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ARCHIV - ZU DEN RUECKBLICKEN AUF DIE WM 1998, 2002 UND 2006 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - German supporters celebrate the goals during the FIFA World Cup 2006 second round match against Sweden on the supporter festival in Hamburg, Saturday 24 June 2006. Soccer enthusiasts across Germany are gathering at the public viewing points to watch the match between Germany and Sweden that is taking place in Munich. (KEYSTONE/EPA/DPA/Kay Nietfeld)

Horde macht Freude. Nein. Bild: EPA DPA

Public Viewing my ass. 11 Gründe, weshalb man die WM zu Hause schauen sollte

22.06.18, 09:10 25.06.18, 16:39

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Es ist wieder so weit.

Menschen ohne den leisesten Schimmer von Fussball erscheinen im Island-Shirt zur Arbeit, gründen WM-WhatsApp-Gruppen oder hashtagen irgend einen Hashtag, den man zur WM gerade hashtagt.

Und sie erdreisten sich zu fragen, wo man das Spiel am besten schaue. Oder noch schlimmer, wo man die Spiele in diesem Jahr am besten schaue.

Es gibt mehrere gute Antworten auf beide Fragen. Die guten beinhalten immer das Wort «zuhause»: Mit der Familie zuhause, mit Freunden zuhause, beim Kollegen zuhause. Was die guten Antworten nie beinhalten: Public Viewing. 

Die Probleme beim Public Viewing beginnen mit der Sicht (1) aufs Bild. Irgendeiner trägt immer diesen Fan-Filzhut, der meterhoch hinausragt und mindestens drei Zuschauerreihen die freie Sicht nimmt. Ältere Exemplare kann man ungefähr aus der Distanz riechen. Ein klassischer Deppendeckel.

Doch auch eine freie Sicht erhöht den Genuss nicht. Obwohl die menschliche Spezies vom Wunsch dominiert wird, Dinge zu verbessern – Autos sollen ökologischer werden, Essen gesünder, Maschinen schlauer – schmiert das Bild (2) beim Public Viewing immer noch wie Bob Ross in den 90ern. Immerhin konnte Ross knallige Farben.

Wie will man da beurteilen, ob er im Abseits stand, der Wixer?

Apropos Wixer: Wir leben in einer Zeit, in der jeder und jede und jedes gleich beleidigt ist. Verursacher werden konfrontiert und an den Pranger gestellt.

Kann man machen, die Stigmatisierung hat aber dazu geführt, dass sich die politische Inkorrektheit (3) allmählich nur noch im privaten Rahmen zelebrieren lässt.

Das soll keine Andeutung darauf sein, dass ich mich beim Fussballschauen benehme wie eine Sau.

Aber mit der politischen Inkorrektheit verhält es sich wie mit einem Auto: Zu intensives Nutzen ist schlecht für die Atmosphäre. Dass man in der Not aber darauf zurückgreifen kann, gibt ein Gefühl von Freiheit.

Anyway.

Public Viewing, das sind zugesuppte Toiletten (4), Warteschlangen und leere Klorollenspender. Das erträgt man nur nach ein Paar Plastikbechern (5) vom offiziell erlaubten WM-Bier (6), das man zu Wucherpreisen (7) erwerben darf, wenn man gewillt ist, beim Anstehen (8) den herrlichen Anschlusstreffer zu verpassen.

Gleich geht's weiter mit der kleinen Wutrede, vorher ein kurzer Hinweis:

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Und nun zurück zum Kommentar ...

Und dann diese Horde (9): Der eine flext und reibt seinen Body, als ginge es um eine Rose der Bachelorette. Die obligate Exhibitionistin mit riesiger Sonnenbrille, aber umso kleinerem Bikini denkt sich auch «Public Viewing my ass» – aus anderem Grund. Und der Drogenkurier auf seinem Damenvelo macht mehr Kilometer als Lichtsteiner auf der rechten Seite.

Wie will man da beurteilen, ob er im Abseits stand, der Wixer?

Kann man für all diese Zeitgenossen noch gewisse Sympathien aufbringen? Ja. Aber das Ende der Toleranz ist mit dem Falschschreier (10) erreicht. 

Schon beim Einlaufen der Teams wirkt er total aufgekratzt. Legt sich der gegnerische Torwart den Ball für den Abstoss zurecht, kreischt er in Ekstase. Ausserdem glaubt er, «ine mit em Bölä!» sei ein veritabler Schlachtruf.

