Provokation nach Aberkennung: Senegal feiert Afrika-Cup-Triumph in Paris
Die Spieler präsentierten vor der Testpartie im Pariser Vorort Saint-Denis gegen Peru den Pokal ihren Fans auf einer Art Ehrenrunde. Auch auf der Tribüne und im Kabinengang des Stade de France präsentierten die Senegalesen die Trophäe mit ausgelassener Freude.
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Derzeit kämpfen Senegal und Marokko auf juristischer Ebene um den Titel. Der afrikanische Fussballverband (CAF) hatte zuletzt den im Final siegreichen Senegalesen den Erfolg aberkannt und den Marokkanern zugesprochen. Dagegen wehren sich die Westafrikaner nun vor dem Sportgerichtshof CAS.
Der Final Mitte Januar war von mehreren Skandalen begleitet. Unter anderem versuchten marokkanische Spieler und Balljungen wiederholt, das Handtuch von Senegal-Goalie Édouard Mendy zu stehlen. Nach einem aberkannten Treffer Senegals und einem aus ihrer Sicht skandalösen Penaltypfiff verliessen die Senegalesen dann das Feld. Weil sie dies unerlaubt vor dem Schlusspfiff taten, entschied der CAF Mitte März, Senegal den Titel abzuerkennen und Marokko zuzusprechen.
Senegals Verband und Spieler zeigten sich davon empört und ziehen deshalb vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) mit Sitz in Lausanne. Der Pokal bleibe bei den Senegalesen, kündigten diese schon nach dem CAF-Entscheid an – nun verliehen sie diesen Worten öffentlich Nachdruck. (nih/sda/dpa)
