Coronavirus
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Epidemienforscher warnt: Die Schweiz unterschätzt das Coronavirus



Die Schweiz steht nach Ansicht des Epidemienforschers Christian Althaus vor einer der grössten gesundheitlichen Notlagen in ihrer jüngeren Geschichte. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterschätze die Gefährlichkeit des Coronavirus.

Die Daten, die die Epidemienforscher zum Coronavirus hätten, zeigten, dass mit einer globalen Pandemie zu rechnen sei, sagte Althaus in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» (Mittwochausgabe). Und die Sterblichkeit sei höchstwahrscheinlich massiv höher als bei einer saisonalen Grippe.

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Epidemienforscher Christian Althaus. Screenshot SRF

Es gehe aber nicht nur um die zu erwartenden Todesfälle, sondern auch um die drohende Überlastung der Spitäler. Deshalb müsse die Schweiz mit beträchtlichen Konsequenzen für die Gesundheit, die Wirtschaft, die Mobilität und das gesellschaftliche Leben rechnen.

Keine Immunität

Das Gefährliche beim neuen Coronavirus sei, dass es keine Immunität in der Bevölkerung gebe. Das könne dazu führen, dass sich vielleicht 30, 40 oder mehr Leute ansteckten. In einem Worst-Case-Szenario könnte das bis zu 30'000 Tote bedeuten.

Althaus kritisiert das BAG scharf. Die Aussage, die Gefährlichkeit des Virus sei etwa so hoch wie bei einer saisonalen Grippe, sei absurd. Sie basiere nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Fast alle internationalen Experten, darunter auch die WHO, sähen das komplett anders.

Er habe den Eindruck, das man in der Schweiz akzeptiert habe, dass man eine Ausbreitung nicht mehr stoppen könne, sagte Althaus weiter. Das wäre gefährlich. Denn durch eine Verlangsamung würde man Zeit gewinnen, um den Anstieg der Patientenzahlen in den Spitälern besser zu verkraften.

Das Coronavirus breitet sich in Italien aus

Schnelle Tests dringend

Dass es in den Spitälern zu Engpässen kommen könnte, glaubt auch Andreas Widmer, stellvertretender Chefarzt und Leiter der Abteilung für Spitalhygiene am Universitätsspital Basel. Schnelle Tests seien nötig. Die Kantone müssten flächendeckend alle Personen mit Verdacht auf den Coronavirus testen und die Infizierten sofort separieren, sagte Widmer in einem Interview mit «20 Minuten».

Hinzu komme, dass die Symptome des neuen Virus sich nicht von einer normalen Grippe unterschieden und so eine Erkennung noch schwieriger sei. Er sei gespannt, wie die flächendeckenden Tests im Tessin in Anbetracht dieser Schwierigkeiten umgesetzt würden. Das sei medizinisch wie logistisch eine Herkulesaufgabe.

Grenzschliessungen und Kontrollen brächten nichts. Das Wichtigste seien die schnellen Tests. Die Kantone stünden in der Verantwortung. Und sie seien laut Gesetz auch dazu befugt, Massnahmen zu ergreifen.

Derzeit besteht keine Gefahr

Die Ansteckung eines 70-jährigen Mannes im Tessin mit dem Coronavirus sei momentan ein Einzelfall, sagte Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit, gegenüber der Sendung «10vor10». Derzeit bestehe keinerlei Gefahr.