Dass seine Aufhäuler asynchron zum Spielverlauf sind, merkt er nicht. Schon bei den Marschübungen in der RS verzweifelte der Leutnant an seinem Passgang – im Kino lacht er seit Jahren im falschen Moment.

Fussball ist der perfekte Sturm. Das Auf und Ab der emotionellen Wogen ist in keiner anderen Sportart so austariert. Eishockey ist ein zu wütendes Donnerwetter, bei dem man nie weiss, wo und wann der Blitz einschlägt. Beim Football und Basketball wiederum ist der Wellengang zu flach.

Ein Falschschreier steht der natürlichen Dynamik dieses wunderbaren Spiels quer, zerstört dieses Setting wie ein Wellenbrecher. Ausserdem ist er für Wellenreiter tödlich.

Nein. Wenn man schon mit anderen Leuten Fussball schauen muss, dann mit solchen, die auch mindestens 1000 Stunden Fussball intus haben.

Public-Viewing ist die Eventisierung eines Ereignisses (11), das keine Eventisierung nötig hat. Public Viewing macht Fussballschauen laienkompatibel, zur Bühne für Selbstdarsteller, Feierlaunige und Frotteure – nicht aber für Liebhaber, die mit Akribie und Konzentration die unendlichen Tiefen dieses wunderbaren Spiels ergründen wollen. Nur so kann man nämlich erkennen: Er stand drei Meter im Abseits. Der Wixer.

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Brikne, 20.7.2017
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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Purscht 24.06.2018 21:52
    Highlight Wenn ich schon nicht in eine Bar gehen kann, um gemütlich mein Bier trinken zu können, ohne überall mit Fussball belästigt zu werden, lasse ich es mir nicht nehmen wenigstens mit zu fiebern und meinen Senf dazu zu geben.
    Und wenn ich dann als Modefan abgestempelt werde, kann ich damit leben. Dafür ist mir das Bier in der Bar einfach zu wichtig.
    5 1 Melden
  • midgo 24.06.2018 10:59
    Highlight Was mich beim public viewing am meisten srört, man muss immer auf dem schweizer Kanal mit schweizer Kommentatoren schauen. Ich ertrags fast nicht. Daher lieber zuhause, oder mit Nachbarn, Projektor, Leinwand im Hinterhof (meine Technik, mein Sender - total undemokratisch😎)
    6 7 Melden
  • Ritiker K. 24.06.2018 01:37
    Highlight Das beste am Zuhause schauen finde ich das Schauen des Match ohne Kommentar und mit Stadionton. Eindeutig ein anderes Erlebnis als mit einem Schnurri, der einem alles vorkaut.
    5 1 Melden
  • ReziprokparasitischerSymbiont 23.06.2018 10:09
    Highlight Modefans sind meistens harmlos. Viel mühsamer sind die Möchteger-Profifans, die sich immer abschätzig über andere Zuschauer und deren "Fan-Fähigkeiten" äussern müssen...
    Ist dich schön, wenn jemand Gefallen an dem Sport findet, selbst dann wenns nur für einen Monat ist. Und der (oder die) eine oder andere entdeckt vielleicht den Fussball für sich und fiebert nach der WM bei den Ligaspielen weiterhin mit.
    16 0 Melden
  • Tilman Fliegel 22.06.2018 14:03
    Highlight Public viewing macht genau dann Spass, wenn Brasilien gewinnt und man von wildfremden Brasilianerinnen umarmt wird.
    17 18 Melden
  • zugizz 22.06.2018 11:06
    Highlight Vortrinken ist wichtig, dann kostets beim Publicviewing weniger
    64 2 Melden
  • Posersalami 22.06.2018 10:53
    Highlight Also ich finde es Klasse, in einer Bar Fussball zu schauen. Keine Plastikbecher, kein WM Bier! Dafür viele Gleichgesinnte, anständige Drinks und geiles Essen von der Bude nebenan. Perfekt.
    20 4 Melden
  • klatsch 22.06.2018 10:50
    Highlight Ok, gut. Nach dem x-ten Artikel über Fussball-Laien-Fans ist mir jetzt klar geworden, dass ich auch so einer bin.
    Aber das ist mir herzlichst egal. Schaue die Spiele im grossen Public Viewing, betrinke mich mit überteuertem Kommerzbier und wenn sein muss, schreie ich im falschen Moment. Eigentlich freue ich mich einfach nur auf ein paar süffige Stunden. Das Spiel an sich ist fast Nebensache. Hoffe einfach, dass die Schweiz gewinnt, damit nach dem Spiel die Party weitergehen kann. Und das Beste daran ist, dass man am nächsten Tag verkatert zur Arbeit erscheinen kann und niemand nimmt es dir übel😉

