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Bei US-Militäreinsätzen kamen 2019 rund 130 Zivilisten ums Leben – sagt das Pentagon



Im vergangenen Jahr sind nach Schätzungen des US-Verteidigungsministeriums etwa 132 Zivilisten bei Einsätzen des US-Militärs ums Leben gekommen. Zudem wurden 91 Zivilisten bei Einsätzen im Irak, in Syrien, Afghanistan und Somalia verletzt, wie aus einem Pentagon-Bericht hervorgeht, der am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlicht wurde. Die meisten zivilen Opfer gab es demnach bei Einsätzen in Afghanistan – dort starben 2019 etwa 108 Zivilisten.

epa07832230 A handout photo made available by the US Army shows soldiers from the 1-108th Cavalry Regiment of the 48th Infantry Brigade Combat Team scanning key terrain and provide security during a key leader engagement in Kapisa Province, Afghanistan, 16 February 2019 (issued 10 September 2019). Media reports quoting US officials state that the US military is likely to ramp up its operations in Afghanistan following Washington's suspension of peace talks with the Taliban on 09 September 2019, after the insurgent group kept carrying out high profile attacks in the country, including one that recently killed a US soldier. The Taliban on 10 September 2019, pledged to continue fighting against US forces in Afghanistan after President Trump declared peace talks with the group as 'dead', media added.  EPA/SGT. JORDAN TRENT/US ARMY HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

US-Streitkräfte in der Kapisa-Provinz in Afghanistan. Bild: EPA

Bei Operationen im Jemen und in Libyen habe es keine zivilen Opfer gegeben, hiess es. Vergangenes Jahr war die Zahl der getöteten Zivilisten für 2018 mit rund 120 angegeben worden. Die Zahl der Verletzten belief sich auf etwa 65. Die Schätzungen setzen sich aus Opferzahlen zusammen, die lokale Behörden, Medien, internationale Organisationen oder Nichtregierungsorganisationen melden und die das Pentagon als «glaubwürdig» einstuft.

Das US-Militär führt eine internationale Koalition im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und Syrien an. In Afghanistan intervenierten die USA mit internationaler Unterstützung nach den Anschlägen vom 11. September 2001, um die militant-islamistischen Taliban von der Macht in dem Land zu vertreiben. Ende Februar unterzeichneten die USA mit den Taliban ein Abkommen, infolge dessen die Truppenstärke in den kommenden Monaten reduziert werden soll.

Operationen des US-Militärs in Libyen und dem Jemen richten sich gegen die Terrormiliz IS und einen lokalen Ableger von Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel. In Somalia unterstützen die USA die somalische Regierung im Kampf gegen die Terrorgruppe Al-Shabaab. (sda/dpa)

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