Interview
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Wer wohlhabend ist, kann das Alter geniessen. bild: shutterstock.

Interview

«In den Industrienationen besteht die grösste Ungleichheit zwischen Jung und Alt.»

Klimaerwärmung und Negativzinsen: Wie soll man da heute noch Geld anlegen? Meret Gaugler, Portfolio-Managerin bei der Bank Lombard Odier, erklärt, was sie unter nachhaltigem Investieren versteht – und warum die Babyboomer viel mächtiger sind als die Millenials.



Negativzinsen und flache, ja teils inverse Zinskurven: Die Meinung, wir seien am Ende eines Zyklus, ist weit verbreitet. Teilen Sie diese Einschätzung?
Viele Dinge sind heute anders: Wir haben beispielsweise keine Lohninflation mehr wie früher. Die Märkte werden durch die Zentralbanken kräftig gestützt. Es ist daher schwierig abzuschätzen, was sich derzeit wirklich abspielt.

Spekuliert wird derzeit über eine Rezession in den USA.
Sollte das tatsächlich eintreten, dann wird es auch dem Rest der Welt nicht gut gehen. Es kann jedoch auch genauso gut sein, dass wir uns weitere Jahre durchwursteln.

Deutschland steht bereits am Rande einer Rezession. Wie gefährlich ist das?
Das sei nur temporär, höre ich. Was man jedoch mit Bestimmtheit sagen kann: Der Wachstums-Peak ist überschritten. Dieser Peak war zudem nicht sehr hoch. Die Weltwirtschaft wächst deutlich langsamer, als dies noch vor 15 Jahren der Fall war.

Meret Gaugler Lombard Odier

Meret Gaugler ist seit März 2012 zusammen mit Johan Utterman für den «Golden Age Strategie» von Lombard Odier Investment Managers verantwortlich. Sie schloss 2004 ihr naturwissenschaftliches Studium an der ETH Zürich ab und doktorierte 2010 an der ETH Lausanne in Neurowissenschaften.

Was sind die Gründe für diese Entwicklung?
Wirtschaftswachstum hängt von zwei Faktoren ab: der Anzahl Menschen und ihrer Produktivität. Trotz Digitalisierung ist die Produktivität kaum gewachsen. Die Demographie spricht brutal gegen Wachstum.

Weshalb? Es gibt doch immer mehr Menschen auf der Erde.
Weil wir länger leben, gibt es viel mehr ältere Menschen. Daher schrumpft – mit Ausnahme von Indien – die erwerbstätige Bevölkerung, während gleichzeitig die sozialen Kosten steigen.

Derzeit haben die Verunsicherung und die Angst vor einer Wirtschaftsflaute spürbar zugenommen. Wie sehen Sie das?
Das mag für die Finanzgemeinde zutreffen. Bei den normalen Konsumenten ist diese Angst noch nicht angekommen. Wer keine Aktien besitzt, macht sich kaum Sorgen. Meistens werden zunächst die Unternehmer skeptischer. Wenn keine Jobs mehr geschaffen werden oder es sogar zu Entlassungen kommt, kann sich die Stimmung rasch ändern.

Sie managen die«Golden Age Strategie», Sie machen aus der Tatsache, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, eine Investitionsgelegenheit. Heisst das, dass Sie primär Roche-, Novartis- und Spitalaktien kaufen?
Wenn es so einfach wäre. Wir haben vor zehn Jahren unsere Themen-Strategie gegründet. Damals war dies völlig neu. Heute liegen wir voll im Trend.

«Ein Unternehmen, das sich an relativ wohlhabende Babyboomer wendet, steht besser da als eines, dass sich an nicht so wohlhabende Millenials wendet.»

Was sind die Vorteile eines Themen-Fonds?
Weil sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt hat, gibt es heute auch weniger Anlagemöglichkeiten. Mittelmässige Unternehmen haben heute keine Chancen mehr. Daher werden die Megatrends heute viel wichtiger. Für ein Unternehmen macht es einen riesigen Unterschied, ob es auf der guten oder der schlechten Seite eines solchen Megatrends landet.

Und die wohlhabenden älteren Menschen sind ein solcher bedeutender Megatrend?
Ja, aber man muss es differenziert betrachten. Ältere Menschen sind anfälliger für Krankheiten. Herz-Kreislauf, Krebs, Altersdiabetes, Alzheimer, etc. Aber sie haben auch gegenüber den Jungen eine deutlich höhere Kaufkraft. Der grosse Elefant im Raum ist die Tatsache, dass die grösste Ungleichheit in den Industrienationen heute zwischen Jung und Alt besteht. Darüber spricht man nicht so gerne, aber das ist so.

