US Open
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NEW YORK, NY - SEPTEMBER 04:  Roger Federer of Switzerland celebrates after defeating Gael Monfils of France during their men's singles quarterfinal match on Day Eleven of the 2014 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on September 3, 2014 in the Flushing neighborhood of the Queens borough of New York City.  Federer defeated Monfils in five sets 4-6, 3-6, 6-4, 7-5, 6-2.  (Photo by Elsa/Getty Images)

Roger Federer schreit die Freude über seinen Halbfinal-Einzug hinaus. Bild: Getty Images North America

Die Riesen-Show des Maestros

Was für ein Match! Federer wehrt zwei Matchbälle ab und gewinnt gegen Monfils nach 0:2-Satzrückstand

Dramatik pur in New York. Zum neunten Mal in seiner Karriere wendet Roger Federer eine Partie, in der er mit 0:2 Sätzen zurückliegt und zieht gegen Gaël Monfils in den Halbfinal der US Open ein. Er siegt 4:6, 3:6, 6:4, 7:5, 6:2.



Gael Monfils (R) of France shakes hands with Roger Federer (L) of Switzerland after Federer won their 2014 US Open Men's Singles Quarterfinals match at the USTA Billie Jean King National Tennis Center September 04, 2014 in New York.     AFP PHOTO/Kena Betancur

Shakehands nach einem grossen Match: Sieger Federer, Verlierer Monfils. Bild: AFP

Roger Federer verlor von 26 Nachtmatches anUS Open erst einen, 2012 im Viertelfinal gegen Tomas Berdych. Gegen Monfils kam er einer solchen Niederlage allerdings sehr nahe. Dabei hatte der Abend bei angenehmen 25 Grad, aber ziemlich unregelmässigem Wind, für den Schweizer ideal begonnen, indem er die ersten sechs Punkte für sich entschied.

Es war jedoch der französische Showman, der sich die ersten beiden Sätze holte, in denen der Schweizer vor allem beim Service Mühe hatte, seinen Rhythmus und genügend erste Aufschläge zu finden. Am Ende hatte jedoch der 33-jährige Basler den längeren Atem als der sechs Jahre jüngere Monfils.

«Ich dachte nur: ‹Geh wenigstens kämpfend unter›»

Im dritten Durchgang schlug Federer zurück, im vierten liess er aber ein frühes Break zum 2:1 gleich wieder entgleiten. So sah er sich bei 4:5, 15:40, zwei Matchbällen gegenüber. Er wehrte sie mit einem Netzangriff und einem Vorhand-Winner ab.

Damit hatte er Monfils gebrochen. Der Franzose gewann bis zum Ende nur noch zwei Games. «In dem Moment dachte ich nur: ‹Geh wenigstens kämpfend unter›», gab Federer danach zu. «Aber im fünften Satz habe ich mich dann grossartig gefühlt.» Er habe sicher auch ein wenig Glück gehabt. «Aber ich habe mir dies auch erkämpft.»

Roger Federer of Switzerland wears a shoe noting his five U.S. Open titles as he comes from behind to defeat Gael Monfils of France during their quarter-final men's singles match at the 2014 U.S. Open tennis tournament in New York, September 4, 2014. REUTERS/Mike Segar (UNITED STATES  - Tags: SPORT TENNIS)

Federers Schuhwerk mit dem Hinweis auf seine fünf Titelgewinne an den US Open. Wird die Zahl bald durch eine sechs ersetzt? Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Im Halbfinal überraschend gegen Cilic

Nach 3:20 Stunden zog Federer als ältester US-Open-Halbfinalist seit Andre Agassi 2005 (verlor dann im Final gegen eben diesen Federer) in die Runde der letzten vier ein. Das letzte Mal, dass Federer an einem Grand-Slam-Turnier einen 0:2-Satzrückstand aufholte, war 2012 in Wimbledon – wo er anschliessend den Pokal holte.

Insgesamt war es das neunte Mal in Federers Karriere, dass er nach einem 0:2 noch gewann. Er verdiente sich damit auch seinen neunten Halbfinal in den letzten elf US Open. Dort wird der Basler überraschend nicht auf Tomas Berdych, sondern die Weltnummer 16 Marin Cilic treffen. Der Kroate erreichte mit einem deutlichen 6:2, 6:4, 7:6-Sieg gegen Berdych seinen zweiten Grand-Slam-Halbfinal nach dem Australian Open 2010 (Niederlage gegen Murray). Federer hat gegen den 25-Jährigen alle fünf bisherigen Begegnungen gewonnen. (ram/si)

Marin Cilic, of Croatia, reacts after defeating Tomas Berdych, of the Czech Republic, during the quarterfinals of the 2014 U.S. Open tennis tournament, Thursday, Sept. 4, 2014, in New York. (AP Photo/Julio Cortez)

In Sachen Siegesjubel steht Cilic Federer in nichts nach. Wer jubelt nach dem Halbfinal?  Bild: Julio Cortez/AP/KEYSTONE

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