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Rauchsäule nach einem Bombenangriff auf Gaza Stadt (29.07.2014).
Rauchsäule nach einem Bombenangriff auf Gaza Stadt (29.07.2014).
Bild: Hatem Moussa/AP/KEYSTONE
Gazakrieg

16-Jährige twittert aus Gaza über den täglichen Wahnsinn – in Tel Aviv sonnen sich Gleichaltrige derweil am Strand

31.07.2014, 16:0326.08.2014, 12:22

Über 100'000 folgen Farah auf Twitter. Die 16-Jährige wohnt in Gaza und berichtet regelmässig über ihren Alltag bestehend aus Drohnen, Explosionen, Rauchsäulen und vor allem Angst. Auf ihrem Profil heisst es: 16 Jahre Gaza – durch die Mündung einer Pistole.

«Riesige Rakete ist soeben eingeschlagen, erhellt die ganze Gegend und lässt das Haus erschüttern.»

Farah

«Seit meiner Geburt höre ich den schrecklichen Lärm israelischer Bomben, aber ich habe mich noch immer nicht daran gewöhnt.»
«Langsam mache ich mir Sorgen, dass ich selbst bombardiert werde, weil ich twittere, was in Gaza passiert.»

Zur selben Zeit in Israel

Auch wenn nichts Näheres über Farah bekannt ist, eines wird aus ihren Tweets unmissverständlich klar: Normalität gibt es keine mehr in Gaza. Ganz anders in Israel. Dort geht das öffentliche Leben trotz Bombenalarmen und Raketeneinschlägen weiter.

Sogar in den Schutzräumen versuchen die Menschen die Zuversicht zu behalten und dokumentieren dies unter dem Hashtag #bombshelterselfies.

Es ist Sommer und die Jugend trifft sich am Strand von Tel Aviv. 

Bild via instagram

Auch die gesponsorten Reisen für jüdische Jugendliche aus dem Ausland gehen weiter. 

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