Koch empfiehlt der Bevölkerung, sich an die grundlegenden Hygiene-Regeln zu halten. Dazu gehöre, sich regelmässig die Hände zu waschen und bei Husten den Ellenbogen oder Papiernastücher zu benutzen. Wer krank sei, gehöre nicht in die Öffentlichkeit und schon gar nicht an den Arbeitsplatz, sagte Koch. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nony 27.02.2020 17:06
    Highlight Highlight Es gibt keine guten Nachrichten, ausser sie sind schlecht. Weil dann spülen sie den Medien viel Geld in die Kasse. Und irgendwelchen Typen, die sich so profilieren wollen. In drei Monaten wird der Herr Althaus den Churchill machen. "Was interessiert mich heute mein Geschwätz von gestern". Problem ist, dass er nie für diese Panikmache zur Verantwortung gezogen wird und auf Heerscharen von Medienleuten zählen kann, die seinen Mist verbreiten. Und selbst wenn der Coronavirus so tödlich wäre, wie MERS. Was schlägt Herr Althaus vor zu machen? In die Schutzräume zurückziehen?
  • pascii 26.02.2020 16:32
    Highlight Highlight Also wenn man Zeitungen liest könnte man das nicht meinen. Steht ja nix anderes mehr drin…
  • Boatsboatsboats 26.02.2020 16:30
    Highlight Highlight und jetzt mal alle hand hoch, die gegen grippe geimpft sind ? —- dacht ichs mir doch.
    aber dann schön panik verbreiten wegen coronavirus und wahrscheinlich als erstes den impfstoff abholen, wenns dann einen gibt...
    • Lichtblau550 26.02.2020 22:17
      Highlight Highlight Vor ca. 20 Jahren hatte ich einen Arbeitgeber, der vor der Grippezeit jeweils eine freiwillige Gratis-Impfaktion im Büro organisierte. Kaum eine(r) von uns gehörte zu einer Risikogruppe, aber die meisten haben teilgenommen. Seither habe ich das jährliche Impfen durchgezogen — mit Erfolg.
    • Nony 27.02.2020 17:10
      Highlight Highlight Ich habe mich in den letzten 50 Jahren nicht gegen Grippe impfen lassen, werde es auch in den restlichen Jahren nicht tun. Und ich gehe davon aus, dass ich auch zukünftig nicht viel mehr Grippen haben werde, als bisher. Einmal eine als Kind. Seither grippefrei. Informiert euch doch bitte erst einmal, 1. wer da an Grippe gestorben ist (meist schwerstkranke Menschen, die zusätzlich eine bekommen hatten, aber auch sonst ebenfalls gestorben wären) 2. Statistiktote (
  • PlayaGua 26.02.2020 14:38
    Highlight Highlight Zuerst erzählt er in einem Interview solches Zeugs und dann beklagt er sich auf Twitter über die Schlagzeilen:
    https://twitter.com/C_Althaus/status/1232609054683549696
  • d10 26.02.2020 13:54
    Highlight Highlight Komisch, dass viele sonst so wissenschaftsgläubige Watson-Kommentatoren einen Epidemienforscher und "Head of Research Group in Immuno-Epidemiology" an der Uni BE als reinen Panikmacher bezeichnen und dem beschwichtigenden BAG mehr Glauben schenken. Auf mich wirken seine Aussagen nicht polemisch, vielleicht könnt was dran sein?
  • dax80 26.02.2020 12:56
    Highlight Highlight In der betroffenen chinesischen Region sind seit Ausbruch des Virus weit weniger als 1 Prozent der Bevölkerung erkrankt. In der Schweiz sollen es also 30-40 Prozent werden? Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier teilweise bewusst Panik geschürt wird. Dummerweise gibt es ebenfalls zu viele Leute, die sich durch so etwas manipulieren lassen und auf den "Panik-Zug" aufspringen.
    • Citizen321 26.02.2020 17:33
      Highlight Highlight Traust du den aus China gemeldeten Zahlen diesbezüglich wirklich?
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 27.02.2020 12:06
      Highlight Highlight Da die Schweiz ja auch viel kleiner als China, das heisst 30 bis 40 Prozent Ansteckung ist bei uns wahrscheinlicher als in China.
  • G-4 26.02.2020 12:41
    Highlight Highlight @ Watson
    Klar sollte man auch kritische Expertenstimmen zu Wort kommen lassen. Ich bin allerdings der Meinung, dass beim Thema Corona-Virus (Covid-19) eine Grenze erreicht wird, bei welcher die Medien in ihre Pflicht genommen werden müssen. Medien mit einer Reichweite wie Watson sollten sich bewusst sein, welchen Einfluss sie auf die Stimmung, in der der Bevölkerung haben. In diesem Fall ist eine Gratwanderung zwischen vermeintlichem Sicherheitsgefühl und totaler Verängstigung. Vorbildlich finde ich das SRF, welches ein klares Statement publiziert hat, was publiziert wird und was nicht.
    Die Bevölkerung sollte auf die Weisungen des Bundes vertrauen und diese umsetzen.
