Donald Trump
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Trump Mueller Fauci

Bild: watson/keystone

Donald Trump legt sich mit Robert Mueller und Anthony Fauci an

Der ehemalige Sonderermittler kritisiert das Vorgehen des Präsidenten im Fall von Roger Stone. Der Epidemie-Spezialist widerspricht Trump in Sachen Coronakrise.



Robert Mueller is back. Der ehemalige Sonderermittler in der Russland-Affäre greift den Präsidenten in einem Kommentar in der «Washington Post» scharf an. Grund ist die De-facto-Begnadigung des Trump-Kumpels Roger Stone. Dieser hätte morgen eine Gefängnisstrafe von 40 Monaten antreten müssen. Der Präsident hat ihn nun zwar nicht begnadigt, ihm jedoch die Strafe erlassen.

Für einmal macht Mueller aus seinem Herzen keine Mördergrube. Unmissverständlich hält er in einem Kommentar in der «Washington Post» fest, dass Stone eine zentrale Figur in der Russland-Affäre gewesen sei.

Er widerspricht auch der These, es habe keinerlei «collusion», will heissen, Zusammenarbeit des Trump-Teams mit dem russischen Geheimdienst gegeben. Mueller schreibt:

«Wir haben zahlreiche Verbindungen zwischen der russischen Regierung und Personen des Wahlkampf-Teams von Trump festgestellt. Wir haben nicht beweisen können, dass sie dabei verschwörerisch gehandelt haben. Die Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass sich die russische Regierung von einer Trump-Präsidentschaft Vorteile erhofft hat, und dass sie deshalb auf diesen Ausgang der Wahlen hingearbeitet hat.»

Für Trump ist dieser Mueller-Kommentar in doppelter Hinsicht ein Schlag ins Gesichts. Sein Justizminister William Barr unternimmt derzeit alles, um die Russland-Affäre in ihr Gegenteil zu verkehren. Will heissen: sie als Verschwörung gegen den Präsidenten darzustellen. Es wird damit gerechnet, dass Barr noch in diesem Sommer Anklagen erheben wird, etwa gegen die ehemaligen FBI-Chefs James Comey und Andrew McCabe.

FILE - In this Wednesday, July 24, 2019, file photo, former special counsel Robert Mueller testifies before the House Intelligence Committee hearing on his report on Russian election interference, on Capitol Hill, in Washington. Mueller sharply defended his investigation into ties between Russia and Donald Trump's 2016 presidential campaign, writing in a newspaper opinion piece Saturday, July 11, 2020, that the probe was of â??paramount importanceâ? and asserting that a Trump ally, Roger Stone, â??remains a convicted felon, and rightly so

Meldet sich zurück: Sonderermittler Robert Mueller. Bild: keystone

Barr hatte auch im Stones-Fall interveniert und eine mildere Strafe gefordert. Doch selbst der Justizminister hatte zugegeben, dass das Verfahren gegen Stone korrekt verlaufen sei. Nun steht Barr mit abgesägten Hosen da. Seine Bemühungen in der Russland-Affäre werden immer unglaubwürdiger.

Politisch ist Trumps Vorgehen ebenfalls – milde ausgedrückt – ungeschickt. Roger Stone ist nur bei den Hardcore-Trump-Fans beliebt. Er ist ein vulgärer Rüpel, der vor allem bei den Frauen in den Vorstädten auf Ablehnung stösst. Gerade diese Wählergruppe braucht die Grand Old Party (GOP) jedoch, will sie im November als Siegerin dastehen.