Mit anderen Worten, Sie investieren in Unternehmen, die reiche Alte bedienen?
Wir drücken uns ein bisschen schöner aus: Wir investieren in Unternehmen, die älteren Menschen dabei helfen, ein längeres, gesünderes, erfülltes und finanziell unabhängiges Leben zu führen. Das beschränkt sich nicht auf Pharmaunternehmen. Die Gleichung: Mehr alte Menschen gleich mehr Krebs, also müssen wir in Pharma investieren, ist ein wenig zu kurz gegriffen. Generell gilt aber: Ein Unternehmen, das sich an relativ wohlhabende Babyboomer wendet, steht besser da als eines, dass sich an nicht so wohlhabende Millenials wendet.

Der grössere Teil der Porsche-Käufer ist ü60. Also müssten Sie in Porsche investieren.
Wir haben tatsächlich Luxusautos wie Ferrari in unserem Portfolio. Wir hatten auch schon Daimler. Alle anderen Automarken funktionieren nicht. Es gibt jedoch einige Luxusgüter die funktionieren, aber nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Wie dann? Der Luxusgüterkonzern LVMH beispielsweise ist für uns nicht deshalb interessant, weil alle Babyboomer eine teure Handtasche kaufen wollen. Uns hat es wahnsinnig gefreut, dass sie die Hotelkette Belmond gekauft haben, die schönste Hotelkette der Welt. Das ist das Cipriani in Venedig, oder das Copacabana in Rio.

Besonders ökologisch ist das jedoch nicht.
Ein Wochenende im Cipriani ist ökologisch gesehen auf jeden Fall besser als ein Trip auf einem billigen Kreuzfahrtschiff.

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Das schönste Hotel der Welt: Cipriani in Venedig.

Geht Ihre Rechnung mit dem Themenfonds auf?
Seit 2012 haben wir den weltweiten Aktienindex MCSI um 20 Prozent geschlagen. Das ist ein schöner Leistungsausweis.

Wie erklären Sie Ihren Erfolg?
Die Menschen, die schon Geld hatten, haben am meisten von der Geldpolitik der Zentralbanken profitiert. Als nach der Finanzkrise 2008 die Banken gerettet wurden, wurden de facto die Lebensersparnisse der älteren Menschen gerettet. Daraufhin folgte die Politik des billigen Geldes, die zu einer Vermögensinflation geführt hat. Auch davon haben primär diejenigen profitiert, die bereits Geld hatten. Dieses Spiel geht seitdem weiter.

Wie lange noch?
Die Babyboomer sind zweimal so zahlreich wie die Generationen vor und nach ihnen. Sie verfügen daher über eine sehr grosse politische Macht, zumindest für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Ältere Menschen, die gespart und seinerzeit günstig Wohneigentum erworben haben, verfügen daher heute über eine grosse Konsumkraft. Das wissen auch die Unternehmen.

Ein anderer Megatrend sind nachhaltige Investitionen. Heute – so scheint es zumindest – gibt es nur noch grüne Fonds. Stimmt dieser Eindruck?
Ja, dieser Eindruck stimmt. Aber beim nachhaltigen Investieren gilt das Gleiche wie beim Themenfonds: Es gibt keine einfachen Rückschlüsse. Wer einfach sagt, jetzt setze ich auf Ökologie, der kann sich ebenfalls sehr schnell verrennen.

Analog zu den Bio-Labels bei Nahrungsmitteln gibt es mittlerweile in der Finanzindustrie ebenfalls solche Labels. Das bekannteste trägt den Titel ESG. Was bedeutet dies und was ist davon zu halten?
ESG steht für Umwelt und soziale Governance. Es handelt sich jedoch in unseren Augen nur um einen Aspekt der Nachhaltigkeit.

Ist dieses Label mehr als eine schicke Abkürzung?
Ja, es sind nicht nur Finanzzahlen, die angeschaut werden, sondern auch, wie sich ein Unternehmen ökologisch und sozial verhält.

«Nachhaltiges Investieren ist letztlich im Wesentlichen gesunder Menschenverstand – plus ein bisschen Disziplin.»

Gibt es bereits verbindliche Kriterien?
Nein. Es gibt zurzeit noch keine oder – schlimmer noch – verschiedene Standards.

Wo sehen Sie den Nutzen solcher Labels?
Es gibt den Kunden die Möglichkeit, an etwas zu glauben. Das hilft ihnen auch, sich vernünftiger zu verhalten und nicht bei fallenden Kursen sofort kopflos zu verkaufen. ESG verspricht den Kunden nicht nur Rendite, es gibt ihnen auch ein gutes Gewissen.

Wie sieht es mit Ihrem Gewissen beim Investieren aus?
Wir investieren nur in Dinge, von denen wir selbst überzeugt sind. Aus unserer Sicht gehen wir bei unseren Analysen weiter als die vielen grünen Labels.

