Spass

Farbenfrohes Slum: Die Stadt Semarang auf der indonesischen Insel Java.  ©instagram.com/safirmakki/

Verrückte Regenbogen-City: Darum hat sich ein Slum zum Instagram-Hit gemausert

Warum nach Regenbogen suchen, wenn man darin abhängen kann? In Indonesien hat sich ein Armendorf in eine Touristenattraktion verwandelt. Dank einer simplen Idee. 

18.05.17, 18:07 19.05.17, 15:21

Mit der Tristesse ist es in der indonesischen Stadt Semarang definitiv vorbei. Die Bewohner des Wonosori-Slums haben die 232 Häuser mit Regenbogenfarben angemalt. Kein Wunder, hat sich das Dorf zum Instagram-Hit gemausert: 

Ob Punkte, Streifen, Figuren oder andere Muster – jedes Gebäude wurde mit einem anderen Motiv bemalt. Doch die Kreativköpfe machten auch nicht vor den Treppen und Wegen des Dorfes halt und so erscheint alles dort in neuem Glanz.

Inzwischen haben sich unzählige lokale Künstler an den Hausmauern verewigt. Die Idee für die magische Verwandlung des Slums hatte der frühere Schuldirektor und heutiger Bürgermeister, Slamet Widodo: «Die Atmosphäre hier ist jetzt ganz anders. Die Leute sind viel selbstbewusster geworden und schauen, dass unser Dorf sauber bleibt.» Die Stadt hat nicht lange gezögert und das Projekt mit über 20'000 Dollar unterstützt.

Vom Schmetterling bis zum Dinosaurier: Die Farbenpracht lockt inzwischen massenhaft Touristen an, die Restaurantbetreiber und Gewerbetreibenden jubeln. Armutsbekämpfung funktioniert in Indonesien jetzt also auch mit Regenbogen. Denn Semarang ist nicht die erste Stadt im Land, die ähnlich farbenfrohe Renovationen hinter sich haben. Das Wonosori-Slum fasziniert die Besucher aber besonders, weil am Hang gebauten Häuser ein einmaliges Instagram-Motiv sind.

Du liebst Instagram? Dann schaue dir diese tollen Fotos an! 

50 Bilder von den schönsten Orten der Welt

Das könnte dich auch interessieren:

Schleichender Jodmangel in der Schweiz: Werden wir wieder zu «Idioten der Alpen»?

Von A wie Assistkönig bis Z wie Zuschauer: Das ABC der Bundesliga-Saison

17 Dinge, die du (wahrscheinlich) nur verstehst, wenn du in der IT arbeitest

Manchester-Attentat: Suche nach Komplizen +++ Verhaftete Frau wieder freigelassen

«Arena»-Fight ums Fleisch: Veganerin fetzt Verbotsgegner – und alle lieben Bauer Capaul 

10 mysteriöse Entdeckungen, die uns heute noch verblüffen

Grünen-Chefin Rytz: «Wir haben punkto Energiewende viel bessere Karten als Deutschland»

Bevor du in die Ferien abhaust: Hier die 11 wichtigsten Ferien-Starterkits

Die 21 witzigsten Job-Inserate aus aller Welt

7 klassische Handy-Chats vom Wochenende, die jeder kennt – und was dahinter steckt

Warum es schiefgehen kann, wenn YouTuber auf Kriegsreporter machen

Eine Million Gründe, warum ich nie wieder an ein Konzert gehen werde

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
Beste News App der Schweiz! Mit Abstand!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
4 Kommentare anzeigen
4
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Lukeros 19.05.2017 09:29
    Highlight Dies zeigt mir das es auch im 2017 noch funktioniert - eine simple und gute Idee führt zum Erfolg.

    Freue mich für die dort heimischen Gewerbler und über deren, wahrscheinlich nicht gekannten, (Arbeits-)Motivation.
    4 1 Melden
    600
  • Joël 19.05.2017 06:49
    Highlight Möge der Regenbogen über ganz Indonesien aufgehen, sodass Homosexualität endlich als gleichberechtigt und ohne Diskriminierung gelebt werden kann.
    10 2 Melden
    600
  • Wehrli 18.05.2017 20:55
    Highlight Slum. Armut. Instagrammotiv.

    Fuck, welcome to the 21th Century!
    24 7 Melden
    • Gbzh 18.05.2017 21:44
      Highlight 20K investiert. Jetzt kommen Touristen - Shops, Restaurants, Bars, Hotels können entstehen. Gratis Werbung via Instagram. Das ist klug und innovativ, meine Meinung jedenfalls.
      45 3 Melden
    600

Radikale Abtreibungsgegner machen auf Instagram Jagd auf verunsicherte Schwangere

Die «Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind» hat es sich zur Aufgabe gemacht, Abtreibungen zu verhindern. Nun spricht die steuerbefreite Stiftung auf unsichere Schwangere direkt an – mit fragwürdigen Methoden. 

Die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind, kurz «SHMK», schaltet auf Instagram Werbung für ihre neue Kampagne #HoerstDuMich. Angezeigt wird ein Bild und das Versprechen, dass ungewollt Schwangere mit Unterstützung und Hilfe rechnen dürfen.

Der Post verlinkt direkt auf die Kampagnenseite. Dort wird die Userin von einem Video empfangen, das einen Embryo zeigt, der sich bewegt und dessen Herz schlägt. Die Kampagne erzählt die Geschichten von vier Frauen, die sich für oder gegen eine …

Artikel lesen