    38 30 Melden
    • MaskedGaijin 22.06.2018 11:48
      Highlight Jedem das seine. Aber dann doch lieber Luton Town vs Peterborough an einem regnerischen Mittwochabend im November.
      17 8 Melden
  • JJ17 22.06.2018 10:44
    Highlight Es geht nichts über ein kleines aber feines Public Viewing im eigenen Dorf. Man kennt die Leute, das Bier und die Wurst gibt es zu fairen Preisen und die uneingeschränkte Sicht ist auch gewährleistet. Dazu kann man in der Pause oder zwischen den Spielen noch eine Runde Ping-Pong spielen.
    33 3 Melden
    • P. Hodel 22.06.2018 17:36
      Highlight Geht auch wunderbar in einem kleineren Quartier:
      Die Herren schauen Fussball, die Frauen tratschen und die Kinderhorde ist ebenfalls beschäftigt.
      Fussball kann so schön sein! :-)
      11 17 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 23.06.2018 09:57
      Highlight Ich bin auch am liebsten bei uns im Quartier-/Familien-Publicviewing. Aber da geh ich zum Fussballgucken hin, nicht zum Tratschen. (Und einige andere weibliche Anwesende sehen das genau gleich wie ich).
      14 0 Melden
  • leu84 22.06.2018 10:40
    Highlight Ich habe hier um zwei Ecken mein Stamm-"Public Viewing". Mit der Bahn schnell erreichbar und zu Fuss auch nur 15 - 20 Minuten. Es ist gut, wenn man viele Leute kennt. Man kann auch mit Italiener über Italien diskutieren. Gutes Essen, genug Bier, immer genug Platz und bei Regen kann man in die gemietete Halle. Hier muss man keine Angst wegen politische Inkorrektheit (weder Nazis noch Antifa da)
    Aber die England-Spiele schaue ich wenn nicht daheim in der Stammkneipe.
    10 9 Melden
  • HerbertBert 22.06.2018 10:34
    Highlight Ach, geht einfach auf euren Hinterhof zum Public Viewing beim Turbinenplatz. Weil man da Eintritt verlangt, hat es bei dem riesen Ding nie mehr als eine Hand voll Leute.

    Hat wohl jemand die Zahlungswilligkeit der Zürcher doch überschätzt.
    26 0 Melden
    • jjjj 23.06.2018 13:31
      Highlight Für die Anwohner ists die Hölle am Abend
      6 5 Melden
    • mukeleven 24.06.2018 00:00
      Highlight so what @jjjj?!
      8 4 Melden
  • eowyn77 22.06.2018 10:14
    Highlight Ziemlich genau so ist es... vorallem der Falschschreier..., dänn chasch jo dini Fründin froga... 😉
    20 6 Melden
  • bobi 22.06.2018 10:05
    Highlight Ich bin Nr 10. Der Falschschreier. Aber absichtlich. Unser liebstes Wort ist schiiiiiiieeeeeesssss! Auch bei Ballbesitz im der eigenen Hälfte. Die Reaktionen und Blicke der anderen sind köstlich ;)
    37 26 Melden
    • Smacun 22.06.2018 11:21
      Highlight Haha. Lustig. Nicht.
      21 5 Melden
    • Qui-Gon 22.06.2018 12:55
      Highlight au jo, so glatt, du.
      21 2 Melden
  • bernd 22.06.2018 10:01
    Highlight Ich bekomme schon Krämpfe wenn ich dieses lächerlich denglische Unwort nur höre. Von der Sache selbst bin ich auch nicht so Fan aber jeder soll machen was er will. Finde es eher mühsam, wenn man erstaunten Nichtfussballfans erklären muss, dass man lieber das Spiel sieht, wenn man das Spiel schaut. Und dann haben die alle noch so wahnsinnig dezidierte Meinungen zu Spiel und Spielern, die auf den 3 Szenen basieren, wo sie zufällig kurz auf den Bildschirm geschaut haben. Aber wie gesagt, jedem das seine.
    22 6 Melden
  • chnobli1896 22.06.2018 09:59
    Highlight Ich sehe das ähnlich, mag es aber jedem/r gönnen der / die im Public Viewing Spass hat. Ich schaue die Spiele gerne zuhause da ich auch immer mal wieder zurückspule. Dies käme wohl beim Public Viewing nicht so gut :-)
    25 0 Melden
  • Amadeus 22.06.2018 09:57
    Highlight Lieber Patrick,

    Ich lade dich sehr gerne ein, die Spiele bei mir im Pub um die Ecke zu schauen.

