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Der König ist tot? Der Favoritencheck vor dem Eidgenössischen

Eine Woche vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug scheinen die Favoriten klar zu sein. Pirmin Reichmuth, Samuel Giger, Joel Wicki und Armon Orlik gehören zum engsten Kreis und dürften sich Hoffnungen auf den Titel machen - doch auch die Aussenseiter lauern auf ihre Chance.



Topfavoriten

Pirmin Reichmuth (Innerschweiz): Wer auf dem Brünig mit der Maximalpunktzahl in den Schlussgang einzieht, sich dort einen Gestellten leisten kann und das Fest dennoch gewinnt, der muss sich vor niemandem fürchten. Wenn der 23-jährige Zuger mit dem Druck umgehen kann, führt der Königstitel über ihn.

Pirmin Reichmuth feiert seinen Festsieg nach dem gestellten Schlussgang gegen Joel Wicki beim traditionellen Bruenig Schwinget vom Sonntag, 28. Juli 2019, auf dem Bruenig Pass. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Pirmin Reichmuth Bild: KEYSTONE

Samuel Giger (Nordostschweiz): Nach seiner Verletzungspause hat sich der 21-Jährige mit den Festsiegen auf dem Weissenstein und auf der Schwägalp bärenstark zurückgemeldet. Siebenmal in zwölf Gängen stand dort die Höchstnote auf Gigers Notenblatt. Mit seiner Waffe, dem Kurz, kann er jeden Gegner besiegen.

Samuel Giger jubelt nach seinem Sieg beim Weissenstein Schwinget, am Samstag, 20. Juli 2019 auf dem Weissenstein. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Samuel Giger Bild: KEYSTONE

Joel Wicki (Innerschweiz): Vor drei Jahren erlebte Wicki die grösste Enttäuschung seiner Karriere, als er das Eidgenössische verletzt absagen musste. Jetzt kann er Verpasstes nachholen: Der Königstitel ist möglich, sein erster eidgenössischer Kranz ist Formsache. Erstaunlich ist, wie locker der 22-Jährige wirkt.

Joel Wicki beim 113. Innerschweizer Schwing- und Aelplerfest am Sonntag, 7. Juli 2019, in Flueelen. (KEYSTONE/Alexandra Wey).

Joel Wicki Bild: KEYSTONE

Armon Orlik (Nordostschweiz): Fünf der sieben Kranzfeste, an denen der 24-Jährige angetreten ist, hat er gewonnen. Und er hat keinen seiner 37 Gänge verloren. Orlik ist der vielseitigste Schwinger, was ihn so unberechenbar macht. Die Aufgabe wegen Rückenschmerzen auf der Schwägalp war eine Vorsichtsmassnahme.

Armon Orlik beim 113. Innerschweizer Schwing- und Aelplerfest am Sonntag, 7. Juli 2019, in Flueelen. (KEYSTONE/Alexandra Wey).

Armon Orlik Bild: KEYSTONE

Aussenseiter

Nick Alpiger (Nordwestschweiz): Er selber sagt, er fühle sich nach seiner Verletzung, die er auf dem Weissenstein erlitt, wieder fit und bereit für den Wettkampf. Doch erst das Eidgenössische wird zeigen, ob der 22-jährige Sieger des Innerschweizer Fests schon wieder die ganz Bösen besiegen kann.

Nick Alpiger gewinnt das 113. Innerschweizer Schwing- und Aelplerfest am Sonntag, 7. Juli 2019, in Flueelen. (KEYSTONE/Alexandra Wey).

Nick Alpiger Bild: KEYSTONE

Christian Stucki (Bern): Das Positive des ersten und letzten Tests gegen starke Gegner am Berner Kantonalen: Stuckis Knie hält den Belastungen stand. Allerdings war der 34-Jährige längst nicht so unwiderstehlich wie auch schon. Doch das kann schnell ändern – und dann sollte jeder den Hünen fürchten.

Christian Stucki vor seinem ersten Gang gegen Matthias Herger beim Berner Kantonalen Schwingfest, am Sonntag, 11. August 2019 in Muensingen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Christian Stucki Bild: KEYSTONE

Daniel Bösch (Nordostschweiz): Er teilte sich mit Giger beim Schwägalp-Schwinget den ersten Rang. Gerade rechtzeitig hat der Unspunnensieger von 2011 gezeigt, dass man ihn keinesfalls abschreiben darf.

Sven Schurtenberger (Innerschweiz): Kaum einer ist so kranzsicher wie er. In Zug will er für die Teamleader die Konkurrenz stoppen. Aber Achtung: Wenn die Favoriten schwächeln, wird er zur Stelle sein.

Sven Schurtenberger im 1. Gang beim traditionellen Bruenig Schwinget vom Sonntag, 28. Juli 2019, auf dem Bruenig Pass. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Sven Schurtenberger Bild: KEYSTONE

Matthias Aeschbacher (Bern): Er ist in der Jahresbestenliste auf Rang vier und hat drei Kranzfeste gewonnen. Noch Fragen? Ja: Wie schlägt er sich gegen die Topfavoriten?

Matthias Aeschbacher jubelt ueber seinen Sieg beim Berner Kantonalen Schwingfest, am Sonntag, 11. August 2019 in Muensingen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Matthias Aeschbacher Bild: KEYSTONE

Christian Schuler (Innerschweiz): Er stand am Innerschweizer und auf der Rigi im Schlussgang – verpasste aber jeweils den Festsieg. Unterschätzen sollte man den 95-fachen Kranzgewinner prinzipiell nicht.

Christian Schuler im 3. Gang beim traditionellen Schwing und Aelplerfest auf der Rigi vom Sonntag, 14. Juli 2019. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Christian Schuler Bild: KEYSTONE

Domenic Schneider (Nordostschweiz): Am Nordostschweizer legte er Armon Orlik beinahe auf den Rücken und schrammte nur knapp am Festsieg vorbei. Hat er sich den Coup aufgespart?

Der Schlussgang zwischen Christian Schuler, rechts, und Domenic Schneider, links, endet gestellt, so dass Benji von Ah den Festsieg feiern kann, beim traditionellen Schwing und Aelplerfest auf der Rigi vom Sonntag, 14. Juli 2019. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Domenic Schneider Bild: KEYSTONE

Matthias Glarner (Bern): Der König war von vielen schon abgeschrieben, da stand er am Berner Kantonalen plötzlich im Schlussgang. Der König ist tot? Von wegen.

Matthias Glarner, rechts, schwingt gegen Matthias Aeschbacher im Schlussgang beim Berner Kantonalen Schwingfest, am Sonntag, 11. August 2019 in Muensingen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Matthias Glarner Bild: KEYSTONE

(saw/tam/aargauerzeitung.ch)

Die Favoriten für den Königstitel beim Eidgenössischen 2019

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