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Amnesty berichtet: Viele Frauen auf der Flucht werden vergewaltigt – auch in Europa

18.01.2016, 05:08

Auf ihrer Flucht aus Syrien und dem Irak sind viele Frauen nach Angaben von Amnesty International Gewalt, Ausbeutung und sexueller Belästigung ausgesetzt. Dies gilt demnach «für jede Station ihrer Reise, einschliesslich auf europäischem Boden».

In ihrem Bericht vom Montag rief die Menschenrechtsorganisation am Montag Regierungen und Hilfsorganisationen auf, für die Sicherheit der Frauen zu sorgen.

Amnesty befragte nach eigenen Angaben 40 weibliche Flüchtlinge in Norwegen. Viele hätten von physischem Missbrauch und finanzieller Ausbeutung berichtet. Sie seien von Schmugglern, Sicherheitspersonal oder anderen Flüchtlingen unter Druck gesetzt worden, Sex zu haben.

«Nachdem sie die Schrecken des Krieges in Syrien und im Irak erlebten, haben diese Frauen alles riskiert, um für sich und ihre Kinder Sicherheit zu finden», sagte Amnesty-Mitarbeiterin Tirana Hassan. Stattdessen seien sie «erneut Gewalt und Ausbeutung ausgesetzt, mit wenig Unterstützung oder Schutz». (kad/sda/dpa)

Kinder auf der Flucht

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Kinder auf der Flucht
quelle: ap/ap / burhan ozbilici
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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Zeit_Genosse
18.01.2016 06:28registriert Februar 2014
Die Menschen sollten bevor sie die Reise antreten Asylanträge stellen können. Diese sollten vor Ort, oder an sicheren Orten in der Nähe der Aufbruchsorte (verstärkte Botschaften oder Extra-Zentren dafür) sein. Wer in Europa aufgenommen wird, sollte eine sichere Reise erhalten. Familien als erstes. Das Asylverfahren muss zu den Leuten nicht umgekehrt. Da könnte die UN sichere Orte auf den Einreistouten machen. Und die Geheimdienste sollen die Schlepper enttarnen. Aber nein, die Reise soll abschreckend sein. So kommen mehr junge, starke Männer.
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