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Steven Gerrard verlässt den FC Liverpool: «Der härteste Entscheid meines Lebens»

Steven Gerrard ist die Integrationsfigur des FC Liverpool. Der Gewinn der Champions League ist sein grösster Erfolg, einen Meistertitel konnte er nie gewinnen. 
Steven Gerrard ist die Integrationsfigur des FC Liverpool. Der Gewinn der Champions League ist sein grösster Erfolg, einen Meistertitel konnte er nie gewinnen. Bild: AFP FILES
Mister Liverpool geht

Steven Gerrard verlässt den FC Liverpool: «Der härteste Entscheid meines Lebens»

Der langjährige englische Nationalspieler Steven Gerrard (34) wird ab dem Saisonende nicht mehr für den FC Liverpool spielen. Dies nach 16 Profi-Jahren bei seinem Stammclub.
02.01.2015, 08:2902.01.2015, 11:04

Angeblich wird Gerrard seine Karriere in der amerikanischen Major League Soccer (MLS) fortsetzen. Laut «Sky» befindet sich der Captain der Reds bereits in Gesprächen mit LA Galaxy, New York Red Bulls und dem New York City FC.

Der «Captain Fantastic» bezeichnete den Entscheid, den Klub zu verlassen, als den härtesten seines Lebens. Er habe ihn bereits jetzt mitgeteilt, «damit das Team und der Manager nicht von Diskussionen über meine Zukunft abgelenkt werden», teilte Gerrard am Freitagmorgen mit.

Gehen im Sommer getrennte Wege: Gerrard und Manager Rodgers.
Gehen im Sommer getrennte Wege: Gerrard und Manager Rodgers.Bild: PHIL NOBLE/REUTERS

180 Tore in 695 Spielen

Manager Brendan Rodgers sagte: «Wir leben in einer Zeit, in der das Wort ‹Legende› überstrapaziert wird. Aber für Gerrard ist dieses Wort noch zu wenig aussagekräftig.» Für Liverpool absolvierte der 34-Jährige bislang 695 Pflichtspiele, in denen er 180 Tore erzielte. Seit 2003 ist Gerrard Captain der Reds.

Gerrard führte den Verein 2005 zum Triumph in der Champions League. Neben dem Gewinn des UEFA-Cups 2001 holte der Freistoss- und Penalty-Spezialist mit den Reds zweimal den FA-Cup und dreimal den Liga-Cup. Der Gewinn der englischen Meisterschaft blieb Gerrard jedoch versagt. (ram/si)

10 Minuten Tore, Tore, Tore von Stevie G.Video: Youtube/HeilRJ
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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mia_san_mia
02.01.2015 10:16registriert Januar 2014
Schade, das war einfach ein toller Spieler. Es wäre aber schön gewesen, wenn er die Meisterschaft auch mal geholt hätte...
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Arno Del Curto, Josh Holden und der «Hockey-Urknall»
Beinahe ist im Lärm um Nationaltrainer Patrick Fischer vergessen gegangen, dass ja auch noch Hockey gespielt wird. Und wie! Im Playoff-Final wird der nationale Titel ausgespielt und es ist die perfekte Paarung. Der Rekordmeister (Davos, 31 Titel) gegen die Untitelbaren (Gottéron, nie Meister).
Andere Zeiten, andere Hauptdarsteller, anderes Hockey. Vergleiche zu früher sind fast nicht möglich, ja ein wenig unseriös. Aber es gibt eine Ausnahme. Kein anderer Klub hat seinen Stil im Laufe dieses Jahrhunderts praktisch nicht verändert. Der HC Davos. Nach der letzten Meisterfeier (2015) schien es zwar nach dem Rücktritt von Arno Del Curto einen Moment, als sei auch «sein» HCD-Hockey auf dem Müllhaufen der taktischen Hockeygeschichte gelandet. Für immer dahin. Nicht nur HCD-Romantiker trauerten den wilden, von «Arno-Hockey» geprägten und mit sechs Titeln gekrönten Jahren nach (2002, 2005, 2007, 2009, 2011, 2015) nach. Inzwischen ist klar: Es wird wieder «Arno-Hockey» gespielt. Oder?
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