Fussball
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epa08067118 BSC Young Boys react after the UEFA Europa League match Rangers v BSC Young Boys in Glasgow, Britain, 12 December 2019.  EPA/ROBERT PERRY

Die YB-Spieler trotten enttäuscht von dannen. Bild: EPA

Prädikat ungenügend – der Schweizer Klubfussball kommt in Europa nicht vom Fleck

markus brütsch / ch media



Aus und vorbei. Die Young Boys haben bei den Glasgow Rangers zwar aufopferungsvoll gekämpft und ein 1:1 geholt, aber ausgeschieden aus der Europa League sind sie dennoch. Obwohl sie sich in einer starken Gruppe behaupten mussten, ist dies eine Enttäuschung. Aber den Bernern ist die Energie abhanden gekommen, die sie für ihren Powerfussball benötigen. Während Monaten ein halbes Dutzend Stammspieler zu ersetzen, ist per se schon schwierig. Wenn dann aber die Batterien der anderen leer werden, wird die Aufgabe auf internationaler Stufe schier unlösbar.

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Die Highlights der Partie Rangers vs. YB. Video: YouTube/SRF Sport

Bereits im August war der Schweizer Meisterin den Qualifikationsspielen zur Champions League mit zwei Unentschieden an Roter Stern gescheitert. Etwas unglücklich zwar, doch die Belgrader haben in der Gruppenphase der Königsklasse offenbart, dass YB sie eigentlich hätte packen müssen.

Voll überzeugt hat in der Europa League dagegen der FC Basel. Mit dem 2:0 gegen Trabzonspor wurde er gar Gruppensieger. Wer nun glaubt, die Basler hätten es mit Laufkundschaft zu tun gehabt, liegt falsch. Denn: Krasnodar steht aktuell in der russischen Meisterschaft auf Rang 2, Getafe in der spanischen Liga auf dem beeindruckenden fünften Platz und Trabzonspor in der Türkei auf Position drei. Die grösste Tat vollbrachte der FCB mit den beiden Siegen über Getafe. Einen spanischen Kontrahenten sowohl im Hin- wie im Rückspiel zu schlagen, hat bisher noch kein Schweizer Klub geschafft

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Die Highlights der Partie Basel vs. Trabzonspor. Video: YouTube/SRF Sport

Auch wenn der FCB international überwintert, darf in der Bilanz das Verpassen der Champions League nicht vergessen gehen. Nachdem er sich gegen Eindhoven formidabel durchgesetzt hatte, war er gegen den österreichischen Vizemeister Linzer ASK nicht bereit und verlor beide Spiele. Ein fetter «Tolggen» im Reinheft der Basler ist das schon.

Als der FC Lugano im Mai am letzten Spieltag in der Super League ausgelassen die direkte Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League bejubelte, hatte er wohl vergessen, was zwei Jahre zuvor geschehen war. Von der UEFA aus dem scheinbar untauglichen Cornaredo ins teure Luzerner Exil getrieben, waren kaum Zuschauer erschienen.

Noch trostloser sah es nun im kostengünstigeren St. Galler Kybunpark aus, wohin die Luganesi dieses Mal auswichen. Es kamen 1000 Fans gegen Kiew, 1900 gegen Malmö und 1200 gegen den FC Kopenhagen. Dass er ohne Heimvorteil keine Chance auf ein Weiterkommen hatte, ist den Tessinern nicht zum Vorwurf zu machen. Eher der UEFA, die ein Stadion nicht akzeptiert, in dem die Schweizer A-Nati im letzten Jahr noch zwei Länderspiele austrug.

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Die Highlights der Partie Kiew vs. Lugano. Video: YouTube/SRF Sport

Und eher auch der Stadt Lugano, die es nicht schafft, ihrem Verein eine der UEFA genehme Spielstätte zur Verfügung zu stellen. Das Bild, das Lugano in dieser Konstellation abgibt, ist schlecht für den Klub, die Stadt und generell für den Schweizer Fussball.

Dieser hat im Europacup-Herbst 2019 – es gehören auch Luzern und Thun dazu – unter dem Strich nicht überzeugt. Im Besonderen war das Abschneiden in den Qualifikationsspielen mit sieben Niederlagen und nur drei Siegen ungenügend.

Der 18. Platz im UEFA-Ranking 19/20 hinter Rumänien, Zypern, Ungarn oder Österreich ist die Folge davon. Im für die Verteilung der Europacup-Pätze massgebenden Fünf-Jahres-Ranking liegt die Schweiz momentan gar nur auf dem 20. Rang. Der zweite Champions-League-Quali-Platz (Rang 15), den die Schweiz für die Saison 2020/21 bereits verloren hat, ist in weite Ferne gerückt.

Aber mit Basel ist ja noch ein Schweizer Klub europäisch vertreten. Einmal mehr liegt es also am FCB, die Kohlen für die SFL-Klubs aus dem Feuer zu holen.