Trumps De-facto-Begnadigung stösst daher auch bei den Republikanern auf wenig Gegenliebe. Senator Mitt Romney spricht vom «schlimmsten Fall von Korruption». Romney ist als Trump-Kritiker bekannt. Doch weitere Grössen der GOP wie etwa der Gouverneur von Maryland, Larry Hogan, oder Patrick Toomey, Senator von Pennsylvania, haben die De-facto-Begnadigung hart kritisiert.

epa08489498 Chairman Sen Lindsey Graham (R-SC) presides during a Senate Judiciary Committee hearing to examine issues involving race and policing practices in the aftermath of the death in Minneapolis police custody of George Floyd and the civil unrest that followed, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 16 June 2020.  EPA/JONATHAN ERNST / POOL

Will Mueller Vorladen: Lindsey Graham, Vorsitzender des Justizkomitees des Senats. Bild: keystone

Senator Lindsey Graham, einer der übelsten Trump-Handlanger, will nun gar Mueller zu einem Hearing vor das Justizkomitee des Senats vorladen. Der ehemalige Sonderermittler wird diesem Aufgebot kaum Folge leisten, doch Graham winkt mit dieser Einladung sehr heftig mit dem Zaunpfahl in Richtung Weisses Haus. Dort stellt man sich selbstredend taub. «Er [Mueller] hätte schweigen sollen», klagt Jenna Ellis, Trumps Anwältin für den Wahlkampf.

Warum tut sich Trump dies an? Eine gängige These lautet wie folgt: Der Präsident hat sich bereits damit abgefunden, dass er aus dem Amt verjagt werden wird. Deshalb macht er auf Schadensbegrenzung.

Roger Stone hat wahrscheinlich belastendes Material gegen ihn in der Hand. Das geht aus Aussagen von ehemaligen Personen aus dem engsten Trump-Kreis hervor. Rick Gates, der ehemalige Stellvertreter von Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort, hatte bei seinen Vernehmungen ausgesagt, er sei Zeuge eines Telefonats zwischen Trump und Stone gewesen, in dem es um die Verbindung zu Wikileaks gegangen sei. Gates wurde im Zuge der Mueller-Ermittlungen ebenfalls verurteilt.

Bleibt ein verurteilter Verbrecher trotz Haftverschonung: Roger Stone, Vertrauter und Ex-Berater von US-Präsident Donald Trump, hier beim Betreten des Gerichts in Washington im November.

Muss nicht in den Knast: Roger Stone. Bild: sda

Die gleiche Aussage machte auch Michael Cohen, Trumps ehemaliger Anwalt. Er wurde ebenfalls zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Trump hatte jedoch in seinen schriftlichen Antworten auf die Fragen des Sonderermittlers genau das Gegenteil ausgesagt.

Sollte Stone die Aussagen von Gates und Cohen bestätigen, dann hätte Trump ein Verfahren wegen Meineids am Hals. Der Präsident hat somit nicht einem langen Kumpel einen Freundschaftsdienst erwiesen, er hat sich selbst geschützt.

Nicht nur die Begnadigung von Stone wirft Fragen auf. Trump legt sich neuerdings auch öffentlich mit dem Epidemie-Spezialisten Anthony Fauci an. Er sei «ein netter Mann, aber er hat viele Fehler begangen», erklärte der Präsident kürzlich in einem Interview mit Fox News. Gleichzeitig hat das Weisse Haus Faucis TV-Auftritte auf ein Minimum reduziert.

Der Präsident ist über Fauci verärgert, weil dieser die Art und Weise kritisiert, wie die USA mit der Coronakrise umgehen. Während Trump immer wieder betont, die Regierung habe alles im Griff, warnt der Epidemie-Spezialist vor einem «perfekten Sturm». Die Coronakrise könne ausser Kontrolle geraten, so Fauci.

ARCHIV - Anthony Fauci (M), Direktor des Nationalen Instituts f

Ihm vertrauen die Amerikaner: Anthony Fauci. Bild: sda

Die Fakten geben Fauci Recht. Die Zahl der Infizierten erreicht täglich neue Rekorde, die Spitäler haben keine Intensiv-Betten mehr und die Anzahl der Toten steigt wieder.

