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Clint Capela (r.) und die Atlanta Hawks starten in der Nacht auf Montag in die Playoffs.
Clint Capela (r.) und die Atlanta Hawks starten in der Nacht auf Montag in die Playoffs.
Bild: keystone

Capela und Atlanta starten in die Playoffs – das sind die Favoriten auf den Titel

Nach seinem Trade aus Houston nach Atlanta spielt Clint Capela diese Saison zum ersten Mal für ein anderes Team als die Rockets. Mit den Hawks schafft er es gleich in die Playoffs und trifft dort auf die New York Knicks. watson verrät dir, wie ihre Chancen stehen und wer die Favoriten auf den NBA-Titel sind.
23.05.2021, 12:0223.05.2021, 12:44

Atlanta Hawks – NY Knicks

Vier Jahre mussten sie in Atlanta auf eine Playoff-Teilnahme warten. Nun ist es endlich so weit, die Hawks starten als Fünfter der Eastern Conference in die Playoffs gegen die Viertplatzierten New York Knicks. Einer der Hauptgründe dafür ist neben Franchise-Star Trae Young vor allem Clint Capela.

Der Genfer hat eine sehr starke Saison hinter sich. Mit 15,2 Punkten und 14,3 Rebounds (Ligabestwert) pro Spiel trug er einen ordentlichen Teil zum Erfolg seines Teams bei. Zudem ist er ihr bester Verteidiger, was er nicht nur mit seinen zwei Blocks pro Spiel zeigt. Wenn er auf dem Feld steht, erzielen die Gegner der Hawks pro 100 Ballbesitze nur 106 Punkte. Mit seinen Leistungen befand der Center sich sogar in der erweiterten Diskussion um den besten Verteidiger des Jahres.

In seiner ersten Saison in Atlanta spielt er gleich in den Playoffs. Dort zählen die Hawks auch auf die Erfahrung des Schweizers. Keiner der anderen Starter hat auch nur ein einziges Playoff-Spiel absolviert. Capela stand mit den Houston Rockets schon in den Conference Finals. Damals musste er viel Kritik einstecken, doch nun spielt er in einem ganz anderen System. Er ist nicht mehr nur ein Rollenspieler, sondern einer der wichtigsten Akteure.

«Wir müssen Julius Randle stoppen – die anderen sollen uns schlagen.»
Clint Capela über Playoffgegner New York
quelle: twitter

Für Atlanta geht es gegen die New York Knicks. Es ist das Duell der Überraschungsteams. Beide gehörten letzte Saison noch zu den schwächsten Teams der Liga und haben einen riesigen Sprung gemacht. Sowohl für New York als auch Atlanta ist das eine gute Chance, sogar in die zweite Runde einzuziehen, wo sie vor der Saison wohl kaum jemand gesehen hat.

Eines der besten Spiele der Saison von Capela – mit zehn Blocks schaffte er ein Triple Double der besonderen Art.

Die Rollen sind klar verteilt. Atlanta versucht, die Gegner mit einer starken Offensive zu überflügeln, während New York mit der drittbesten Defensive der NBA vor allem am eigenen Korb überzeugt. Es wird spannend zu sehen sein, wer sich am Ende durchsetzen kann. In der Regular Season gewannen die Knicks alle drei Spiele. Julius Randle bereitete den Hawks jeweils grosse Probleme. Das müssen Capela & Co. besser in den Griff bekommen, um erfolgreich sein zu können.

Positiv stimmt bei Atlanta, dass nur eines der Spiele nach dem Trainerwechsel von Lloyd Pierce zu Nate McMillan stattfand. Dort verloren sie auswärts erst in der Verlängerung. Unter McMillan waren die Hawks sehr erfolgreich und gehörten in diesem Zeitraum zu den besten Teams der NBA. Vor allem die Defense war viel besser als zuvor. Das könnte der Schlüssel zum Halbfinale in der Eastern Conference sein.

Julius Randle (m.) und die New York Knicks wollen ihre Überraschungssaison gegen Atlanta auch in den Playoffs fortsetzen.
Julius Randle (m.) und die New York Knicks wollen ihre Überraschungssaison gegen Atlanta auch in den Playoffs fortsetzen.
Bild: keystone

Die Favoriten

Zum Favoritenkreis zählen Atlanta und New York aber nicht. Beiden fehlen wohl die Playoff-Erfahrung sowie die absoluten Stars, die eine Playoff-Serie an sich reissen und für ihr Team entscheiden können. Auch nicht zu den Topfavoriten zählen die Denver Nuggets, die um den wahrscheinlichen MVP Nikola Jokic eine starke Saison gespielt haben. Doch ohne Jamal Murray fehlt ihnen ein zweiter Star, was ihnen spätestens in der zweiten Runde zum Verhängnis werden könnte.

Nikola Jokic (r.) ist der Favorit auf den MVP-Titel, in den Playoffs fehlt ihm wohl der zweite Star.
Nikola Jokic (r.) ist der Favorit auf den MVP-Titel, in den Playoffs fehlt ihm wohl der zweite Star.
Bild: keystone

Dennoch sind die Titelkandidaten für die «Larry O'Brien Trophy» in diesem Jahr zahlreich. Im Folgenden werden sie kurz vorgestellt:

Utah Jazz (1. im Westen, 52 Siege)

Die Utah Jazz waren das beste Team der Regular Season und gehören sowohl offensiv als auch defensiv zu den Besten der NBA. Die Stars des Teams sind Donovan Mitchell und Verteidigungsspezialist Rudy Gobert, die beide hervorragende Saisons gespielt haben. Nun muss das Team von Trainer-des-Jahres-Kandidat Quin Snyder zeigen, dass sie nach zweifachem Ausscheiden in der ersten Runde auch in den Playoffs zu den besten Teams der Liga gehören.