    • Mutbürgerin 26.02.2020 12:58
      Highlight Highlight Hältst Du die Leser für blöd? Jeder merkt doch bei allen Themen, ob die Medien oder der Staat etwas explizit nicht ansprechen. Es ist nicht wichtig, was geschrieben wird, sondern was nicht geschrieben wird.
    • RhabarBär 26.02.2020 14:57
      Highlight Highlight @Mutbürgerin: ja, die Leute sind vielleicht nicht so blöd, aber aus Unwissenheit und Sensationsgier Schlagzeilen machen, das können sie, die Medien. Und da es der einfache Bürger nicht besser weiss, es aber gerne wüsste, klickt er vertrauensvoll auf jeden ihn relevanten Artikel, hoffend, dass er Infos bekommt. Alles, was er dabei sieht, ist Panik. Und wie reagiert ein verängstigter Bürger? Panik. Schau nach Italien und schau, wie dort die Regale ausgeräumt werden. Und das gleiche Szenario erwarte ich auch hier...
    • P. Meier 26.02.2020 15:17
      Highlight Highlight @Mutbütgerin; logisch. Alles was durch Medien/ Staat verheimlicht wird, findet man auf Twitter, Facebook und Youtube. So wird der mündige Bürger doch mit den nötigen Fakten versorgt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 26.02.2020 12:11
    Highlight Highlight Das BAG, insb. Koch, hat sich in den letzten Jahren in erster Linie der Pharmalobby und dem Schutz unserer Hochpreisinsel verpflichtet gefühlt. Nun ist ein anderes Anforderungsprofil gefragt und da hoffe ich, dass mich das BAG positiv überraschen wird. Ich bleibe skeptisch.
  • algusto 26.02.2020 12:03
    Highlight Highlight Althaus verbreitet Panik und schliesst sich dem Medienhype an. Viel statistischer Unsinn. Verwandte in Wuhan berichten mir, dass das Virus bei gesunden Menschen harmlos verläuft (wie eine leichte Grippe) und dann ausklingt. Todesfälle gibt es vorwiegend bei Menschen über 70, bei Kranken und bei Kleinkindern. Die Rate liegt bei 0.8% und entspricht derjenigen bei bisherigen Grippeerkrankungen. Sicher sind die Abgrenzungen gegen die schnelle Verbreitung von Vorteil, sollten aber Professoren nicht zur Panikmache verleiten.
  • äti 26.02.2020 11:55
    Highlight Highlight Meine halbe Verwandtschaft ist an Lungenentzündung gestorben. Meist im Spital aufgelesen. Nirgendwo Panik. Normale Todesursache hat man es genannt.
    • Saraina 26.02.2020 12:36
      Highlight Highlight Es kommt halt auf das Alter und die Umstände an. Mein Vater starb an einer Lungenentzündung, lag aber schon terminal an Lungenkrebs erkrankt im Spital. Meine Mutter erkrankte mit 90 an der Grippe, nachdem sie die Impfung verweigerte, weil sie sterben wollte, und als sie eine Lungenentzündung bekam, verweigerte sie weitere Behandlung und das Essen und Trinken. Beide wurden nicht wochenlang beatmet, sie waren todgeweiht, und haben das Sterben nach längerem Leiden akzeptiert. Bei diesem Virus sieht‘s schon etwas anders aus.
  • TT (TraugottTaugenichts) 26.02.2020 11:03
    Highlight Highlight China riegelt nicht von ungefähr ganze Städte ab. Bei einer Inkubationszeit über 5 Tage ist das Potenzial, dass sich eine Pandemie entwickelt sehr gross. und das BAG beschwichtigt nur wegen der Sorge um den wirtschaftlichen Schaden. Wie immer in der Schweiz & Europa wiegt der Mamon schwerer. Klar, Panik ist Kontraproduktiv, Desinformation aber noch mehr!
    Ich bin ja mal gespannt, wie das aussieht, wenn dann mal ein richtig knackiges Virus im Anmarsch sein wird.
  • What’s Up, Doc? 26.02.2020 10:54
    Highlight Highlight Ich kann Althaus nicht ganz verstehen. Man kann ja gut davon ausgehen dass die Dunkelziffer von infizierten mit dem Virus tendenziell eher hoch sind, sprich diese denken sie sind erkältet oder haben eine mild verlaufende Grippe und erscheinen so in keiner Statistik. Also kann man nicht pauschal sagen dass es gefährlicher ist Im Übrigen sagt die WHO auf ihrer Webseite folgendes: "in Gebieten mit dem Virus soll man die Sache ernst nehmen, meist ist der verlauf mild in seltenen Fällen tödlich". Das trifft auf die "normale" Grippe auch zu.https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-coronaviruses
  • Mutbürgerin 26.02.2020 10:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • äti 26.02.2020 11:50
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Swen Goldpreis 26.02.2020 12:32
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Gawayn 26.02.2020 10:03
    Highlight Highlight Der Typ hämmert nur rum was er alles schlecht findet oder was man nicht tun soll.