Fauci ist zudem in der Bevölkerung beliebt und respektiert. Mehr als 70 Prozent aller Amerikaner vertrauen ihm, während rund zwei Drittel aller Amerikaner angeben, dass Trump in der Coronakrise versagt habe.

Für die Wiederwahl Trumps wird es immer enger. Die jüngsten Umfragen zeigen, dass sein demokratischer Herausforderer Joe Biden nicht nur national deutlich in Führung liegt. Immer mehr Bundesstaaten, die bisher fest in der Hand der GOP schienen, sind wackelig geworden, selbst Südstaaten wie Texas oder Georgia.

Daher hegen die Demokraten inzwischen die berechtigte Hoffnung, dass sie im November alle drei entscheidenden Gremien gewinnen könnten: das Weisse Haus, das Repräsentantenhaus und den Senat. Die «blaue Welle» bei den Zwischenwahlen 2018 ist demnach nur ein Vorspiel gewesen. «Ein Tsunami wird kommen», jubelt Terry McAuliffe, der ehemalige Vorsitzende des Democratic National Committee.

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 13.07.2020 22:29
    Highlight Highlight Kann man nur hoffen er kann sie aussortieren..
  • Dani S 13.07.2020 20:04
    Highlight Highlight Wenn der Demokratensieg Tatsache werden sollte, dann ist dies nicht darum, weil Biden so gut ist, sondern weil Trump so grottenschlecht ist und dazu lügt, dass sich die Balken biegen.