Auf diese 15 Gegner kann der FCB treffen:

APOEL Nikosia (CYP), FC Brügge (BEL), Bayer Leverkusen (GER), Olympiakos Piräus (GRE), Schachtar Donetsk (UKR), Sporting Lissabon (POR), Cluj (ROM), Eintracht Frankfurt (GER), FC Kopenhagen (DAN), Glasgow Rangers (SCO), Ludogorets Rasgrad (BUL), Wolfsburg (GER), Roma (ITA), Wolverhampton (ENG), Alkmaar (NED).

Die Auslosung der EL-Sechzehntelfinals findet am Montag um 13.00 Uhr statt.​

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    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 14.12.2019 12:27
    Highlight Highlight Der CH Fussball hat einfach ein niederes Niveau. Da ist die 2. Bundesliga unseres deutschen Nachbarn einiges besser. Der Fussball ist bei uns nun mal nicht so beliebt wie in anderen Ländern.
  • Texup 13.12.2019 23:15
    Highlight Highlight Ja, da kam der Fall ganz kurz vor dem Hochmut.
    Das YB international gescheitert ist lässt deutlich erkennen dass der Zenit in Bern bereits überschritten ist.
    Die Hütter‘sche Arbeit ist mittlerweile langsam verpufft, Seoane wird nicht in der Lage sein dies zu kompensieren. Warum? Er hat keinen Spieler weitergebracht, sondern es herrscht Stagnation bei den Gestandenen und die jungen kommen nicht auf das benötige Niveau.
  • wasps 13.12.2019 14:49
    Highlight Highlight Das erstaunt jetzt nicht wirklich! Das Niveau in unserer Gurkenliga ist eine Katastrophe. Inklusive YB und Basel. Wer den sogenannten Spitzenkampf sah, verfiel fast in Tiefschlaf. Da geht beim Spiel Augsburg gegen Herta vergleichsweise die Post geradezu richtig ab!
  • Luca Regnipuzz 13.12.2019 14:30
    Highlight Highlight Im aktuellen "Zwölf" gibts einen hervorragenden Artikel darüber, wie durch staatliche Eingriffe des SEM (Staatssekreteriat für Migration) den Schweizer Fussballclubs verwehrt wird, talentierte ausländische Kicker zu verpflichten. Es geht darum, dass Schweizer Vereine ausländische Talente nur verpflichten dürfen, wenn diese 1 komplettes Jahr in der höchsten Liga in ihrem Land gespielt haben. Unsere "Nachbarn" in der 5-Jahres-Liste lachen sich ins Fäustchen, weil sie derartige Einschränkungen nicht kennen.
  • aussenrist 13.12.2019 14:25
    Highlight Highlight 3 Teams in der Gruppenphase - Basel in einer tückischen Gruppe überwintert. Das ist eigentlich eine gute Bilanz.

    Klar den Berner fehlt (noch) die internationale Erfahrung, und das mit dem Lugano-Stadion ist wirklich ein Witz, da ja Länderspiele scheinbar gehen.
  • A. Dent 13.12.2019 13:52
    Highlight Highlight Der LASK ist sicher ein Dolggen im Reinheft aber ein fetter? Die hatten auch nicht die einfachste Gruppe und sind ziemlich souverän 1. geworden, so weit ich das mitverfolgt habe und das Scheitern in der CL-Quali war auch eher unglücklich.
  • mutorintemporibus 13.12.2019 13:22
    Highlight Highlight Sich in einer verhältnismässig Schwächen, nationalen Liga zu behaupten, ist eine ungenügende Basis um international bestehen zu können.
  • Now 13.12.2019 12:00
    Highlight Highlight Ich frage mich schon, wo gewisse Autoren den Schweizer Fussball so sehen. Mit einer Liga, in der der Zuschauerschnitt bei 70% der Teams unter 10000 liegt und die Klubs regional zum Teil nur einen sehr begrenzten Stellenwert haben, ist es etwas vermessen zu erwarten, dass diese Klubs Europa erobern.

    Lugano hat im Schnitt etwa 3500 Zuschauern, ich glaube ein neues Stadion ist für die Stadt Lugano damit zurecht nicht gerade oberste Prioriät.
    • mob barley 13.12.2019 17:42
      Highlight Highlight Die Zuschauerzahlen sind im internationalen Vergleich ziemlich gut. 11'000 im Schnitt (ähnlich viele wie die Fussballnationen Portugal und Türkei) macht ca. Platz 10-12 in Europa. Pro Kopf der Bevölkerung gar Platz 3. Daran liegts definitiv nicht.