    Eine konkrete Hilfe sehe ich nicht.
    Sowas ist also Experte?
    Über andere wettern, das sie x oder y nicht raffen oder unterschätzen, hilft niemanden!
  • rokat 26.02.2020 09:47
    Highlight Highlight "Das könne dazu führen, dass sich vielleicht 30, 40 oder mehr Leute ansteckten."
    Hier fehlt noch "Prozent", sonst macht das nicht so viel Sinn ;-)
    • Unicron 26.02.2020 10:28
      Highlight Highlight Ich hab gedacht an einer infizierten Person. Also eine infizierte Person kann 30 oder 40 andere anstecken.
    • rokat 26.02.2020 12:57
      Highlight Highlight @Unicron: Das könnte natürlich auch sein. Allerdings habe ich das Interview noch an einem anderen Ort gelesen, und dort stand Prozent. Passt dann auch zu den genannten Zahlen.
  • Dragonlord 26.02.2020 09:30
    Highlight Highlight Wir müssen diese Masseneinwanderung stoppen! Es braucht hier sofort eine Begrenzungsinitiative! Ein Kontingent von 100 Viren pro Tag scheint vernünftig, damit unser Gesundheitssystem und unsere Wirtschaft nicht zusammenfällt.

    Ich vertraue unserem System. Schlussendlich ist es nur zu einem gewissen Mass möglich, die Verbreitung einzudämmen. Wir können alle etwas dazu beitragen und die Hygieneanweisungen bestmöglich befolgen.
    Mit dem Finger auf andere zeigen bringt auch hier nichts...
    • Unicron 26.02.2020 10:30
      Highlight Highlight Das Problem ist dass du in jeder Firma welche hast die einfach nicht mitspielen wollen. Waschen sich nach dem Klo weil "Ich bin ja sauber", oder glauben gar nicht erst dass man durch Ansteckung krank wird, sondern eher durch "draussen sein mit nassen Haaren" oder "schlafen mit offenem Fenster".
    • Dragonlord 26.02.2020 11:34
      Highlight Highlight Frag bei Deinem HR nach, ob sie den Link des BAG teilen wollen oder eigene Infos zur Hygiene an die Mitarbeiter ausgeben:
      https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/hygiene-pandemiefall/haende-waschen.html

      Die Anleitung zum Händewaschen kann ausgedruckt und auf dem WC aufgehängt werden.
    • Unicron 26.02.2020 12:35
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Link, ich werde das mal an die zuständigen weiterleiten! :-)
  • fandustic 26.02.2020 09:22
    Highlight Highlight Hier ein guter Link mit der aktuellen Situation.