    -Gute Sicht auf die hochauflösende Grossleinwand
    -25 verschiedene Biere in der Flasche oder im Pint-Glas zu vernünftigen Preisen
    -Überschaubare Anzahl von Zuschauern und nie anstehen bei den WC's
    -Freundliche, aber durchaus politisch inkorrekte Leute

    Einziger Haken, du müsstest nach Edinburgh kommen. Aber das erste Pint (im Glas) geht auf mich 😉

    188 3 Melden
    • Patrick Toggweiler 22.06.2018 10:40
      Highlight Komme sehr gerne. Aber nicht wegen dem Public Viewing.
      28 1 Melden
    • leu84 22.06.2018 10:41
      Highlight Oh, great!!
      6 2 Melden
    • hochi_ch 22.06.2018 15:09
      Highlight wie heisst das Pub in Edinburgh? Meine Freundin und Kollegin sind heute noch vor Ort, und würden gerne den Match schauen...
      4 0 Melden
    • Amadeus 22.06.2018 18:52
      Highlight @hochi_ch

      The Pear Tree

      https://www.peartreeedinburgh.co.uk/

      Freue mich sehr auf Schweizer Unterstützung beim Jubeln heute Abend!

      8 1 Melden
    • hochi_ch 23.06.2018 10:38
      Highlight danke für die antwort. ich hatte sie nicht mehr erreicht, daher weiss ich nicht wo sie geschaut hat :-) lg
      3 0 Melden
  • Hoppla! 22.06.2018 09:40
    Highlight Weindoch...
    51 3 Melden
  • esmereldat 22.06.2018 09:38
    Highlight Ich liebe unser kleines, feines Public Viewing bei uns im Dorf.

    Gute Stimmung, gutes Bild, unterschiedliche Fanlager jubelnd und mitfiebernd beisammen, anständige Bierpreise, man plaudert mit Leuten aus dem Dorf, mit denen man sonst nie in Kontakt kommen würde, Jung und Alt frõhlich beisammen.

    Ich schaue viele Spiele zu Hause, ab und an ins Public Viewing will ich nicht missen. Die Stimmung am Mittwoch Nachmittag ist auf dem Sofa ganz anders als im Viewing, wo spontan die Portugiesen der lokalen Baufirma vorbei kommen.

    Zu Hause Fussball schauen kann ich dann die nächsten 2 Jahre wieder
    35 4 Melden
    • leu84 22.06.2018 10:42
      Highlight Ja. So ist es hier auch :)
      4 1 Melden
  • N. Y. P. 22.06.2018 09:37
    Highlight Ich beneide den Toggweiler. Darf sich hier so richtig ausleben.
    Wenn wir Kommentar - Menschen (Emma hat dieses tolle Wort erfunden) uns ausleben, ablästern, pauschalisieren werden wir aus mimimi-Gründen nicht aufgeschaltet. 🤔
    30 17 Melden
  • MaryTheOne 22.06.2018 09:30
    Highlight Abseits du Wichser, drüü Meter im Abseits du Wichser! 🙌 Jack Stoiker 🙌
    37 3 Melden
  • DerSimu 22.06.2018 09:29
    Highlight Die Idee, die ich gestern im Radio gehört habe, fand ich gut:

    Bei Japan - Senegal ein Public Viewing in der Wohnung veranstalten und die Wohnung wird so sauber sein, wie noch nie.
    31 4 Melden
  • Nelson Muntz 22.06.2018 09:29
    Highlight Public Viewing nur in kleineren Bars ist eher meins, die grossen "Arenen" sind voller Hobbyfans. Die sollen dort ihren Spass haben und unter sich sein.

    Die WM gehört allen, nicht nur den "Experten". Und lieber jemand der Fähnli aus dem Denner oder Lidl am Balkon, Auto oder sonst wo hat, als ein Profi-Fan, der meint er sei zu cool dafür.

