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So viel (bzw. wenig) hat Airbnb in der Schweiz an Kurtaxen bezahlt



Der Übernachtungsvermittler Airbnb hat im vergangenen Jahr in der Schweiz gut 640'000 Franken Tourismusabgaben eingezogen. Das Geld hat das Unternehmen an die Kantone Zug, Basel-Landschaft, Zürich und Basel-Stadt überwiesen, wie es am Donnerstag mitteilte.

2019 dürfte der Betrag weiter ansteigen. Seit dem 1. Januar 2019 erhebt Airbnb auch in Schaffhausen die kantonale Kurtaxe. Mit weiteren Kantonen steht der Online-Übernachtungsvermittler nach eigenen Angaben in einem «konstruktiven Austausch».

Zum Vergleich: Laut Medienberichten vom letzten September haben Schweizerinnen und Schweizer mit Airbnb-Vermietungen fast eine halbe Milliarde Franken verdient. In zwölf Monaten. Zudem dürften einige Vermieter die Kurtaxe nicht erheben, obwohl sie per Gesetz dazu verpflichtet wären.

Durch die automatische Verrechnung der Tourismusabgaben werde sowohl für die örtliche Verwaltung als auch für die Gastgeber der administrative Aufwand reduziert, heisst es nun in der Pressemitteilung von Airbnb.

Weltweit hat Airbnb mit rund 400 Städten und Regionen sowie im Rahmen einer nationalen Kooperation mit 23'000 französischen Gemeinden die automatisierte Einziehung der Tourismusabgaben vereinbart.

Allein in Frankreich hat Airbnb im Jahr 2018 Tourismusabgaben in Höhe von 24 Millionen Euro an die Gemeinden weitergereicht. Global hat Airbnb in den letzten Jahren laut eigenen Angaben mehr als 1 Milliarde US-Dollar an Tourismusabgaben über solche Vereinbarungen erhoben.

(dsc/sda/awp)

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