    Aber GSD holt ihn nun endlich die Vergangenheit ein.
  • -thomi- 13.07.2020 17:47
    Highlight Highlight Bin für einmal hocherfreut, dass meine Befürchtungen sich nicht zu bestätigen scheinen. Trotzdem ist Wahltag erst am 3.11. Die GOP und die Demokraten sehen sich bei Philippi. Nicht jetzt. Bin da noch etwas pessimistisch. Wir werden sehen. Die Zettel sind noch nicht gezählt.
  • reactor 13.07.2020 16:37
    Highlight Highlight Und am Ende bekommt Trump in der Schweiz politisches Asyl....
    • TanookiStormtrooper 13.07.2020 18:46
      Highlight Highlight Ach was, der flieht sicher nach Russland. Goldener geschmackloser Kitsch ist dort überall zu finden und für Osteuropäerinnen hat Donnie ja auch was übrig. Da fühlt er sich bei seinen Freunden von der Russenmafia sicherlich pudelwohl.
    • rönsger 13.07.2020 19:54
      Highlight Highlight In Herrliberg ist sicher noch eine Pritsche frei.
    • dan2016 14.07.2020 00:02
      Highlight Highlight Fällt mir grad so ein, Trump verzichtet auf sein Präsidentengehalt.... bald wird er 80.... und im Gegensatz zu Blocher hat er sich auch nie bemüht, die Lügen zu verstecken
  • Kaspar Floigen 13.07.2020 15:56
    Highlight Highlight Lindsey Graham ist das wendigste Fähnchen im Wind, das je in Washington geweht hat.
  • Gulasch 13.07.2020 15:55
    Highlight Highlight Auch wenn Trump verlieren würde und Biden einiges reparieren muss, Restitutio ad integrum ist unmöglich!
    Wir steuern auf eine Epoche zu, die China dominieren wird!
    • Hansdamp_f 13.07.2020 19:38
      Highlight Highlight Das wäre auch ohne Trump passiert. Dank seiner Dummheit geht's einfach bedeutend schneller.
    • Gulasch 14.07.2020 06:24
      Highlight Highlight @Hansdamp_f: absolut, einig mit deiner Meinung!
      Persönlich macht mir das Sorgen!
  • sinkflug 13.07.2020 15:37
    Highlight Highlight Der Fall Roger Stone macht wieder einmal klar, dass das Gnadenrecht ungerecht ist und abgeschafft werden muss, nicht nur in den USA, sondern auch in der Schweiz. Dieses monarchistische Relikt hat in einer Demokratie einfach nichts verloren, Justizirrtümer müssen im Revisionsverfahren und nicht durch Politiker korrigiert werden.
  • Chancho 13.07.2020 15:07
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Sälüzäme 13.07.2020 14:11
    Highlight Highlight So wie es aus sieht, packen immer mehr Insider aus. Schlecht für DT und die GOP, müssen doch ein paar Senatoren, Abgeordnete und Gouverneure auch um ihren Job fürchten. Es wird noch mehr kommen je näher die Wahlen sind. Mal schauen, wie die Aufarbeitung von Corona wird, nachdem Tausende wegen Unfähigkeit sinnlos sterben mussten. In Kenntnis darüber, wie einfach man in Amerika angeklagt werden kann, werden ein paar wohl jetzt schon schlaflose Nächte haben.
  • Linus Luchs 13.07.2020 13:56
    Highlight Highlight Terry McAuliffe jubelt bereits über den Sieg der Demokraten? Das kommt mir vor wie ein Fussballer, der eine Torchance hat und jubelt, bevor er schiesst. Man kann Chancen verjubeln, Mister McAuliffe!
  • swisskiss 13.07.2020 13:42
    Highlight Highlight Wen Du als Kapitän ein Schiff durch einen Sturm führen solltest, die Brücke verlässt, um sich in der Kombüse zu beschweren, dass vorgestern die Suppe etwas fad war.
    So setzt man Prioritäten, wenn man Krisenmanagement nicht mal schreiben kann.
    • Kanuli 13.07.2020 13:56
      Highlight Highlight Ablenkung nennt sich das. Narzisten greifen gerne auf diese zurück. Das hat auch schon oftmals funktioniert. Wenn Punkt 1 brennt, entfachst du einfach an Punkt 2 ein grösseres Chaos, und viele vergessen Punkt 1. Glücklicherweise funktioniert diese Taktik nur bis zu einem gewissen Grad, und Trump hat diesen wohl schon länger überschritten. Als Narzist merkt er seine eigenen Verfehlungen natürlich nicht, und macht weiter wie immer. Mit etwas Abstand erkennt man die Ironie, Satire und den Humor des Universums ;)
  • Vanessa_2107 13.07.2020 12:58
    Highlight Highlight Ist ja gut von ex SE Muller, dass er wenigstens jetzt reagierte. Allgemein hat man aber viel früher viel mehr von ihm erwartet. Irgendie kommt er mir wie ein braver Beamter vor, der sich total an die Regeln hält und sich ja nicht die Finger verbrennen will. Erinnern wir uns, Trumps pers. JM Barr hatte ja einen komplett falschen Bericht vorgelegt und SE Muller wusste, dass das nicht stmmte, gesagt hatte er aber nichts.Auch nun mit Fauchi stört es Trump viel mehr, dass Fauchi die viel besseren Zustimmungsraten hat als er, dass nun 135'000 Menschen am Virus gestorben sind, ist ihm sowas von egal.
  • Thomas Melone (1) 13.07.2020 12:56
    Highlight Highlight Die Methoden von Trump erinnern immer mehr derjenigen eines Mafioboss.
    • _kokolorix 13.07.2020 14:08
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht wie du die Welt anschaust, aber für mich war das schon am ersten Tag seiner Präsidentschaft klar zu erkennen
    • swisskiss 13.07.2020 17:13
      Highlight Highlight Thomas Melone (1): Goggel mal nach Roy Cohn, Mentor und Anwalt von Trump in den 8oern. Andere Klienten von Cohn waren Salerno, Gotti und Gallante, Bosse der five families. Von Salerno hatte Trump illegale polnische Arbeiter für den Bau des Trump Towers, für das Chicagoer Outfit hat Trump in Las Vegas Geld gewaschen und der Philly Mob investierte in sein Casino in Atlantic City.

