probleme, die wir lösen sollten und das betrifft Wohnen, Arbeiten und den Verkehr
      7 5 Melden
    • roterriese 17.05.2017 21:05
      Highlight In der Schweiz leben 0.4% Juden, dass nenn ich eine Minderheit. Dagegen stehen 5.8% Muslime, dass nenn ich keine Kleine Minderheit.
      4 2 Melden
    • Saraina 17.05.2017 21:19
      Highlight Die Umwelt, die Umwelt... Die Klimaveränderung, das Artensterben, das Steigen des Meeresspiegels, die Verwüstung ganzer Landstriche mit den daraus folgenden Völkerwanderungen, die Überfischung der Meere, die ja eigentliche Müllhalden geworden sind.

      Aber hei! Wir haben die Burka verboten, jetzt geht es uns besser.
      5 2 Melden
    • pachnota 18.05.2017 04:53
      Highlight Eben...."Wohnen, Arbeiten und den Verkehr"
      1 1 Melden
    • Saraina 18.05.2017 06:57
      Highlight Roterriese: mit 5,8% lässt sich aber keine Abstimmung gewinnen. Klar ist das eine Minderheit, genauso wie auch die Rätoromanen eine Minderheit sind. Zudem sind in deiner Prozentzahl auch all diejenigen enthalten, die aus einem islamischen Land kommen, aber überhaupt nicht religiös sind.
      3 1 Melden
    • Fabio74 18.05.2017 21:52
      Highlight ICh weiss dass die SVPler nicht rechnen können 5,8% Mosleme = 94,2% Nicht-Mosleme. Und von diesen 5,8% sind ein Bruchteil Extremisten
      Und um diese gehts und wegen 20 Personen mit dem grossen Kaliber auftauchen, ist einfach nur dumm
      0 2 Melden
    • Fabio74 18.05.2017 21:53
      Highlight @Pachnota: Warum tut die SVP nichts gegen Armut, gegen Mietwucher, warum hilft sie mit die Arbeitsgesetze aufzuweichen, warum ist sie dabei die Sozialhilfe laufend zu kürzen, die Hürden für die IV zu erhöhen?
      Warum ist die SVP gegen das Volk?
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