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Berühmt-berüchtigter US-Gangster Bulger tot im Gefängnis gefunden



Sein Leben inspirierte viele Kriminalfilme wie etwa «Departed - Unter Feinden»: Der amerikanische Gangsterboss James «Whitey» Bulger ist tot. Er wurde 89 Jahre alt.

Der berühmt-berüchtigte Schwerverbrecher sei leblos in seiner Zelle in einem Gefängnis im US-Bundesstaat West Virginia gefunden worden, teilten die zuständigen Gefängnisbehörden am Dienstag mit. Versuche, ihn wiederzubeleben, seien gescheitert. Nähere Informationen wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Der 1929 geborene Bulger galt lange als einer der meistgesuchten Verbrecher der USA. Unter anderem soll er vor allem in der Ostküstenmetropole Boston in Morde, Erpressung, Drogenhandel, kriminelle Verschwörungen und Geldwäsche verwickelt gewesen sein.

Bulger war im Juni 2011 nach 16 Jahren auf der Flucht in Kalifornien festgenommen worden, wo er unter falschem Namen mit seiner langjährigen Lebensgefährtin lebte. Im Jahr 2013 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Er war erst am Montag in das Hochsicherheitsgefängnis Hazelton eingeliefert worden, wo er den Rest seiner Haftstrafe verbüssen sollte. Medienberichte, wonach Bulger getötet wurde, bestätigten die Behörden nicht. Nach Angaben des «Boston Globe» gilt ein Mithäftling «mit Verbindungen zur Mafia» als Tatverdächtiger.

Bulgers Leben war Vorlage für zahlreiche Filme und Fernsehserien, unter anderem «Departed - Unter Feinden» (2006) von Star-Regisseur Martin Scorsese mit Jack Nicholson in der Rolle des Mafia-Chefs., «Black Mass» (2015) mit Johnny Depp und die Serie «Brotherhood» (2006-2008). (sda/dpa/afp)

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