DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Biden will umstrittene Pipeline Keystone XL stoppen

18.01.2021, 02:20
Arbeiter beim Bau der Pipeline Keystone XL an der Grenze zwischen USA und Kanada, April 2020.
Arbeiter beim Bau der Pipeline Keystone XL an der Grenze zwischen USA und Kanada, April 2020. Bild: keystone

Der neugewählte US-Präsident Joe Biden Keystone XL will laut einem Medienbericht den Bau der umstrittenen amerikanisch-kanadischen Pipeline Keystone XL kurz nach Amtsantritt stoppen. Per Dekret solle die Genehmigung für das neun Milliarden Dollar schwere Projekt noch am Tag seiner Amtsübernahme am Mittwoch zurückgenommen werden.

Wie der kanadische Sender CBC News am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider berichtete, stehe demnach die Pipeline auf einer Liste von Vorhaben, die der Demokrat sofort umsetzen wolle. Bidens Übergangsteam verzichtete vorerst auf eine Stellungnahme.

Die Keystone-Pipeline wird von TC Energy betrieben. Die 1900 Kilometer lange Leitung soll die Öl-Gebiete im kanadischen Alberta mit Steele City im US-Bundesstaat Nebraska verbinden. Von dort soll das teerartige kanadische Öl verarbeitet und über bestehende Leitungen an die US-Ost- und -Golfküste weitergeleitet werden.

Der frühere US-Präsident Barack Obama hatte das Projekt 2015 gestoppt und dies mit den erwarteten Folgen für die Umwelt begründet. Sein Nachfolger, der nun scheidende Präsident Donald Trump, erteilte kurz nach Amtsantritt 2017 wiederum eine Erlaubnis für den Bau. Dagegen hatten mehrere Umweltgruppen geklagt. (sda/reutres)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Keystone XL

1 / 14
Keystone XL
quelle: ap / tony gutierrez
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

US-Armee ebnet Weg für umstrittene Ölpipeline in North Dakota

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

15 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
bcZcity
18.01.2021 05:42registriert November 2016
Baut das Ding doch, als Tunnel für US Amerikaner die nach Kanada flüchten wollen, aus verständlichen Gründen.
838
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ökonometriker
18.01.2021 07:27registriert Januar 2017
In der Schweiz hätte es ein Referendum gegeben, die Sache wäre entschieden gewesen und man hätte nicht 9 Milliarden buchstäblich verlochen müssen.
Wäre doch mal eine konstruktive Möglichkeit, um die USA zu einen...
502
Melden
Zum Kommentar
avatar
Fandall
18.01.2021 08:46registriert Juni 2018
Genau dies ist das grösste Problem eines 2 Parteiensystems.
Gespaltenes Volk, schwarz-weiss Denken (wenn du nicht "für uns bist", bist du gegen uns bzw. auf der anderen Seite) und wann immer es einen Machtwechsel der Seiten gibt, wie jetzt wieder, wird alles über den Haufen geworfen (ausser bei der Hochfinanz, Pharma und die Rüstungsindustrie, die beide Seiten im Griff hat).
301
Melden
Zum Kommentar
15
Trump profitiert von der FBI-Razzia – für den Moment
Die Hausdurchsuchung in Mar-a-Lago ist politisch ein Glücksfall für Donald Trump. Er profitiert davon, dass er jahrelang das Misstrauen gegen das FBI geschürt hat.

Die grosse Liebe war nie zwischen Donald Trump und Mike Pence. Es war eine Zweckehe. Der Lebemann Trump hatte den strenggläubigen, asketischen Ex-Gouverneur von Indiana zum Vizepräsidenten ernannt, weil er die Stimmen der Evangelikalen benötigte. Wie wenig er von Pence hielt, zeigte sich beim Kapitolsturm am 6. Januar 2021.

Zur Story