    https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

    Panikmache hilft definitiv nicht und vor allem ist sie auch nicht nötig. In vielen Fällen nimmt der Virus einen milden Verlauf, jedenfalls was man bislang weiss. Die Dunkelziffer dürfte sicher hoch sein, bedeutet aber auch, dass viele erst gar nicht zum Arzt gehen, da eben die Symptome nicht derart stark sind.
  • maweiss83 26.02.2020 09:22
    Highlight Highlight Im Interview macht Herr Althaus m.M. widersprüchliche Aussagen. Einerseits warnt er vor der «grössten gesundheitlichen Notlage ihrer jüngeren Geschichte» und kommuniziert über Twitter. Panik sei jedoch fehl am Platz. Das BAG wird stark kritisiert. Wenn Herr Althaus aber über konkrete Massnahmen befragt wird, verweist er auf das BAG. Somit bin ich nicht wirklich schlauer. Aber schön haben wir einen weiteren Artikel zum Thema.
  • LisaSimpson 26.02.2020 09:17
    Highlight Highlight 🦠 🦠🦠Was mich beunruhigt ist, dass man sich so uneinig ist was genau los ist. Dies weltweit unter all diesen Experten.....
    irgendwie scheinen alle damit überfordert zu sein und noch in der Lernkurve 😳
    • äti 26.02.2020 11:41
      Highlight Highlight ... oder man kann es persönlich oder politisch Nutzen resp. Ausschlachten.
  • Hummingbird 26.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Endlich jemand, der die Gefahr erkennt. Die Spitäler werden in ein paar Wochen völlig überlastet sein. Das Virus ist real, wir befinden uns nicht in einem Film, dem wir vom Sofa aus zugucken. Und nein, das ist keine Panikmache, sondern eine realistische, wenn auch nicht gut vorstellbare, Vorhersage.
    • Ueli_DeSchwert 26.02.2020 09:43
      Highlight Highlight Wir werden sehen.
    • Hiker 26.02.2020 09:48
      Highlight Highlight Es ist Panikmache und sonst nichts. Das geht mir echt langsam auf den Geist. In der Zeit in der dieses Virus grassiert sind ein vielfaches an Menschen an Verkehrsunfällen gestorben.
    • Hummingbird 26.02.2020 10:03
      Highlight Highlight Hiker, ohne die drastischen Massnahmen wie Quarentäne, aber auch Atemschutzmaskenpflicht und lange Spitalaufenthalte wäre dies anders. Ich denke nicht, dass die Anzahl Tode das Problem sein wird, sondern die Verhinderung davon sowie deren Auswirkungen auf die Konjunktur, das Alltagsleben und die Lebensqualität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DanielaK 26.02.2020 09:05
    Highlight Highlight Ich dachte mir gestern bei der Pressekonferenz im TV, dass die Herren unbedingt Angst vermeiden wollen und dadurch etwas zu sehr nach 'das passt schon' klangen. Es ist nicht verboten nach Italien zu gehen, ja. Aber wäre es denn so falsch zu sagen, man soll es nach Möglichkeit vermeiden? Das hätte schon viel mehr nach ernst nehmen geklungen. Panik nein, Respekt ja dürfte das Richtige sein.
    • DonChaote 26.02.2020 10:09
      Highlight Highlight @danielak
      Muss ihnen denn das bag wirklich abraten, aktuell nach norditalien in die betroffenen gebiete zu reisen?