      Komischerweise wurdeTrump nie angeklagt, obwohl Beweise vorlagen. Bis heute halten sich die Gerüchte, dass Trump bei seinem Freund Guliani, damaliger Staatsanwalt in NY, Aussagen machte, die der Strafverfolgung halfen.
  • NumeIch 13.07.2020 12:51
    Highlight Highlight
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  • Alice36 13.07.2020 12:49
    Highlight Highlight Warum hat Mueller nicht früher Klartext geredet? Warum spielt Fauci in diesem Trump Theater noch immer mit? Ich verstehe nicht warum die fähigen Leute in diesem Zirkus noch immer nach Trump's Pfeife tanzen, mittlerweile sollte, angesichts der Lage, jedem vernünftigen Amerikaner klargeworden sein wie Trump seine Spielchen spielt. Das Chaos ist nicht aufzuhalten und kann höchstens durch eine Abwahl Trump's gestoppt werden, bis dahin lasst den Orangen Trottel sein eigenes Grab schaufeln und verschwindet in der Versenkung. Er wird schon selber für seinen Untergang sorgen auch wenn es hart wird.
    • DieFeuerlilie 13.07.2020 13:40
      Highlight Highlight Ich vermute, dass Fauci “dieses Theater mitspielt“, weil er fürchtet, dass sein Nachfolger ein Trump-nach-dem-Mund-Redner und Speichellecker sein könnte, der nur noch sagt, was Trump hören will, und die Menschen dann eben des- statt informiert.

      Wie all die anderen Duckmäuser der Trump-Administration.. 🙄
    • Kanuli 13.07.2020 13:57
      Highlight Highlight @DieFeuerlilie: Fauci wirkt eben wie ein Mensch mit Gewissen. Er wird sich bewusst sein, dass er Leben rettet, indem er weiter mitspielt.
    • DieFeuerlilie 13.07.2020 14:12
      Highlight Highlight Danke für die Ergänzung, Kanuli! 😊

      Ja, genau so kommt mir Fauci auch vor. Ein intelligenter, gewissenhafter, korrekter, netter und vernünftiger Mensch.

      All das, was Trump eben _nicht_ ist.. 🥕 ❌ 🧠

      😁
  • Hans Jürg 13.07.2020 12:45
    Highlight Highlight Eigentlich wäre es einfacher zu schreiben, mit wem sich Trump nicht anlegt. Gibt es überhaupt jemanden auf dieser Welt, mit dem Trump nicht im Clinch liegt? Inklusive wohl mit Gott höchstpersönlich. Denn neben Trump kann es ja keinen weiteren Gott geben.
    • aglio e olio 13.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Duterte, Bolsonaro
    • Democracy Now 13.07.2020 13:38
      Highlight Highlight @Hans Jürg: Es gibt da jemanden, mit dem sich Trump nie angelegt hat und immer voll des Lobes ist: Vladimir Putin...
    • Erba 13.07.2020 15:07
      Highlight Highlight Mit mir, aber das liegt nur daran, dass ich ihm bisher nicht begegnet bin 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 13.07.2020 12:45
    Highlight Highlight Der Knecht hat seinen Dienst getan, jetzt kann er sterben.
    Was Trump vermutlich komplett unterschätzt hat, er war nur ein Spielball der Republikaner. Die Reps haben erreicht was sie erreichen wollten. Maximale Steuerersparnis für ihr Klientel, konservative Richter ein setzen wo es nur geht. Die stabile Mehrheit im SCOTUS, voter supression, Gerrymandering sind legal und vermutlich noch andere Dinge. Das ist für die nächsten Jahrzehnte zementiert und wird die Entwicklung der USA beinflussen. Trump hingegen wird abgesägt, er macht zu viel Ärger. Der Reputationsschaden wird überparteisch begrenzt.
    • Q anon = B annon 13.07.2020 14:19
      Highlight Highlight @Cpt Jeppesen
      Sehr korrekte Analyse. Die GOP hat es genossen das Trump den Clown spielte und nicht mitbekamm wie die GOP die Ablenkung nutzte um brutale Einsparungen und Reduktionen einzuführen. Da über Sachthemen kaum geredet wird sondern nur um den Clown in der Manege. Nur jetzt ist die Zirkus Show kurz vor dem Ende und alle seilen sich ab. Den wer es nicht macht wird Untergehen.
      Trump das "Stabile Genie" war nur der nützlichste Idiot! Der Narr hat seine Schuldigkeit erfüllt und wird jetzt fachgerecht Entsorgt!
      Trauern werden nur die wenigsten!
    • leverage 13.07.2020 17:32
      Highlight Highlight Sehe ich ziemlich anders. Trump hat den Republikanern langfristig vermutlich einiges mehr geschaded als es Hillary gekonnt hätte. Es ist nicht unwarscheinlich, dass die USA bald komplett in den Händen der Demokraten ist und dann können die Dems mehr oder weniger machen was sie wollen.

