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Die Vorfreude auf Wimbledon ist riesig: 10 Gründe, warum Tennis der geilste Sport der Welt ist

In den nächsten zwei Wochen sind alle Sport-Augen auf Wimbledon gerichtet.
In den nächsten zwei Wochen sind alle Sport-Augen auf Wimbledon gerichtet.Bild: Getty Images Europe

Die Vorfreude auf Wimbledon ist riesig: 10 Gründe, warum Tennis der geilste Sport der Welt ist

Fussball pausiert, Tennis profitiert: Anders als in einem WM- oder EM-Jahr erhält Tennis in diesem Sommer wieder die volle Aufmerksamkeit der Sportwelt. Völlig zu recht! 
29.06.2015, 14:0429.06.2015, 17:09

1. Weil wir die Besten sind

Seit 1997 kommen wir aus dem Jubeln nicht mehr heraus: In keinem anderen Weltsport weist die Schweiz mehr Erfolge auf als im Tennis. Martina Hingis, Roger Federer und Stan Wawrinka haben Grand Slams gewonnen

2. Weil kein Sport eleganter ist

Es ist nun mal eine Augenweide, Roger Federer bei der Arbeit zuzusehen.

Die Vorhand von Roger Federer in Slow Motion.YouTube/Slow Motion Tennis

3. Weil es die hässlichsten schönsten Pokale gibt

Bäume, Dildos, Weltkugeln – es ist wirklich alles dabei ...

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Die hässlichsten Tennis-Pokale
Sicher gewöhnungsbedürftig der Baum, den Novak Djokovic für seinen Turniersieg in Paris-Bercy 2014 zu küssen versucht.
quelle: epa / ian langsdon
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4. Weil wir alle Experten sind

Höchstens bei der Fussball-WM macht Tippen mehr Spass als bei einem Grand-Slam-Turnier. Was gibt es Schöneres, als auf einen Aussenseiter zu setzen, um dann sagen zu können: «Ich hab's euch ja gesagt!»

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5. Weil der Einblick in die Sportler-Psyche nirgends eindrücklicher ist

Selbstgespräche, Wutausbrüche, Jubelstürme – auf dem Tennisplatz können die Athleten ihr Innerstes nicht verstecken.

Tommy Haas führt beim Australian Open 2007 Selbstgespräche.YouTube/WINNING1 Academy

6. Weil wir so schön mitfiebern können

Was haben wir schon Sonntage vor dem TV verbracht, um Federer, Wawrinka und Co. in ihren Finals die Daumen zu drücken. Was haben wir gezittert, gelitten und gejubelt!

Federer schaut beim FCB-Match lieber Stan Wawrinka im French-Open-Final zu.
Federer schaut beim FCB-Match lieber Stan Wawrinka im French-Open-Final zu.bild: twitter

7. Weil wir uns nirgends lieber mit Zahlen beschäftigen

Nur 38 Prozent der ersten Aufschläge im Feld, 25 Winner und 26 unerzwungene Fehler geschlagen, zwei Drittel der Breakbälle abgewehrt – Statistiken verraten manchmal mehr als tausend Bilder.

Die Statistiken zum World-Tour-Finals-Halbfinal 2015 zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka.
Die Statistiken zum World-Tour-Finals-Halbfinal 2015 zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka.Bild: twitter

8. Weil uns Tennis zu Tränen rührt

Egal ob im Triumph oder in der Niederlage – wenn den Tennisstars die Tränen runterkullern, ist der Griff zum Taschentuch meist auch vor dem TV nicht weit.

Federers Tränen nach dem verlorenen Wimbledon-Final 2014.YouTube/Wham Bam

9. Weil Tennis keinen Leerlauf kennt

Wir kennen es vom Fussball zur Genüge: Geht es ums Ganze, entwickelt sich die Partie oft zur taktischen Patt-Situation. Niemand will etwas riskieren. Das funktioniert im Tennis nicht, Vorsprünge kann man nicht verwalten; wer sich zurücklehnt, verliert.

Das wohl grösste Spiel aller Zeiten: Federer vs. Nadal, Wimbledon-Final 2008.YouTube/Wimbledon

10. Weil es so schöne Stilstudien gibt

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So verformt sich der Ball beim Aufschlag.gif: Gfycat
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Die Ausgaben des Bundes für die Öffentlichkeitsarbeit sind nach Worten der «SonntagsZeitung» wie von Zauberhand um 9,7 Millionen Franken gesunken. Der Sparauftrag des Parlaments wurde so, zumindest auf dem Papier, pulverisiert, wie die Zeitung schrieb. Die Erklärung liege in der ungenauen Definition von Öffentlichkeitsarbeit. Jedes Departement entscheide selbst, welche Tätigkeiten unter dieser Kategorie verbucht werden. In der Bundesverwaltung sei man also genau über die Bücher gegangen, was man der Eidgenössischen Finanzverwaltung zwingend als Öffentlichkeitsarbeit melden müsse. Präzisierungen und Abgrenzungen führten laut der Zeitung dazu, dass alle Departemente ausser das für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) weniger Aufwände meldeten als noch im Vorjahr.
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