DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Rangelei zwischen Davos' Enzo Corvi, links, und SC Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Jan Mosimann, im sechste Eishockey-Spiel der Abstiegsrunde der National League zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Davos, am Samstag, 23. Maerz 2019, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Zwischen Davos und Rapperswil beginnt der Kampf um den Verbleib in der obersten Liga. Bild: KEYSTONE

Der HCD hat die Favoritenrolle im Playout-Kampf gegen die Lakers verloren

Schon lange war klar, dass der HC Davos und die Rapperswil-Jona Lakers das Playout bestreiten werden. Ab heute wird sich zeigen, wer sich mental besser darauf eingestellt hat.



Seit Einführung der Playoffs in der Saison 1985/86 hat der HC Davos nur einmal die Playoffs verpasst. Das war 1989 und damals stiegen die Bündner ab. Ein Jahr später mussten sie gar den Gang in die 1. Liga antreten, ehe sie nach einem Neubeginn 1993 in die höchste Liga zurückkehrten. Seither holten die Davoser sechs weitere Meistertitel.

Dass es für den HCD in der abgelaufenen Qualifikation aufgrund des erneuten Substanzverlustes kein Selbstläufer werden würde, war klar, ein solches Szenario hatten aber wohl die grössten Pessimisten nicht für möglich gehalten. Die Davoser befanden sich von Beginn weg unter dem Strich und lagen seit dem 9. Oktober stets auf dem zweitletzten Tabellenplatz.

Die Direktduelle 2018/19

Regular Season:
Davos – Rapperswil 2:0
Raperswil – Davos 1:2nP
Davos – Rapperswil 4:2
Rapperswil – Davos 1:3

Platzierungsrunde:
Davos – Rapperswil 1:3
Rapperswil – Davos 2:1​

Lakers mit gutem Lauf und starkem Zeichen

Dass der HCD über mehr spielerische Qualität als die Lakers verfügt, steht ausser Frage, doch sind im Playout andere Qualitäten wie Kampf und Leidenschaft gefragt. Ausserdem hat der Rekordmeister in der Abstiegsrunde fünf von sechs Partien verloren.

«Ja, wahrscheinlich haben wir das breitere Kader. Aber in so einer Serie spielen so viele andere Faktoren auch eine Rolle: Verletzungen, Sperren, unverdiente Siege oder Niederlagen und und und. Die entscheidende Frage ist immer: Wer reagiert besser auf eine neue, vielleicht unerwartete Situation?»

HCD-Sportchef René Müller im «Tages-Anzeiger»

Klar kam den sechs Spielen sportlich keine Bedeutung zu. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass in erster Linie Siege Selbstvertrauen geben. Davon haben die Rapperswiler mit vier Erfolgen in den letzten sechs Begegnungen einiges getankt. Sie gewannen auch die letzten beiden Direktduelle gegen den HCD.

abspielen

Die Highlights der Playout-Hauptprobe. Video: YouTube/MySports

Für die vor einem Jahr aufgestiegenen Lakers war schon vor dem Saisonstart klar gewesen, dass es für sie primär um den Ligaerhalt geht. Dennoch hatten die Verantwortlichen damit gerechnet, konkurrenzfähiger zu sein. Stattdessen entschieden die St. Galler in der regulären Saison nur zehn von 50 Partien für sich. Dennoch bewahrten die Rosenstädter stets die Ruhe. Am vergangenen Samstag gaben sie die Vertragsverlängerung von Trainer Jeff Tomlinson um eine Saison bekannt. Es ist ein starkes Zeichen im Hinblick auf das Playout, welches einige Spannung verspricht. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Schweizer Hockey-Cupsieger der Neuzeit

1 / 14
Die Schweizer Hockey-Cupsieger der Neuzeit
quelle: keystone / laurent gillieron
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

22 HCD-Jahre unter Arno Del Curto

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

«Allein gegen die Mafia» – Ajoie ist die Mannschaft des Jahres

Ajoie besiegt Kloten nach Verlängerung 5:4 und kehrt nach 28 Jahren in die höchste Liga zurück. Ein hochverdienter Aufstieg gegen alle Widerstände für das «Gallische Dorf» unseres Hockeys.

Mathias Joggi, dem rauen Powerstürmer und ehemaligen Nationalspieler, gelingt das historische Tor zum 5:4 nach 11 Minuten und 17 Sekunden in der Verlängerung. Das Tor, das Ajoie in die höchste Liga bringt.

Was für eine späte Krönung der Karriere des 35-jährigen Bielers, der nach einem Umweg über Davos und Langnau 2018 bei Ajoie am Ort seiner Bestimmung angekommen ist.

Nach dem Meistertitel von 2016 und dem Cupsieg von 2020 ein weiterer Triumph für Gary Sheehan, seit Jahren der meistunterschätzte …

Artikel lesen
Link zum Artikel