DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Hiller erlebte auch schon bessere Zeiten.&nbsp;<br data-editable="remove">
Hiller erlebte auch schon bessere Zeiten. 
Bild: Julio Cortez/AP/KEYSTONE

Eine Saison zum Vergessen: Wie Hiller vom Helden zum Bankdrücker wurde

Jonas Hiller läuft es derzeit bei den Calgary Flames mehr als dürftig. Sein Goalie-Konkurrent Karri Ramo hat ihm den Rang abgelaufen. 
25.01.2016, 15:4726.01.2016, 10:29
Nik Dömer
Nik Dömer
Folgen

Es war bisher keine gute Saison für Jonas Hiller. Gerade mal auf 14 Einsätze kommt der 33-jährige Calgary-Flames-Torhüter seit dem vergangenen Sommer. Und dies nicht nur, weil er im September wegen einer Verletzung einen Monat ausgefallen war, sondern auch weil Coach Bob Hartey seinem Konkurrenten Karri Ramo immer öfters den Vortritt gibt. Hiller scheint sich langsam aber sicher mit der Rolle als Reservist abfinden zu müssen. 

Hiller verletzt sich im Oktober in der Partie gegen die Ottawa Senators. 
streamable

Vor den vergangenen Playoffs im späten Frühling war Hillers Welt noch in Ordnung. Mit insgesamt 52 Einsätzen war der Appenzeller die klare Nummer 1 im Kasten des kanadischen Teams. 

Mit starken Paraden und einer durchschnittlichen Fangquote von 91,8 Prozent trug der Schweizer seinen Teil dazu bei, dass es die Flames zum ersten Mal seit der Saison 08/09 wieder in die Playoffs schafften. 

Solche Paraden zeigt Hiller in letzter Zeit zu wenig. 
streamable

Auf das Hoch folgte das Tief

Hiller schien bei seinem neuen Verein – nachdem er von den Ducks kein Vertrauen mehr bekommen hat – definitiv angekommen zu sein. Doch auf das Hoch folgte das Tief.

In den Playoffs erwischte Hiller gegen die Vancouver Canucks und die Anaheim Ducks zwei schlechte Partien und musste seinem Konkurrenten Karri Ramo platz machen. Der Finne wusste im Kasten der Flames zu überzeugen. Coach Hartley setzte dementsprechend auch in den weiteren Conference-Halbfinal-Partien auf Ramo. 

Ramo erhält seit dieser Saison bei Calgary mehr Vertrauen als Hiller.&nbsp;<br data-editable="remove">
Ramo erhält seit dieser Saison bei Calgary mehr Vertrauen als Hiller. 
Bild: AP/The Canadian Press

Genützt hat's wenig: Calgary scheiterte anschliessend an Hillers ehemaligen Arbeitgeber. Ramo allerdings, blieb auch nach der Saison erste Wahl. 

Ramo kam in der bisherigen Saison zu 32 Spielen und 1'853 Einsatzminuten bei den Flames. Mehr als doppelt so viel wie Hiller (14 Spiele/ 778 Einsatzminuten). Zudem ist seine durchschnittliche Fangquote mit 90,9 Prozent deutlich höher als diejenige von Jonas Hiller (88,2 Prozent). Einen solch tiefen Wert hatte der Schweizer in der NHL bisher noch nie. 

Zahlen, die nicht gerade für Jonas Hiller sprechen. Kommt dazu, dass der Ostschweizer aktuell viel zu wenig Einsatzminuten erhält, obwohl er kürzlich bei seinem Comeback nach einmonatigem Reservistendasein gleich einen Shutout verbuchte.

Calgary gehört mit 45 Punkten zu den schlechtesten sechs Teams der Saison.&nbsp;<br data-editable="remove">
Calgary gehört mit 45 Punkten zu den schlechtesten sechs Teams der Saison. 
Bild: X02835

Doch bei den Calgary Flames passt zurzeit überhaupt nichts zusammen. In den letzten sieben Partien kassierten die Flames fünf Niederlagen. Zudem verfügt das Team von Ex-ZSC-Coach Bob Hartley über das statistisch schlechteste Powerplay und liegt weit hinter einem Playoff-Platz zurück. Vielleicht sollte Hartley auf einen NHL-erfahreneren Torhüter setzen. So wie Jonas Hiller einer wäre.

Jonas Hillers Entwicklung im NHL-Game

1 / 5
HUT: Jonas Hiller
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Hoch fliegende Drachen – darum spielt Fribourg-Gottéron aktuell so gut

Fribourg-Gottéron reitet auf einer Erfolgswelle. Die Drachen sind verdient Leader der National League. Gründe für den Höhenflug.

Der Blick auf die Tabelle der National League überrascht derzeit: Nicht Meister Zug steht dort zuoberst. Auch nicht die ZSC Lions, die auf diese Saison hin noch einmal massiv aufgerüstet haben. Nein, es ist Fribourg-Gottéron, das sich nach exakt einem Viertel der Meisterschaft zuoberst wiederfindet. Auch in der Champions Hockey League überzeugt die Mannschaft bislang.

Ausgerechnet Fribourg, dem man vor der Saison Attribute wie «zu alt» oder «auf dem absteigenden Ast» zugewiesen hatte. Was …

Artikel lesen
Link zum Artikel