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Trump-Intimus Roger Stone verhaftet



Roger Stone, an associate of US President Donald J. Trump, speaks to the media after answering questions from the House Intelligence Committee's Russia probe in the US Capitol in Washington, DC, USA, 26 September 2017 (reissued 25 January 2019). Top Trump strategist Roger Stone was arrested on 25 January 2019 following an indictment by Robert Mueller.  EPA/JIM LO SCALZO *** Local Caption *** 53793355

Bild: AP/FR159526 AP

Ein langjähriger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump, der Politikberater Roger Stone, ist auf Betreiben von Sonderermittler Robert Mueller angeklagt und festgenommen worden. Dem 66-Jährigen werden Behinderung von Untersuchungen durch den Kongress, Falschaussagen und Zeugenbeeinflussung vorgeworfen, wie Muellers Büro am Freitag mitteilte.

Stone wurde von Beamten der Bundespolizei FBI in seinem Haus in Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida festgenommen. Mueller untersucht die mutmasslichen russischen Einmischungen in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 und mögliche Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau.

Die Anklage:

Roger Stone Indictment

Hier die ganze Schrift Bild: zvg

Der frühere FBI-Chef hat schon mehrere Anklagen erwirkt, auch gegen frühere Trump-Mitarbeiter. Im Dezember wurde Trumps früherer Anwalt Michael Cohen zu drei Jahren Haft verurteilt, unter anderem wegen Meineids in Aussagen gegenüber dem Kongress.

Kontakte zu Wikileaks

Stone hatte während des Präsidentschaftswahlkampfs in Verbindung zum Trump-Team gestanden. Im August 2016 führte er laut Anklage «öffentlich und privat» an, Kontakte zu Wikileaks zu haben.

Im Oktober 2016 veröffentlichte die Enthüllungsplattform dann interne E-Mails der Parteizentrale der Demokraten und des Wahlkampfteams von Trumps Rivalin Hillary Trump, die von mutmasslichen russischen Hackern gekapert worden sein sollen.

Später soll Stone laut der Anklage die Untersuchungen im Kongress zu den mutmasslichen russischen Cyberinterventionen im Wahlkampf und der Rolle von Wikileaks dabei behindert haben.

Am frühen Freitagmorgen umstellten schwer bewaffnete Polizisten Stones Haus in Fort Lauderdale und nahmen den Trump-Vertrauten fest, wie im Fernsehsender CNN zu sehen war. Stone sollte noch am Freitag (17.00 Uhr MEZ) in Florida vor Gericht erscheinen, wie ein Sprecher Muellers mitteilte. Stones Anwalt war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Parteistratege

Der republikanische Parteistratege, der schon für Ex-Präsident Richard Nixon Wahlkampf machte, ist seit vielen Jahren mit Trump befreundet. Er stiess kurz nach der Präsidentschaftskandidatur des Immobilienmilliardärs als Berater zu Trumps Wahlkampf-Team, verliess es aber nach wenigen Monaten nach einem Streit.

Trump und Stone blieben aber weiter in engem Kontakt. Laut Muellers Anklage tauschte Stone sich bis zur Wahl 2016 weiter «regelmässig» mit Trumps Wahlkampfteam aus und unterstützte Trump zudem öffentlich.

Im Sommer 2016 sprach er demnach mit hochrangigen Vertretern des Trump-Wahlkampfteams über Wikileaks und möglicherweise belastende Informationen über die Clinton-Kampagne. Stone hatte im Dezember bestritten, während des Wahlkampfs mit Wikileaks-Gründer Julian Assange kommuniziert zu haben.

Stone will nicht gegen Trump aussagen

Stone hatte Muellers Ermittlungen, die Trump immer wieder als «Hexenjagd» bezeichnet, in der Vergangenheit ebenfalls kritisiert. Im Mai sagte er im Sender NBC, mit den Ermittlungen sollten Trumps Unterstützer und Fürsprecher «zum Schweigen gebracht und bestraft» werden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Mueller irgendwann auch eine «irrelevante Straftat» gegen ihn «hervorzaubert», sagte Stone damals. «Ich würde das als Versuch werten, mich zum Schweigen zu bringen.»

Stone hatte zudem angekündigt, nicht gegen Trump aussagen zu wollen. Er werde «unter keinen Umständen» gegen den Präsidenten aussagen, «weil ich falsche Aussagen gegen ihn machen müsste», sagte er im Dezember im Sender ABC. «Ich müsste Dinge erfinden, und das werde ich nicht tun.»

