Luftfahrt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The Swiss aircraft flies over the Zurich city and lake Zurich, pictured on April 12, 2013, in an Airbus A319. The Airbus A319, an aircraft of Swiss International Air Lines, flies from Zurich to Oslo and back. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Swiss-Flugzeug ueberfliegt die Stadt Zuerich und den Zuerichsee, aufgenommen am 12. April 2013 im Airbus A319. Der Airbus A319, ein Flugzeug der Schweizer Fluggesellschaft Swiss, fliegt von Zuerich nach Oslo und zurueck. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Kapitän der Swiss musste am Freitag einen A321 alleine landen. symbolBild: KEYSTONE

Notfall an Bord: Swiss-Pilotin kollabiert während Landeanflug auf Zürich



Unmittelbar vor der Landung in Zürich setzte die Swiss-Crew eines Airbus A321 vergangenen Freitag einen «Mayday»-Notruf ab. Der Kapitän der aus Frankfurt kommenden Maschine funkte dem Kontrollturm, dass die Co-Pilotin ausgefallen sei. Dies wegen Verdachts auf eine Lebensmittelvergiftung. Das berichtet das Aviatik-Portal Avherald.

Auf Anfrage von watson bestätigt die Swiss den Vorfall im Cockpit: «Kurz vor der Landung verspürte die Co-Pilotin Unwohlsein, sodass sie kurzzeitig nicht mehr handlungsfähig war», so Swiss-Sprecherin Karin Müller. Die Landung sei ohne besondere Vorkommnisse erfolgt.

Bild

Beim Landeanflug eines A321 auf Zürich fiel die Co-Pilotin aus. bild: Shutterstock

Was genau die Co-Pilotin für ein gesundheitliches Problem hatte, kann die Swiss wegen des Persönlichkeitsschutzes nicht kommunizieren. «Der Kollegin geht es mittlerweile wieder gut», so die Swiss-Sprecherin weiter.

Es kommt selten vor, dass Piloten während des Fluges ausfallen. Das letzte Mal für Schlagzeilen sorgte ein solcher Zwischenfall im August 2018, als ein Swiss-Kapitän bei der Landung in Nizza nicht mehr flugfähig war. Damals leitete die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST eine Untersuchung des «schweren Vorfalls» ein.

Piloten essen verschiedene Menüs

Gut zu wissen: Vor und während des Fluges essen die Piloten laut Vorschriften immer zwei verschiedene Mahlzeiten, so dass bei einer Lebensmittelvergiftung nicht die gesamte Cockpit-Crew ausfällt.

(amü)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das sind die besten Airlines der Welt

Ah, deshalb dauert das Boarding immer so lang!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

21
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Inflatio 11.08.2020 11:19
    Highlight Highlight Diesesmal hat die Co-Pilotin wohl das Essen aus der Economy erwischt.
  • Besser Wüsser 11.08.2020 10:04
    Highlight Highlight Naja, im Notfall kann das Flugi auch alleine landen.
  • Staedy 11.08.2020 07:49
    Highlight Highlight ...uns sonst landet dann die Stewardess.....Airport irgendwann und irgendwo grüsst.
  • Helvetio 11.08.2020 01:16
    Highlight Highlight Grossartig wie der Mann auf diese Notsituation Reagiert hat. Danke Mann, das du die Maschine sicher runter gebracht hast.
  • Andre Buchheim 11.08.2020 00:01
    Highlight Highlight Wow, Gott sei Dank ist weiter nichts passiert, der Co-Pilotin wünsche ich von Herzen rasche Genesung.
    Mal eine Nachricht dieses Jahr mit Happy End. Ich dacht schon, sowas gibt's nicht mehr.
  • Rhinopower 10.08.2020 22:20
    Highlight Highlight Weshalb ist das überhaupt eine Meldung wert? Sommerlochfüller? Eine Meldung wäre, wenn Flugzeuge nur von 1 Piloten geflogen würden, der Pilot ohnmächtig wird 20 Min. vor der Landung und eine der Flight Attendants den Vogel sicher runterbringt. Aber genau für solche Fälle sind es ja 2 vorne im Cockpit... gääääähn.
  • A. von Storch 10.08.2020 22:10
    Highlight Highlight Wann kommen endlich selbstfliegende Passagierflugzeuge um endlich die Fehlerquelle Nr. 1 zu eliminieren.
    • Auric 11.08.2020 08:49
      Highlight Highlight Die Lockhead L1011 TriStar war 1972 schon „Autoland“ fähig.
  • Lienat 10.08.2020 16:41
    Highlight Highlight "Gut zu wissen: Vor oder während des Fluges essen die Piloten laut Vorschriften immer zwei verschiedene Mahlzeiten, so dass bei einer Lebensmittelvergiftung nicht die gesamte Cockpit-Crew ausfällt."

    Eine Lehre, die man aus dem Film "Airplane!" (1980) gezogen hat. 😁
    • roger_dodger 10.08.2020 17:05
      Highlight Highlight 2 mal den Fisch für Pilot und Copilot!
    • flexodietrich 10.08.2020 17:56
      Highlight Highlight Lasagne?
    • Weasel 10.08.2020 18:13
      Highlight Highlight Sonst gibts immer noch den „aufblasbaren“ Autopiloten 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • pnao 10.08.2020 16:35
    Highlight Highlight Spricht doch für die Professionalität aller Beteiligter, dass solche Sachen nicht durch irgendwelche Lesereporter wie sonst immer publik werden.

Zürich hatte «vielfältige und relevante» Verbindungen zur Sklaverei

Die Stadt Zürich war an der Sklaverei und dem Sklavenhandel finanziell beteiligt und so mitverantwortlich für die Versklavung tausender Afrikanerinnen und Afrikaner. Die Unterstützung erfolgte durch Staatsanleihen, den Handel und Plantagen.

Die Verbindungen Zürichs zur Sklavenwirtschaft waren «vorhanden, vielfältig und relevant», wie Frank Schubert, Mitautor einer Studie der Universität Zürich, am Dienstag vor den Medien sagte.

Diese Verbindungen waren Ausdruck einer Tradition einer langen …

Artikel lesen
Link zum Artikel