      Das beide Kammern und der Präsident von einer Partei sind ist selten und bringt der Partei enorme vorteile.

      Aber gut, noch ist nichts entschieden.
  • Peter Vogel 13.07.2020 12:40
    Highlight Highlight Teile und herrsche. Trump hat dieses Prinzip zu oft verletzt und zu viele Unterstützer vergrault. Auch die letzten Holzköpfe scheinen langsam zu merken dass Trump ein verrückter Irrer ist.
  • schwuppdiwupp 13.07.2020 12:37
    Highlight Highlight soso Donnie...das verstehst du also unter "drain the swamp"!
    und zu Lindsey Graham erübrigt sich jeglicher kommentar.wie war doch seine aussage vor der nomination?if we nominate trump we will go down and we deserve it.ich kann mich echt nicht mehr entscheiden ob er oder die alte schildkröte Mitch McConnell mich mehr zum kotzen bringt...
    • Emil Eugster 13.07.2020 14:05
      Highlight Highlight Hier ab 4:25 für die Ungläubigen:
      Play Icon
  • Sapientia et Virtus 13.07.2020 12:25
    Highlight Highlight Fauci mag fachlich gut sein, aber am Schluss müssen die Politiker entscheiden. Trump hat entschieden, dass sich das Virus höchstens eindämmen, nicht stoppen lässt. Fauci trägt das nur halbherzig mit. Es hat sicher auch in den USA genügend Virologen und Epidemiologen, die Trumps Strategie unterstützen. Daher sollte er Fauci rauskicken, auch wenn der Entscheid seiner Beliebtheit kurzfristig schadet!
    • BöserOnkel 13.07.2020 12:56
      Highlight Highlight In erster Linie sollten wir anfangen korrupte Kriminelle, welche sich in die Politik verirren, völlig egal, ob sie Trump, Erdogan oder Putin heissen, im Übrigen noch viele andere sowohl links wie rechts im politischen Spektrum, nicht nur aus dem Amt zu jagen, sondern sie für ihre Taten auch zur Rechenschaft zu ziehen! Wie soll aus der Menschheit und diesem Planeten was werden, wenn der Abschaum der Menschheit die Zügel in der Hand hält?! Es wird Zeit, dass man für seine Taten endlich wieder Rechenschaft ablegen muss!
    • schwuppdiwupp 13.07.2020 13:01
      Highlight Highlight echt jetzt?nur weil ihm die meinung DES führenden experten für übertragbare krankheiten nicht passt mit einem ersetzen,der alles abnickt was die orange panane sagt?sicher eine gute idee und würde mich nicht erstaunen,wenn er dies genau so machen wird...aber Dr.Fauci ist eine koryphäe in seinem gebiet und auch respektiert in der fachwelt und deshalb noch im amt und das wird hoffentlich auch so bleiben...
    • Flo231 13.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Meine Güte, wo bist denn du ausgebrochen???
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