Der Schweizer Finanzplatz ist in Sachen nachhaltiger Fonds führend. Wäre es sinnvoll, wenn beispielsweise die Schweizer Bankiervereinigung ein solches Label lancieren würde?
Zur Zeit scheint mir das noch verfrüht. Aber es trifft zu, dass die Konsumenten verwirrt sind. Wir müssen aufpassen, dass nachhaltiges Investieren nicht zu einem Modephänomen verkommt.

Wie kann man sich davor schützen, einem Modetrend nachzurennen?
Es ist keine Hexerei. Man muss nicht jeder Story, die gut tönt, hinterher hetzen. Nachhaltiges Investieren ist letztlich im Wesentlichen gesunder Menschenverstand – plus ein bisschen Disziplin.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel B (1) 23.09.2019 13:03
    Highlight Highlight Im Geld schwimmende Babyboomer stehen den konsumfeindlichen Millenials gegenüber. Der nächste Megatrend kann daher nur der sein, dass es mit dem Geld nichts mehr zu kaufen gibt (auch keine Arbeit) und das nicht wegen einer Inflation.
  • m. benedetti 22.09.2019 23:07
    Highlight Highlight Zitat Teaser: Klimaerwärmung und Negativzinsen: Wie soll man da heute noch Geld anlegen?
    Bei der Klimaerwärmung fragen sie am besten Al Core und Negativzinsen beflügelt die Aktienkurse gewinnbringender Unternehmen, die Dividende ausschütten.
  • AndersDenkend 3.0 22.09.2019 16:36
    Highlight Highlight Ich stör mich etwas daran, dass diese Dame das Problem sieht, analysiert und dennoch eine Strategie anwendet, welche genau dieses Problem verschlimmert. Oder verstehe ich da was falsch..?
    • Menel 24.09.2019 06:28
      Highlight Highlight Man kann es aber auch so sehen; sie macht damit Geld, also ist diese Struktur eine Wirklichkeit und wir können es als ein wahres Problem ansehen und danach handeln.
      Ich sage schon lange, die Frage ist nicht mehr ob links oder rechts, sondern ob Demokratie oder Marktwirtschaft und jung oder alt. Das einfach bei den Wahlen im Hinterkopf behalten.
  • homo sapiens melior 22.09.2019 15:43
    Highlight Highlight Babyboomer sind so schuld daran, Babyboomer zu sein, wie Millenials schuld dran sind, Millenials zu sein.
    Medien hetzen allerlei Volksgruppen gegeneinander auf. So vergeuden die Leute ihre Zeit mit sinnlosem Haten und haben keine Energie mehr, um die wirklichen Probleme anzugehen. Wie zum Beispiel ein Wirtschaftssystem, das den Reichtum weltweit zutiefst unfair verteilt und dabei auch noch gleichzeitig das Klima zerstört. Übervölkerung wäre ein weiteres Stichwort.
    Es gibt so vieles, was man konstruktiv tun könnte, wenn sich die Leute nicht viel zu oft in kleinkariertem Hass verlieren würden.
    • AndersDenkend 3.0 22.09.2019 16:39
      Highlight Highlight Sind die Leute nicht selber verantwortlich dafür,was sie mit sich machen lassen oder was sie hinterfragen? Würden alle etwas mehr hinterfragen,würden sie sich nicht in kleinkariertem Hass verlieren,oder?
    • homo sapiens melior 22.09.2019 21:45
      Highlight Highlight Wenn das so einfach wäre. Mehr Intelligenz vereinfacht es zwar. Aber automatisch geht es nie. Es erfordert eine bewusste Entscheidung, seine Persönlichkeit so zu entwickeln. Selbstreflexion erfordert Arbeit. So lange die Leute satt und gut unterhalten sind, sehen die wenigsten dazu eine Notwendigkeit. Chips mampfend auf dem Sofa vor der Glotze hängen ist sehr viel bequemer.
      Homöostase setzt sich immer gegen das Homöostaseprinzip durch, wenn man nicht aktiv dagegen vorgeht.
      Selbstverantwortlich kann man in dieser Hinsicht nur sein, wenn man davon weiss und sich dagegen entschieden hat.
  • imposselbee 22.09.2019 15:07
    Highlight Highlight Der Lebenslauf der guten Frau erinnert mich stark an den Film ‚Der grosse Crash - Margin Call‘, da war es jedoch ein Raketenwissenschaftler - heutzutage scheint es schon Neurowissenschaftler zu brauchen, damit in der Finanzbranche noch jemand den Überblick hat, so zumindest die Illusion. 🤑
  • Chrisiboy 22.09.2019 14:42
    Highlight Highlight Da muss man auch dazu sagen, dass diese "Wachstumstrategien" auf einem kranken System beruhen. Immer mehr Bevölkerung und immer mehr Produktivität ist nicht machbar und auf keinen Fall gut für die Erde oder die Menschen. Auch sind die unsäglichen Gewinnerwartungen, welche Investmentberater ala Lombard und Co. anstreben, eines der Grundübel unserer Gesellschaft.
    • Platon 22.09.2019 16:12
      Highlight Highlight @Chrisiboy
      Ich behaupte mal salopp, du hast noch nie auch nur annähernd eine VWL-Vorlesung besucht. Nichts desto trotz gibst du dich hier als Wachstumsspezialisten aus. Zudem hast du gerade den Zusammenhang zwischen Wachstum, Bevölkerungswachstum und Produktivität kläglich fehlinterpretiert.
      Ewiges Wachstum ist natürlich möglich. Dazu braucht es aber nicht mehr Leute, weil das zu keinen Pro-Kopf-Wachstum führt, sondern technologischer Fortschritt. Technologischer Fortschritt ist die Grundlage jeglichen Wachstums und wir auch immer stattfinden.
    • Chrisiboy 22.09.2019 17:34
      Highlight Highlight @Platon... „Es zeigt sich nun, daß diese Schwierigkeiten letztlich eine gemeinsame, recht banale Ursache haben: unsere Erde ist nicht unendlich. Je mehr sich die menschliche Aktivität den Grenzen der irdischen Kapazitäten nähert, um so sichtbarer und unlösbarer werden die Schwierigkeiten.“ Dennis Meadows