(aeg/afp/sda)

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Video: srf

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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • roflcopter 26.01.2019 10:35
    Highlight Highlight ...Trumps Rivalin, Hillary Trump...? Haben die geheiratet?
  • DonSaiya 26.01.2019 00:26
    Highlight Highlight Das mal ein Duo.
    Benutzer Bild
  • Maek. 25.01.2019 16:40
    Highlight Highlight Weitere Ähnlichkeit mit House of Cards.

    Langsam fällt das Kartenhaus auseinander.
    • JaneSodaBorderless 25.01.2019 17:55
      Highlight Highlight Hoffentlich!
  • Trump4President 25.01.2019 16:09
    Highlight Highlight Trump wird alle begnadigen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 25.01.2019 17:03
      Highlight Highlight Und wenn du lange genug für ihm spamst, gibt er dir sicherlich eine Stelle als persönlicher Darmparasit.
    • max julen 25.01.2019 19:05
      Highlight Highlight wenn er gerne gelyncht werden will, soll er es machen!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 26.01.2019 07:48
      Highlight Highlight Hab eigentlich eher das Gefühl, dass wir es mit einem verzogenen 12 jährigen zu tun haben, der sich irre lustig vorkommenden, wenn er Mist spammen kann.
  • wasps 25.01.2019 16:09
    Highlight Highlight Mueller macht das clever. Trumps Umfeld wird ausgedünnt, begnadigen kann sie Mr. President dereinst nicht alle. Also überlege zweimal, ob sich die Loyalität bis ins Verderben lohnt.
  • Klaus07 25.01.2019 15:05
    Highlight Highlight Wann muss Trump einmal unter Eid aussagen? Trump hat so viel Lügen verbreitet, das er schon lange nicht mehr weiss, was Lüge und was Realität ist. Das Lügenkonstrukt von Trump würde innert Minuten zusammenbrechen oder er beharrt auf seinen Lügen und würde des Meineides überführt.
    • Klaus07 26.01.2019 13:01
      Highlight Highlight Nur wird dies vor dem Kongress nicht mehr funktionieren. Jeder Tweet den Trump geschrieben hat, jedes Interview das Trump gegeben hat und jede Rede die Trump gehalten hat sind jederzeit Nachprüfbar. Auch was im White House gesagt wurde wurde Protokolliert.
  • Gummibär 25.01.2019 14:13
    Highlight Highlight Wir singen mit

    Play Icon
  • Tatwort 25.01.2019 14:08
    Highlight Highlight Man darf etwas nicht vergessen: Die FBI-Beamten, welche Stone aus dem Bett holten, haben vorzügliche Arbeit geleistet - obwohl sie wegen des Shutdowns nicht bezahlt werden.
  • roger.schmid 25.01.2019 13:55
    Highlight Highlight Ich hoffe Donald Trump Junior ist der nächste.. *holt popcorn*
    • Politikinteressierter 25.01.2019 15:56
      Highlight Highlight Was sollte den bei ihm sein, ausser dem einen Treffen im Trump Tower? Eine "douchebag" sein ist noch kein Verbrechen. 😃
  • sikki_nix 25.01.2019 13:34
    Highlight Highlight Ui das gibt einen gepfefferten POTUS-Tweet
    • Politikinteressierter 25.01.2019 15:53
      Highlight Highlight Stand jetzt: 15:52 hält er sich zurück, aber das kann schnell ändern bei ihm😂
    • Unicron 25.01.2019 16:58
      Highlight Highlight Oder seine Angestellten haben sein Handy versteckt weil sie böses ahnen.
  • rolf.iller 25.01.2019 13:28
    Highlight Highlight Na vielleicht wird zu Zeiten der Präsidentschaft Trump der Sumpf doch noch ausgetrocknet 😁
  • TanookiStormtrooper 25.01.2019 13:22
    Highlight Highlight Die Ermittlungen gegen Trump sind ein voller Erfolg. Eine Verhaftung nach der anderen. Gegen viele dieser schmierigen Typen hätte man aber schon vor Jahren ermitteln können und auch genügend gefunden.
    • COLD AS ICE 25.01.2019 14:07
      Highlight Highlight die ermittlungsergebnisse sind lächerlich. nach nun fast zwei jahren hat mueller noch immer nichts konkretes gegen trump in der hand. zudem ist jeder doof wenn er glaubt das russland die wahl beeinflusst hat. lächerlich und erbärmlich zugleich.....
    • Y. Pony 25.01.2019 14:21
      Highlight Highlight Einmal mehr wünsche ich mir als Bewertung weder ⚡️ noch ❤️ , sondern vielmehr ein 🤷🏽‍♂️.
    • Tschüse Üse 25.01.2019 14:25
      Highlight Highlight @Cold as ice:Die USA haben nachweislich mehrere Wahlen im Ausland beeinflusst. Wieso sollte das eine andere Grossmacht nicht tun?