      Heutzutage sind die TV-Gelder die wichtigste Einnahmequelle der Klubs - und da hinkt der Schweizer Fussball der europäischen Konkurrenz meilenweit hinterher. Kamen vor 10 Jahren noch international zweitklassige, aber gute Spieler in die Schweiz, gehen die heute lieber in die englische 2. Liga.
    • Now 13.12.2019 19:39
      Highlight Highlight Diese Ligen haben 18 Teams, kannst du somit nicht vergleichen. Die Topteams haben deutlich mehr Zuschauer und somit ein solideres finanzielles Fundament.
    • UlrichVoZürich 14.12.2019 20:28
      Highlight Highlight Das Cornaredo ist auch wirklich ein schlechtes Stadion! Da würde ich auch nicht freiwillig jedes zweite Wochenende hinpilgern.
      Wenn die Stadt wenigstens ein Dach über alle Tribünen stellen und diese evtl gar noch ein bisschen steiler gestalten würde, kämen sicher mehr Leute an die Lugano Spiele!
  • Zecke 13.12.2019 11:49
    Highlight Highlight Gratuliere Basel! Unglücklich das alles für YB (und damit meine ich nicht gestern sondern die ganze Vorrunde). Hoffe auf ein erstarktes YB in der Rückrunde und einen spannenden 3-Kampf – auch wenn das als YB-Fan wieder an die Nerven geht.
  • Bullet-Tooth-Joni 13.12.2019 11:47
    Highlight Highlight Eigentlich ist es doch einfach zu viel wenn sich in der Schweiz im Idealdall 5! Teams -sprich die halbe Liga- für Europa qualifizieren kann...

    Dass dieser Höhenflug auch mal endet war absehbar...
  • JaHO 13.12.2019 11:45
    Highlight Highlight "Aber mit Basel ist ja noch ein Schweizer Klub europäisch vertreten. Einmal mehr liegt es also am FCB, die Kohlen für die SFL-Klubs aus dem Feuer zu holen."

    Ja wirklich, einmal mehr...
    Wo sind die Gelb-Schwarzen wenn man sie wirklich mal braucht, diese Punkte wären in der 5 Jahreswertung eeeenorm wichtig gewesen!
    • froeschu 13.12.2019 13:25
      Highlight Highlight 5 Jahreswertung. Letztes Jahr hat Basel auch nicht geholfen...
    • Basubonus 13.12.2019 13:37
      Highlight Highlight Hey Fröschu, schau mal die letzten 20 Jahre an mein Freund. Und überleg dir mal, wieviele Clubs europäisch gespielt hätten und ab welcher Qualirunde ohne die vom FcB erarbeiteten Länderkoeffizient-Punkte. Danke.
    • Dominik Treier 13.12.2019 14:22
      Highlight Highlight Veryoungboyst....
    Weitere Antworten anzeigen
  • fczzsc 13.12.2019 11:44
    Highlight Highlight Die Tatsache, dass der FCZ mehrere Kanterniederlagen eingefahren hat und trotzdem auf Platz 4 ist, sagt eigentlich alles über diese Liga aus...
    Umsomehr ist Basel‘s Leistung zu würdigen!
    Die Ausnahme bestätigt die Regel...
  • anonymer analphabet 13.12.2019 11:43
    Highlight Highlight In der Schweiz ist die Millionärsdichte so hoch wie wohl sonst nur noch in Monaco. Aber diese Geldsäcke investieren ihre Moneten lieber irgendwo im Ausland... Dabei könnte sich die Schweiz als Ausbildungsliga, mit einem hohen Standard gut positionieren... man darf ja noch träumen...
    • T. aus B. 13.12.2019 14:47
      Highlight Highlight Investment von privatem Geld im CH-Fussball = Geld verböden. Dass da Schwerreiche nicht gerade Schlange stehen, überrascht wirklich ungemein. Zumal man am Ende bei vielen gerne noch der ‚Löu‘ im Umzug ist.
    • Jamaisgamay 13.12.2019 15:15
      Highlight Highlight @T.a.B.: Bitte unterscheiden zw Investition und Mäzenatentum (=verböden?): Frau Oeri hat investiert, inkl Rückzahlung und Dividende. Rhys, Canepa, Constatin sind tatsächlich einfach am Geld verlochen...
    • T. aus B. 13.12.2019 15:58
      Highlight Highlight @Jamaisgamay
      Das hätte ‚verblöden‘ heissen sollen.
      Und ich sehe da durchaus auch einen Unterschied. Mir ging‘s da auch weniger um das eine oder andere, sondern eher um die Erwartung an Schwerreiche, doch gefälligst in den Fussball zu investieren. Und wenn sie es dann machen, wird trotzdem gerne an ihnen rumgemäkelt. Frau Oeri dient da ganz gut als Beispiel.
  • Mexi 13.12.2019 11:41
    Highlight Highlight Das Prädikat Schweizer Meister reicht nicht aus. Da braucht’s schon überdurchschnittlichen Willen.

YB bekennt Farbe für Schwule – und das ist erst der Anfang

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