      Und da die Menschheit weiter wächst, und das muss sie ja, sonst kann nicht mehr konsumiert werden werden (Stichwort "Sättigung"), irgendwann die Ressourcen nicht mehr ausreichen, auch bei allem technologischen Fortschritt nicht.
    • Platon 22.09.2019 21:41
      Highlight Highlight @Chrisiboy
      Jösses nei, Dennis Meadows! Wird Zeit, dass du auf den neusten Stand gebracht wirst. Hier: https://www.nzz.ch/wirtschaft/ein-nobelpreis-fuer-weitsicht-ld.1427665
      Die Ökonomen Nordhaus und Romer wurden gerade für ihre Arbeiten auf dem Feld der Wachstumstheorie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Die Beiden besitzen für Meadows vermutlich noch ein müdes Lächeln.
      "Die ständige Produktion von Ideen führt damit zu Wachstum. Weil Ideen immaterieller Natur sind, gibt es keine Grenzen für ihre Produktion, so dass ein solches ideengestütztes Wachstum immer weiter fortschreiten kann."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 22.09.2019 14:23
    Highlight Highlight Es gibt immer weniger Erwerbstätige und mehr Rentner, also funktioniert die klassische Ökonomie mit ihrem unbegrenzten Wachstum in unserer begrenzten Welt natürlich so gut wie sie ist; wie Bockmist.... Man hat es bis dahin immer geschaft den kleinen Mann mit Bullshitjobs und Brotkrumen aus dem Wachsstumstopf davon abzulenken, dass ein grosser Teil des Geldes in die Taschen von wenigen fliesst. Jetzt funktioniert das nicht mehr und alles was unsere rückwärtsreisser von rechts anzubieten haben ist sparen bei den Ärmsten. Vielleicht sollten wir da Geld holen wo es vorhanden ist?
    • Platon 22.09.2019 14:46
      Highlight Highlight Und das Bullshit-Bingo hat begonnen. Haben sie den Artikel gelesen? Natürlich findet noch Wachstum statt, aber die Produktivität kann sich bei mehr Alten nicht entwickeln.
    • GrumpyDog 22.09.2019 15:38
      Highlight Highlight Da würde ich ein wenig tiefer graben. Was ist Geld? Geld ist nur ein Tausch- und Zahlungsmittel. Hinter Geld steht schlussendlich Macht und Einfluss über begrenzte Ressourcen. Du verlangst jetzt eine Neuordnung dieser Machtverhältnisse. Aber nach was für Kriterien soll dann diese Verteilung erfolgen? Wer kriegt das grössere, wer das kleinere Haus? Der, der am lautesten schreit? Am meisten leistet? Zuoberst in der Partei ist? Viele Leute in der Schweiz könnten deutlich weniger arbeiten und würden nicht verhungern. Sie tun dies aber nicht, weil es ihnen eben auch um Status und Einfluss geht.
    • Flo1914 22.09.2019 15:42
      Highlight Highlight Was sind "Bullshitjobs"? Gehst du in die Migros und sagst der Kassiererin, sie hätte einen Bullshitjob. Oder dem Mitarbeiter vom Abfuhrwesen, der jede Woche deinen Dreck wegbringt?
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