Phoenix Suns (2. im Westen, 51 Siege)

Phoenix ist die Überraschung in der Western Conference. Zum ersten Mal seit 2010 erreicht die Franchise aus der Wüste die Playoffs und schaffte dabei gleich den zweiten Platz im Westen. Der Erfolgsbringer ist wohl Chris Paul, der auch im Alter von 36 Jahren noch offensiv wie defensiv siegbringend ins Spiel eingreifen kann. Dazu kommt mit Devin Booker ein junger Spieler mit grossem Offensivpotenzial. Dennoch ist der Sprung vom Lottery-Team zum Titel für die Suns wohl etwas zu gross.

Philadelphia 76ers (1. im Osten, 49 Siege)

Philadelphia hat mit Joel Embiid einen MVP-Kandidaten und mit Ben Simmons einen Kandidaten für den besten Verteidiger der Saison. Die Sixers stellen die zweitbeste Defensive der Liga und werden den Gegnern so das Leben schwermachen wollen. Dank der beiden Stars und dem Shooting, das Spieler wie Danny Green und Seth Curry liefern, darf «Philly» zum engen Kreis der Titelfavoriten gezählt werden.

Joel Embiid (m.) liess sich nach dem Erringen des ersten Platzes im Osten eine eigene Kette anfertigen.
Joel Embiid (m.) liess sich nach dem Erringen des ersten Platzes im Osten eine eigene Kette anfertigen.
Bild: keystone

Brooklyn Nets (2. im Osten, 48 Siege)

Die Brooklyn Nets sind das offensivstärkste Team der NBA. Mit Kevin Durant, James Harden und Kyrie Irving haben sie ein Superstar-Trio, von dem so einiges zu erwarten ist. Defensiv ist das Team aus New York aber sehr anfällig. Das könnte ihnen in den Playoffs zum Verhängnis werden, denn wie eine alte Weisheit besagt: «Defense wins Championships». Dennoch zählen die Nets zu den absoluten Favoriten auf den Titelgewinn.

LA Clippers (4. im Westen, 47 Siege)

Nach der herben Enttäuschung in den letztjährigen Playoffs mit dem Aus gegen die Denver Nuggets fühlt es sich diese Saison beim kleinen Team in LA schon nach «Do or Die» an. Die Clippers haben eine starke Offensive und sind auch defensiv unter den besten zehn Teams der NBA. Kawhi Leonard wird versuchen, seine Form aus den Playoffs 2019, als er Toronto zum Titel führte, zu wiederholen. Paul George muss seine starken Leistungen aus der Regular Season nun auch in den Playoffs beweisen.

Kawhi Leonard wurde bereits mit den Toronto Raptors (2019) und den San Antonio Spurs (2014) Meister.
Kawhi Leonard wurde bereits mit den Toronto Raptors (2019) und den San Antonio Spurs (2014) Meister.
Bild: imago images/ZUMA Wire

Milwaukee Bucks (3. im Osten, 46 Siege)

Diese Saison werden alle Augen auf Giannis Antetokounmpo und die Bucks gerichtet sein. Nachdem sie in den letzten beiden Jahren zweimal das beste Team der Regular Season waren, enttäuschte das Team von Coach Mike Budenholzer in den Playoffs beide Male. Mit Jrue Holiday haben sie nun aber einen dritten Star, der sowohl selbst skoren als auch seinen Mitspielern einfache Würfe ermöglichen kann. Milwaukee ist ein ausgeglichenes Team und wird mit Brooklyn und Philadelphia im Osten um den Finaleinzug kämpfen.

LA Lakers (7. im Westen, 42 Siege)

Der amtierende Meister hat keine gute Regular Season gespielt. Dies hing unter anderem an Verletzungsproblemen von LeBron James und Anthony Davis, doch andererseits auch an Davis' klarem Leistungsabfall im Vergleich zu letzter Saison. Dennoch darf man die Lakers nicht aus dem Favoritenkreis ausschliessen. Die «LakeShow» stellt die beste Defense der Liga und hat sich bereits letztes Jahr in den Playoffs von Serie zu Serie gesteigert. Dazu kommt, dass ein Team mit LeBron James immer um den Titel mitspielt.

Die Serien in der ersten Runde der Playoffs

Eastern Conference

  • Philadelphia 76ers (1.) – Washington Wizards (8.)
  • Brooklyn Nets (2.) – Boston Celtics (7.)
  • Milwaukee Bucks (3.) – Miami Heat (6.)
  • New York Knicks (4.) – Atlanta Hawks (5.)

Western Conference

  • Utah Jazz (1.) – Memphis Grizzlies (8.)
  • Phoenix Suns (2.) – Los Angeles Lakers (7.)
  • Denver Nuggets (3.) – Portland Trail Blazers (6.)
  • Los Angeles Clippers (4.) – Dallas Mavericks (5.)
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