      Wie steht es mit dem gesunden menschenverstand?
    • DanielaK 26.02.2020 14:43
      Highlight Highlight Also mir nicht...😅 es kam aber die Frage auf von einem Journalisten. Darauf war die Antwort bloss, man soll besser vorher schauen ob man dort überhaupt noch Zugang hat. Da es ja darum ging, über die Lage zu informieren fand ich das schon eher etwas wenig.
  • CuJo 26.02.2020 09:00
    Highlight Highlight Bin froh, dass Ihr alle besser Bescheid wisst als der Epidemieforscher. Wer sagt Euch, dass das Panikmache ist ? Vielleicht wird ja bewusst und zu unrecht immer wieder beruhigt um genau diese Panik zu vermeiden. Wie war das damals in Tschernobyl ? Es gibt viel zu viele Leute denen die Gesundheit der CH-Wirtschaft wichtiger ist als die Gesundheit der Menschen.
    • SörgeliVomChristophNörgeli 26.02.2020 12:27
      Highlight Highlight Das ist 1 Forscher. Es gibt genug, die das anders sehen. Und was in aller Welt hat die aktuelle Situation mit Tschernobyl zu tun?
    • peeti 26.02.2020 13:07
      Highlight Highlight Das BAG ist von den Interessen der CH-Wirtschaft unterwandert??
      Glaubst du deine Verschwörungstheorien überhaupt selber, die du hier rauslässt?
    • CuJo 26.02.2020 14:00
      Highlight Highlight Nein, das BAG ist nicht unterwandert....aber offensichtlich kommt vom BAG bisher nur warme Luft während im Süden zwei kleinere Städte isoliert werden.
      Bei Tschernobyl wurde die Wahrheit fast eine Woche lang verschwiegen, in Schweden ist man dem Ganzen damals auf die Spur gekommen, russische Physiker wurden mundtot gemacht und ins politische Exil geschickt. Ich traue dem Treiben bzw. den veröffentlichten Zahlen der Chinesen überhaupt nicht, ich sehe aber, dass Millionen sich in Quarantäne befinden. Das sollte doch genug Grund zur Sorge sein wie ich finde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cyberpunk 26.02.2020 08:49
    Highlight Highlight Also, wenn hier dahergelaufene Schreiberlinge einen Epidemienforscher und Experten der WHO als Panikermacher betiteln, habe ich auch ernsthafte Fragen.. Die Gefährlichkeit des Coronaviruses entspricht ganz offensichtlich keiner saisonalen Grippe.
  • luegeLose 26.02.2020 08:45
    Highlight Highlight "Keine Immunitaet". Es bedeutet aber auch nicht, dass jeder daran stirbt. Es gibt auch viele Leute die sich wieder erholt haben, und nach einem Abstricht/Kontrolle die Leute als Negativ wieder aus der Quarantaene/Spital entlassen wurden.
  • Rainbow Pony 26.02.2020 08:41
    Highlight Highlight Hab ich das übersehen oder wer ist das überhaupt? Was sind seine Credentials?
  • Peter R. 26.02.2020 08:41
    Highlight Highlight Es ist schon so, dass das BAG die ganze Sache unterschätzt hat. Die wurden überrascht von dem Ausmass der Epidemie in Italien. Tagelang wurde hinuntergespielt mit dem Hinweis, dass das Problem in Italien läge und nicht in der Schweiz.
    Sämtliche Veranstaltungen im Tessin (Carnevale etc.) wurden frisch fröhlich weitergeführt.
    Wir werden in der Schweiz noch einige gravierende Fälle haben, weil zu lange zugeschaut wurde.
    Auch die Spitäler sind unzureichend vorbereitet. Hoffen kann man nur, dass es schlussendlich nicht so schlimm wird.
    • Marquis18 26.02.2020 09:35
      Highlight Highlight Die Spitäler sind also nicht darauf vorbereitet. Was qualifiziert sie für so eine Aussage?

      Ich arbeite in einem Spital. Auch im Notfall-Bereich. Wir wurden für den Umgang mit potentiellen Erkrankten geschult und es wurden Isolationszimmer mit einem Schleusensystem eingerichtet.
      Ich persönlich habe weder Angst vor dem Corona-Virus noch befürchte ich, dass wir damit nicht klar kommen werden.