    Hopp Schwiiz!
    132 4 Melden
    • sottosopra 22.06.2018 13:22
      Highlight Als Profi-Fan regen mich (an öffentlich Veranstaltungen) vorallem diejenigen Hobbyfans auf, die nicht verstehen können, dass Fussball in gewissen Momenten auch eine Todernste Sache sein kann, und die dann im blödsten Moment einen (gutgemeinten) Aufmunterspruch rauslassen. Wenn mein Team verliert, dann brauch ich keinen Schulterklopfer, sondern ein paar gleichgesinnte (und gleich-deprimierte) sowie manchmal eine Wand zum die angestaute Wut rauslassen. Daher bevorzuge ich das Wohnzimmer oder kleine Bar (und "geschlossene" Gesellschaft).
      5 12 Melden
  • Tower204CH 22.06.2018 09:25
    Highlight Hey Patrick Cool ich gebe dir Recht und ich gehe da noch weiter, Badi weshalb ich hab doch eine Badwanne zuhause. Festival ich sehe das Konzert eh besser auf meinem 60 Zoll TV. Einkaufen Coop @ Home und Zalando, Ski Fahren mach ich mit meier VR. Auch die Freunde müsse nicht mehr direkt vorbei kommen Skype lieber so machen machen Sie keine Sauerei und ich muss nicht Abwaschen.
    Alles Bullshit draussen den Sommer geniessen mit Freunden im Publicviewing, andere bekannte zufählig nach Jahren wieder sehen das ist für mich WM.
    51 14 Melden
  • stef2014 22.06.2018 09:22
    Highlight Ich frage mich - bei aller Liebe zu Ironie und Sarkasmus - woher diese Abneigung gegen Public Viewings und Modefans kommt. Solche und ähnliche Artikel häufen sich gefühlt massiv in letzter Zeit. Lasst doch die Leute den Fussball "eventisieren" und feiern. Ein Sport, der gleichwohl in reichen wie in armen Ländern, auf der Strasse, auf dem Rasen oder vor dem Haus gespielt und geliebt wird. Weshalb selbsternannte Fussballexperten sich darum bemühen, Fussball als elitäres Ereignis für sich zu beanspruchen, bleibt mir ein Rätsel. Aber OK, die Filzhüte sind tatsächlich eine Plage... ;)
    225 52 Melden
    • Leckerbissen 22.06.2018 09:28
      Highlight Geh mit dir einig. Ich als Fussball-Ligafan freue mich jeweils auf die Nationalturniere, eben um genau die Freude zum Sport mit ALLEN zu teilen. Die Bars sind voll, die Leute sind happy, es wird getrunken und jeder identifiziert sich mit einem Team während diesem Monat. Danach kommt wieder Ligaalltag und dann teile ich den Sport wieder mit den eingefleischten. Beides ist toll! Deshalb Pro-Public-Viewing!
      60 3 Melden
    • olso 22.06.2018 09:35
      Highlight Aber er stand doch im Abseits. Der Wixer. :-D
      31 1 Melden
    • Aglaya 22.06.2018 09:43
      Highlight @olso

      3 Meter!
      19 0 Melden
    • Tooto 22.06.2018 09:51
      Highlight Ist halt das elitäre Gehabe wie überall.
      Bei Konzerten genau dasselbe: "Ich hab die noch da in diesem Heustock gesehen! War viel besser als hier im Hallenstadion seit sie Kommerz sind."

      Aber ich muss zu Punkt 3 recht geben. Ich wurde bzgl. politischer Korrektheit das letzte mal zurechtgewiesen im Public Viewing. Und das schon wegen etwas ganz harmlosen, aber die letzten 10 Minuten Schweiz - Brasilien waren halt hart.
      26 4 Melden
    • Scaros_2 22.06.2018 10:06
      Highlight Er hat aber recht. Es ist ein überteuertes event das oft wucherpreise zutage führt
      8 3 Melden
    • legis 22.06.2018 10:11
      Highlight Ja wenn Dinge kommen wie:"Ich finde Offside doof, das müsste man abschaffen"...was soll man darauf antworten? 🤷‍♂️😄
      13 1 Melden
    • leu84 22.06.2018 10:47
      Highlight @legis "Er steht 3 Meter zu tief im Feld. Er steht ja nicht mal im Offside! Dä Schöttler"
      4 0 Melden

Doppelbürger nicht mehr fördern? Was für eine Schnapsidee

Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), hat in einem Interview geäussert, dass man Probleme schaffe, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Doppelbürger deshalb nicht mehr zu fördern, ist eine Schnapsidee.

Während aus dem Kreis der Nationalmannschaft immer wieder betont wurde, dass die «Doppeladler-Affäre» intern für keine Diskussionen sorgte, erzählte SFV-Generalsekretär Alex Miescher gestern in einem Interview mit der NZZ, «dass die Vorfälle gezeigt haben, dass es eine Problematik gibt.» Man schaffe Probleme, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Nicht nur auf den Fussball bezogen.

Miescher ging noch weiter und erklärte: 

Miescher buddelt damit eine Thematik wieder aus, die man …

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