      Zu Mueller: Echte Ermittlungen dauern, das ist nicht so wie bei einer CSI Folge in der alles nach 45min gelöst ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus 25.01.2019 13:14
    Highlight Highlight Für eine angebliche Hexenjagd werden auffällig viele waschechte Hexen gefunden... (und nicht zu vergessen, später auch verurteilt)
  • roger.schmid 25.01.2019 13:02
    Highlight Highlight Na endlich! 🙌
    Hoffentlich wird diesem Unmenschen nun sein übles Handwerk gelegt.
  • Unicron 25.01.2019 12:58
    Highlight Highlight So viele Leute in Trumps Umfeld werden verhaftet und angezeigt, aber seine Partei leugnet immer noch jeden Zusammenhang.
    Wacht mal auf und verlasst das sinkende Schiff bevor alle mitgerissen werden.
    • Gurgelhals 25.01.2019 13:07
      Highlight Highlight Stone ist nicht einfach nur jemand aus Trumps Umfeld. Stone ist Republikanisches Umfeld und das seit über 45 Jahren:
      Benutzer Bild
    • P. Meier 25.01.2019 13:39
      Highlight Highlight Das Verlassen des Schiffs dürfte schwierig und vor allem ungesund werden, wenn nicht genügend Rettungsboote zur Verfügung stehen. Und einmal im Wasser ist man schutzlos der Coast-Guard (Muller) ausgeliefert.
    • Atheist1109 25.01.2019 16:07
      Highlight Highlight Wieso sollten die aufwachen? Sind doch alles alte, konservative Männer! Die wachen in diesem Leben sicher nicht mehr auf. Sind quasi Hirntod.
      Die Republikaner braucht’s auf diesem Planeten eh nicht mehr.
      Das gönne ich Ihnen von Herzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 25.01.2019 12:55
    Highlight Highlight Sonderermittler Mueller geht Donald Trump so richtig auf den Sack.

    Aber sowas von !

    Und dann wäre da noch die Mauer.

    Aber, lassen wir das. Mr President muss jetzt zuerst mal diese Verhaftung verdauen.

    Geben wir ihm diese Zeit..
  • Gurgelhals 25.01.2019 12:54
    Highlight Highlight Fun Fact: Das ist der Typ, der sich ein Nixon-Tattoo auf den Rücken stechen lassen hat, was eigentlich schon alles über ihn aussagt.

    Weniger Fun Fact: Die Tatsache, dass Stone schon seit den 70er-Jahren solche mafiösen und bestenfalls halblegale Schmutzkampagnen im Dienste der Republikaner geführt hat, sich darüber auch noch in aller Öffentlichkeit gebrüstet hat, und dennoch erst jetzt die Justiz mal aktiv wird. Sagt schon einiges über das US Justizsystem aus...
    Benutzer Bild
    • Klaus07 25.01.2019 15:12
      Highlight Highlight Hätte man Milliarden Schadenersatz fordern können, wäre jeder halbwegs ausgebildete Rechtsverdreher auf Stone losgegangen. Im US Rechtssystem geht es eigentlich immer nur um Geld, Geld und Geld. Das Recht bleibt dabei auf der Strecke. Würden die Amis das System ändern und wie in der Schweiz wäre nur der erlittene Schaden einklagbar, würden innert Monaten, Hundertausende Juristen ihren Job verlieren.
  • Zing1973 25.01.2019 12:54
    Highlight Highlight Vielleicht doch?🤔
    Benutzer Bild
    • Ich hol jetzt das Schwein 25.01.2019 17:22
      Highlight Highlight Ou Mann, jetzt schnalle ich den erst, nachdem ich den gegen halb zwei das erste Mal gelesen habe...
  • kettcar #lina4weindoch 25.01.2019 12:43
    Highlight Highlight And Mueller said: „Get me Roger Stone!“
  • Alex_Steiner 25.01.2019 12:43
    Highlight Highlight Another One Bites the Dust

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