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Behindertensport-Legende Edith Hunkeler beendet Karriere



Die Schweizerin Edith Wolf-Hunkeler nach dem Frauen 1500m T54 Final, an den Paralympics London 2012 in London, Grossbritannien, aufgenommen am Freitag, 7. September, 2012. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wolf-Hunkeler an den Paralympics in London. Bild: KEYSTONE

Edith Wolf-Hunkeler (42), die erfolgreichste und bekannteste Schweizer Behindertensportlerin der letzten Jahre, beendet aus gesundheitlichen Gründen per sofort ihre Laufbahn. Seit den letzten Paralympics in London 2012, an denen sie Gold über 5000 Meter sowie Silber über 800 und 1500 m und Bronze über 400 m gewonnen hatte, kämpfte sie mit gesundheitlichen Problemen.

Seit den Neunzigerjahren hat die Athletin aus Dagmersellen alles gewonnen, was man in der Rollstuhl-Leichtathletik gewinnen kann. Die sportliche Bilanz von Edith Wolf-Hunkeler ist beeindruckend. Sie umfasst 8 Paralympics-Medaillen, 15 Podestplätze an Weltmeisterschaften und 13 Goldmedaillen an Europameisterschaften. Daneben gewann sie zahlreiche Marathons auf der ganzen Welt und erkämpfte sich 60 Schweizer Meistertitel. Wolf-Hunkeler galt als Ausnahmetalent, das sowohl auf kurzen wie auch auf langen Distanzen die internationale Konkurrenz übertrumpfte. Für diese ausserordentliche Leistung wurde sie sieben Mal als Schweizer Behindertensportlerin des Jahres ausgezeichnet. (ram/si)

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Exoten vor WM

Schweiz testet gegen Jamaika und Peru

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft wird während ihres WM-Vorbereitungscamps in Weggis zwei Testspiele in der Luzerner Swissporarena bestreiten. Am Freitag, 30. Mai, ist Jamaika zu Gast, am Dienstag, 3. Juni, spielt die SFV-Auswahl gegen Peru.

Die Gegner hat der SFV mit Bedacht ausgewählt. Weil die Schweiz in der WM-Vorrunde neben Frankreich auch auf Ecuador und Honduras trifft, wollte Hitzfeld im Vorfeld gegen Teams aus den entsprechenden Kontinenten antreten. (dux/si)

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