Nächtliche Unwetter legen Bahnstrecken lahm

01.06.17, 11:44

In der vergangenen Nacht hat es in Teilen der Schweiz - vor allem in der Region Bern und in der Westschweiz - zeitweise wie aus Kübeln gegossen. Regen und Hagel führten zu überfluteten Kellern und legten Bahnstrecken lahm.

So ist etwa die Strecke zwischen Bern und Solothurn auf dem Abschnitt zwischen Lohn-Lüterkofen und Fraubrunnen unterbrochen. Dies weil im Stellwerk Bätterkinden BE ein Blitz eingeschlagen hat. Wie aus einer Bahnverkehrsinformation vom Donnerstagmittag hervorgeht, bleibt die Strecke bis mindestens um 1 Uhr in der Nacht auf Freitag unterbrochen.

Bereits am Mittwoch hatten sich die ersten Gewitter entladen. Über der Region Thun ging am späteren Nachmittag ein Hagelsturm mit starkem Regen nieder. Bei der Polizei gingen innert kürzester Zeit an die 50 Meldungen ein.

Diese betrafen vor allem vollgelaufene Keller und Heizungsräume, überflutete Strassen und überlaufene Bäche, wie Polizeisprecherin Regina Aeberli auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Ein Augenzeuge berichtete von haselnuss- bis baumnussgrossen Hagelkörnern, die in Thun niedergingen. Anschliessend habe es wie aus Kübeln gegossen. Auf dem News-Portal der «Berner Zeitung» waren Leserbilder zu sehen, die den Niedergang grösserer Hagelkörner dokumentieren.

Auch in der Westschweiz war der Regen örtlich heftig. In Yverdon-les-Bains VD kamen Autofahrer gegen 19.30 Uhr nur noch im Schritttempo voran. Nach Angaben der Polizei musste der Verkehr auf der Autobahn A1 sogar angehalten werden. Weil der Pomy-Tunnel der A1 bei Yverdon überflutet war, war eine Umleitung nötig. (sda)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen