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Elfenbein-Nachfrage bleibt Bedrohung für Elefanten-Populationen



Die Elfenbein-Nachfrage bleibt einer Studie zufolge eine akute Bedrohung für die Elefanten in Afrika. Wissenschafter der Columbia University fanden heraus, dass der Grossteil des Elfenbeins auf den internationalen Schwarzmärkten von frisch getöteten Tieren stammt.

Die Forscher der New Yorker Universität hatten rund 230 Elefantenstosszähne untersucht, die zwischen 2002 und 2014 beschlagnahmt worden waren. Mehr als 90 Prozent davon stammten von Elefanten, die in den drei Jahren zuvor getötet worden waren, heisst es in der Studie, die am Montag im Fachblatt «Proceedings of the National Academy of Sciences» veröffentlicht wurde.

Die Befunde sind bedeutsam, weil Befürworter des Elfenbeinhandels argumentieren, dass das gegenwärtig gehandelte Material aus alten Beständen stamme, nicht von frisch getöteten Elefanten. Die Studienautoren sehen dies nun als widerlegt an und forderten ein Komplettverbot des Elfenbeinhandels.

«Diese Studie zeigt, dass Elefanten, nachdem sie getötet wurden, sehr schnell in den Handelskreislauf kommen», sagte die Vizepräsidentin der Wildlife Conservation Society, Elizabeth Bennett. «Sie zeigt, dass wir die Märkte schliessen und die Nachfrage dämpfen müssen.»

Der Handel mit Elfenbein von Elefanten, die nach 1989 getötet wurde, ist international verboten. Einige Länder erlauben aber den Binnenhandel mit Elfenbein. Besondere Nachfrage gibt es in China, wo für ein Pfund Elfenbein 1000 Dollar gezahlt werden.

Eine Untersuchung hatte kürzlich ergeben, dass zwischen 2007 und 2014 rund 30 Prozent der afrikanischen Elefanten - etwa 144'000 Tiere - von Wilderern getötet wurden. Derzeit gibt es noch rund 350'000 Elefanten in Afrika. (sda/afp)

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