    • Lioness 26.02.2020 09:49
      Highlight Highlight Bitte nicht einfach so eine Behauptung raushauen, dass die Spitäler unzureichend vorbereitet seien. Arbeite am Unispital Basel. Die Vorbereitungen hinter den Kulissen starteten schon vor Wochen. Vom Ebolavirus her, sind die Spitäler bereits gut trainiert.
    • Hiker 26.02.2020 09:51
      Highlight Highlight Aha ein Experte. Welche Quellen haben sie für ihre Aussagen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 26.02.2020 08:32
    Highlight Highlight Klarer Fall von Fach..... Ist Pandemieforscher, aber hat keinen blassen Schimmer von der grössten Gefahr, die von Pandemien ausgeht: Panik und Chaos in Gesellschaft und Wirtschaft. Dessen ist sich das BAG zum Glück sehr wohl bewusst, darum spielt es das Problem herunter. Für Panikmache sind andere zuständig: Blick, Althaus & co.
  • CalibriLight 26.02.2020 08:31
    Highlight Highlight Gestern bei der Augenärztin: Alle Eintretenden müssen sich die Hände desinfizieren. Es werden keine Hände geschüttelt. Die Ärzte halten wenn möglich einen Abstand zu den Patientinnen. Meine Ärztin und ich haben uns darüber unterhalten und sie meinte, das diene vor allem auch dazu, die Leute zu beruhigen. Das finde ich vernünftig.
    • bebby 26.02.2020 09:02
      Highlight Highlight Hände schütteln bei einem Arzt, der tagtäglich nur Kranke zu Besuch hat, ist aber wirklich unsinnig...
    • Saraina 26.02.2020 09:17
      Highlight Highlight Ärzten die Hand zu schütteln ist grundsätzlich keine gute Idee. In Grippezeiten finde ich vernünftig, auf die Küsschen und das Händeschütteln zu verzichten.
    • Donald 26.02.2020 10:06
      Highlight Highlight Gut, dass sie nur für Augen zuständig ist...
  • My Senf 26.02.2020 08:23
    Highlight Highlight Es wäre gut watson, wenn ihr den letzten Satz mal als Titel nehmen würdet
    „ Wer krank sei, gehöre nicht in die Öffentlichkeit und schon gar nicht an den Arbeitsplatz, sagte Koch. “
    90% der neuerkrankungen verhindert
    • Trulla Fidirulla 26.02.2020 11:04
      Highlight Highlight Das gilt ja eigentlich immer bei leicht übertragbaren Krankheiten... Aber: Die Helden der Arbeit können nicht zu Hause bleiben! Die wollen immer alle teilhaben lassen... Lieber im Büro (oder wo auch immer) rumrotzen und rumhusten... Ich verteufle jede/n, der das tut.
  • CalibriLight 26.02.2020 08:02
    Highlight Highlight Der gute Herr Althaus hat auch keine Lösung. Denn es gibt in dem Sinn keine. Aber schön weiter Panik verbreiten.
    • d10 26.02.2020 13:56
      Highlight Highlight @CalibriLight hast du ihn gefragt, ob er andere Lösungsvorschläge als das BAG hat? Der Artikel geht ja gar nicht darauf ein.
  • Beggride 26.02.2020 07:48
    Highlight Highlight Ach was, die Schweiz handhabt es genau so wie alle anderen Länder auch: zuerst sagen, es sei nicht so schlimm und sobald es eigentlich zu spät ist, panisch ganze Landstriche abriegeln und so mittelfristig deren Versorgung aufs Spiel setzen, was eigentlich noch viel schlimmer als das Virus seobst ist.... Nothing else than usual business here.
    • P. Meier 26.02.2020 15:28
      Highlight Highlight Mal schauen, ob in der Schweiz tatsächlich panisch Landstriche abgeriegelt werde. In zweifle.
  • Blitzesammler 26.02.2020 07:34
    Highlight Highlight Diese Vermutung habe ich und sicher ganz viel Andere schon lange. Ich weiss nicht wieso sie es soo lange runterspielten!?
  • Coffeetime 26.02.2020 07:33
    Highlight Highlight Panikmache? 🤔
  • fabsli 26.02.2020 07:18
    Highlight Highlight Man könnte fast meinen Herr Althaus braucht etwas Aufmerksamkeit. Kritisiert das BAG, weil es sich nicht an wissenschaftliche Erkenntnisse halte. Er selber tut es aber auch nicht.
    • huck 26.02.2020 07:43
      Highlight Highlight Und das kann der fabsli natürlich beurteilen, weil ... ?
    • Bläsche 26.02.2020 08:01
      Highlight Highlight Habe mich noch zu wenig mi seinen Aussagen auseinandergesetzt. Können Sie mir Beispiele nennen?
    • marmuel 26.02.2020 10:16
      Highlight Highlight Bzgl. was denn?
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Polizei kontrolliert an Ostern am Gotthard – jeder Umkehrer «ist ein Gewinn»

Die Polizei wird an Ostern den Verkehr am Gotthard kontrollieren. Wer sich nicht auf einer zwingenden Fahrt ins Tessin befindet, dem wird die Umkehr empfohlen.

Kurz vor der Einfahrt in den Gotthardtunnel in Göschenen steht ein Polizist mit Warngilet auf der Fahrbahn. Er stoppt die Autofahrer, nur jene mit einem Tessiner- oder Italienkontrollschild lässt er vorbeifahren. Auch wer zum Waren- oder Berufsverkehr gehört, darf weiterfahren. Alle anderen müssen beim Kontrollplatz ausfahren.

Dort wartet bereits eine Handvoll Polizisten, ebenfalls in gelben und orangen Leuchtwesten gekleidet. Sie sind mit Schutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln …

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